Grilled Cheese

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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 7:53 AM

Es geht um den Mindestbedarf.

Nicht um Gesundheit.
Nicht um Entwicklung.
Nicht um echte Teilhabe.

Satt werden reicht auf dem Papier.
Gesund groß werden,
leben? Nicht.

#armut #gesundheit #ernaehrung #grundsicherung #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 1 von 4: Kinder“. Rosa Notizzettel zum Rechenweg.

Hellblaue Karte „Fürs Essen pro Tag, 2026“, drei weiße Kästen: unter 6 Jahren 3,85 €, 117,15 € im Monat. 6 bis 13 Jahre 5,02 €, 152,83 € im Monat. 14 bis 17 Jahre 6,83 €, 207,82 € im Monat. Klein: rechnerischer Anteil an den Regelsätzen von 357 €, 390 € und 471 €, Erwachsene 6,42 € am Tag. Lavendelfarbene Leiste: Das Essensgeld eines Monats für ein Kind unter 6 Jahren bringt das Kanzlergehalt in 5 Stunden 25 Minuten.

Weiße Karte „Reicht das für gesunde Ernährung?“: je Altersgruppe ein dunkelblauer Balken „gesunde Kost kostet“ vor einem roten Balken „Regelsatz sieht vor“, vom Rot bleibt nur ein Rest. Unter 6 Jahren 95,49 zu 104,35 €, Spielraum 8,86 €. 6 bis 13 Jahre 133,50 zu 136,37 €, Spielraum 2,87 €. 14 bis 17 Jahre 182,87 zu 185,32 €, Spielraum 2,45 €. Darunter: „Rechnerisch reicht es knapp, aber nur unter diesen Bedingungen:“ immer der günstigste Preis, alles frisch selbst gekocht, keine Fertigprodukte, nur Leitungswasser zum Trinken, kein Essen außer Haus, keine Reste im Müll. Gelber Kasten: „Diese Voraussetzungen dürften in der Lebenswirklichkeit der meisten Familien in Deutschland nicht gegeben sein.“ Forschende der Ruhr-Universität Bochum. Klein: Stand der Studie November 2022 und 2023, seither Regelsatz plus rund 12 %, Essen und Trinken plus 10 %.

Rosa Karte „Was Familien erleben“: 54 % der Eltern im Bürgergeld verzichten auf Essen, damit die Kinder genug haben (Verian für Sanktionsfrei, April 2025). Knapp 30 % der Menschen, die zur Tafel kommen, sind Kinder und Jugendliche. Thomas Wasilewski, selbst betroffen, hat drei Kinder, „da fehlt es jeden Tag an irgendetwas“. Am schwersten sei es am Monatsende.

Fußbalken: „Rechnerisch reicht es knapp. Mehr als die Hälfte der Eltern im Bürgergeld verzichtet, damit die Kinder genug haben.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 2 von 4: Erwachsene“. Rosa Notizzettel zum Rechenweg.

Hellblaue Karte „Fürs Essen im Regelsatz“: groß in Rot 6,42 €, am Tag für Essen und Trinken, 195,35 € im Monat, 34,7 % von 563 €. Daneben drei Teller mit je 2,14 €: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Klein: rechnerisch 2,14 € pro Mahlzeit, Getränke eingeschlossen. Darunter: „Seit 2020 stiegen die Preise für Essen stärker als der Regelsatz.“ Drei Balken: Essen und Trinken plus 36,7 %, Regelsatz plus 30,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 25,8 %. Klein: Regelsatz 2020: 432 €, seit Januar 2024: 563 €, seither keine Erhöhung.

Rosa Karte „Was Menschen im Bürgergeld sagen“, drei Kästen: 69 % sagen, das Geld reicht nicht für gesunde Ernährung, nur 9 % halten sie für möglich. 1 von 2 sagt, dass im eigenen Haushalt alle satt werden. 1 von 3 verzichtet auf Essen, um anderes Notwendige zu bezahlen. Klein: Online-Befragung von 1.014 Menschen im Bürgergeld, Verian für Sanktionsfrei, April 2025. Darunter: Jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder Vegetarischem können sich nicht leisten: Armutsbetroffene 25,4 %, roter Balken, nicht Armutsbetroffene 8,3 %, grauer Balken. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.

Weiße Karte „Was Fachleute und Betroffene sagen“. Gelber Kasten: „Eine selbstbestimmte, gesunde Ernährung ist mit dem Bürgergeld praktisch unmöglich“, Elke Ronneberger, Diakonie Deutschland, Januar 2025. Der wissenschaftliche Beirat beim Ernährungsministerium stellte 2023 fest, der Regelsatz reiche nach wie vor nicht für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Menschen mit Armutserfahrung fordern: „Der Regelsatz muss gesunde Ernährung ermöglichen.“ Der Paritätische hält über 800 € im Monat für nötig.

Fußbalken: „6,42 € am Tag fürs Essen. Das Kanzlergehalt bringt das in 18 Minuten.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 3 von 4: Rentner:innen“. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Grundsicherung im Alter“: groß in Rot 764.065, Menschen im Dezember 2025, so viele wie nie. Plus 35 % seit 2020, 57 % sind Frauen (Ende 2024). Säulendiagramm 2015 bis 2025, von 536.121 auf 764.065, die letzte Säule rot. Darunter: Der Regelsatz ist derselbe wie im Grundsicherungsgeld: 563 €, davon 195,35 € fürs Essen, 6,42 € am Tag.

Weiße Karte „Wer gar nicht erst beantragt“: zehn Figuren, vier dunkelblau gefüllt (bezieht sie), sechs rot umrandet (bezieht sie nicht). Groß: 60 % der Berechtigten beziehen keine Grundsicherung im Alter, hochgerechnet etwa 625.000 Haushalte. Mit der Leistung hätten sie im Schnitt 30 % mehr Einkommen. Klein: DIW-Schätzung von 2019, Daten 2010 bis 2015, Gründe Unwissen, Scham oder andere.

Gelbe Karte „Aus dem Alltag“: Rund 20 % der Menschen, die zur Tafel kommen, sind älter als 63. Renate Krause, 72, lebt in Kiel von Grundsicherung im Alter. Ihr Gemüse für die Woche kauft sie immer für 5 €, ab dem 20. des Monats kauft sie nicht mehr ein (Porträt im Freitag, Mai 2026). Wie viele Ältere Tafeln nutzen, will die Bundesregierung nicht erheben. Kostenlose Mahlzeiten für Ältere prüft sie derzeit nicht. Dabei haben Ältere laut Bundesregierung ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung.

Lavendelfarbene Karte „Zum Vergleich: Bundestag und Kanzlergehalt“: violetter Balken, ein Jahr im Bundestag bringt im Alter 295,84 € im Monat. Kürzerer roter Balken: Essensgeld in der Grundsicherung im Alter, 195,35 € im Monat. Darunter: „Ganz ohne eigene Beiträge. Das Essensgeld eines Monats bringt das Kanzlergehalt in 9 Stunden.“ Klein: Altersentschädigung nach § 20 Abgeordnetengesetz, 2,5 % der Entschädigung je Jahr im Bundestag.

Fußbalken: „764.065 Menschen in Grundsicherung im Alter. So viele wie nie.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 4 von 4: Kranke Menschen“. Rosa Notizzettel zu den Empfehlungen des Deutschen Vereins.

Weiße Karte „Mehr Geld fürs Essen gibt es nur hier“, Zuschlag für Erwachsene, dunkelblaue Balken: Mukoviszidose 168,90 € (30 %), Zöliakie 112,60 € (20 %), Dialyse mit Mangelernährung 84,45 € (15 %), Mangelernährung durch Krankheit 56,30 € (10 %), Dialyse 28,15 € (5 %). Bei Schluckstörungen: die tatsächlichen Kosten für Andickungspulver. Klein: Für Kinder gibt es seit 2024 eigene Werte, etwa bei Zöliakie 5 bis 15 % und bei Laktoseintoleranz 5 %.

Rosa Karte „Kein Cent mehr fürs Essen bei Erwachsenen mit …“: groß in Rot 0 €, daneben Etiketten: Diabetes Typ 1 und 2, Bluthochdruck, Gicht, Fettstoffwechselstörungen, Lebererkrankungen, Neurodermitis, Laktoseintoleranz, Fruktose- und Histaminunverträglichkeit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Endometriose. Begründung: Bei diesen Krankheiten reiche eine gesunde Vollkost, und die soll der Regelsatz abdecken. Laktosefreie Milch oder glutenfreies Spezialmehl zahlt auch die Krankenkasse nicht.

Hellblaue Karte „Reicht der Regelsatz für gesunde Vollkost?“, zwei Kästen. Deutscher Verein, 2020: Seine Berechnung gebe keine Hinweise, dass das Essensgeld im Regelsatz für eine gesunde Vollkost nicht reicht, Grundlage waren Verbrauchsdaten von 2013. Wissenschaftlicher Beirat beim Ernährungsministerium, 2023: Der Regelsatz reiche nach wie vor nicht für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Groß in Rot 519.795: Menschen beziehen Grundsicherung, weil sie wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht arbeiten können. Auch ihr Essensgeld: 6,42 € am Tag.

Lavendelfarbene Leiste: Den Zöliakie-Zuschlag eines Monats bringt das Kanzlergehalt in 5 Stunden 13 Minuten, den eines ganzen Jahres in 2,6 Tagen.

Fußbalken: „Diabetes, Bluthochdruck, Gicht: kein Cent mehr fürs Essen.“
@raz-zeitung.bsky.socialSep 25, 2026, 11:01 AM

Gesund kann auch lecker sein - RAZ Zeitung https://raz-zeitung.de/gesund-kann-auch-lecker-sein/
Die Berliner Ernährungscoaches fördern in Reinickendorf gesunde Ernährung. Mit Aktionen und Workshops wollen sie Menschen vor Ort erreichen.
#raz #ernaehrung #reinickendorf

@liedersaenger.deSep 3, 2026, 9:12 AM

📝 2026-09-03 11:12

👨‍🍳Heute wird mal wieder gekocht.

https://indie.liedersaenger.de/2026-09-03-11-12

#kueche #kochen #ernaehrung

L@liedersaenger.troet.cafe.ap.brid.gySep 3, 2026, 9:12 AM

📝 2026-09-03 11:12

👨‍🍳Heute wird mal wieder gekocht.

https://indie.liedersaenger.de/2026-09-03-11-12

#kueche #kochen #ernaehrung