Grilled Cheese

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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 2:47 PM

Geht man eigentlich in die Politik mit dem Gedanken

„so, denen zeig ich’s jetzt mal so richtig“?

Ganz genau so fühlt sich das derzeit für betroffene Menschen an, die nichts mehr haben. Nicht mal mehr Kraft.

#gedankensplitter #politik

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 12:17 PM

21 Jahre.
21(8) € mehr im Monat.

Zwei Zahlen.
Ein Leben am Existenzminimum.

Von #hartzIV zur #Grundsicherung
#Sanktionen, rechtlich zulässig.
Verzicht, einkalkuliert.

Druck für die, die kaum noch etwas haben.

Wer über deinen #Regelsatz entscheidet,
muss nie davon leben.

#armut #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, beerenfarbenes Etikett „Teil 1 von 4: Die Stationen“, darunter: Regelsatz für Alleinstehende, 2005 bis 2026. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Der Regelsatz, 2005 bis 2026“: 22 Säulen mit den Beträgen in Euro. 2005 bis 2010: 345, 345, 347, 351, 359, 359. 2011 bis 2020: 364, 374, 382, 391, 399, 404, 409, 416, 424, 432. 2021 bis 2023: 446, 449, 502. 2024: 563 in Rot, 2025 und 2026: 563 in Hellrot als Nullrunden. Klein: Im Osten galten 2005 zunächst 331 €, seit 2006 überall 345 €.

Weiße Karte „Die Stationen“: 2005: Hartz IV startet, 345 € im Westen, 331 € im Osten. Ein Bericht des Wirtschaftsministeriums trägt den Titel „Vorrang für die Anständigen“. 2010: Bundesverfassungsgericht, die Regelleistungen sind nicht verfassungsgemäß ermittelt. 2011: Neu berechnet, 364 €, dazu das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder. 2019: Bundesverfassungsgericht, Kürzungen um mehr als 30 % sind mit dem Existenzminimum nicht vereinbar. 2023: Bürgergeld, 502 €, im ersten Jahr Schonzeit für Erspartes und Wohnung. 2024: 563 €, danach zwei Nullrunden. 2026: Grundsicherungsgeld ab 1. Juli. Vermögen wird ab dem ersten Tag geprüft, Wohnkosten werden gedeckelt. Nach drei versäumten Terminen in Folge fällt alles weg, auch die Miete.

Rosa Karte „Gekürzt wird vor allem wegen Terminen“: 461.400 Kürzungen sprachen die Jobcenter 2025 aus, ein Viertel mehr als 2024. 85,5 % davon wegen versäumter Termine. Auf jede Kürzung wegen abgelehnter Arbeit kamen rund sechs wegen verpasster Termine.

Fußbalken: „21 Jahre, 218 € mehr im Monat. Seit Januar 2024 keine Erhöhung.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, Etikett „Teil 2 von 4: Regelsatz und Preise“. Rosa Notizzettel zu Preisen und Kanzlergehalt.

Weiße Karte „Seit 2005“, drei Balken: Essen und Trinken plus 89 %, Regelsatz von 345 € auf 563 € plus 63 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 54 %. Darunter: „Der Regelsatz stieg stärker als die Preise insgesamt, aber deutlich weniger als die Preise für Essen.“

Hellblaue Karte „Was aus 345 € geworden wäre“, drei Kästen: 533 €, wenn er mit allen Preisen gewachsen wäre. 563 € in Rot, der Regelsatz heute. 651 €, wenn er mit den Preisen für Essen und Trinken gewachsen wäre. Klein: 345 € mal Preisanstieg seit 2005, gerundet.

Grüne Karte „Seit 2015, als der Mindestlohn kam“, vier Balken: Mindestlohn von 8,50 € auf 13,90 € plus 64 %, Essen und Trinken plus 50 %, Regelsatz von 399 € auf 563 € plus 41 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 33 %.

Lavendelfarbene Leiste: Was der Regelsatz seit 2005 dazubekam, 218 € im Monat, bringt das Kanzlergehalt in 10 Stunden. Klein: Kanzlergehalt nach 600 € Warmmiete, 21,60 € pro Stunde.

Fußbalken: „Seit 2005: Regelsatz plus 63 %, Essen und Trinken plus 89 %.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, Etikett „Teil 3 von 4: Kinder“. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Regelsatz für Kinder, 2005 und 2026“, je Altersgruppe ein grauer Balken für 2005 und ein roter für 2026: unter 6 Jahren 207 € und 357 €, plus 72 %. 6 bis 13 Jahre 207 € und 390 €, plus 88 %. 14 bis 17 Jahre 276 € und 471 €, plus 71 %. Klein: 2005 galten 207 € für alle Kinder unter 14 Jahren und 276 € ab 14. Essen und Trinken wurde seit 2005 um 89 % teurer.

Weiße Karte „Stationen für Kinder“: 2005: Kinder bekommen pauschal 60 % des Erwachsenensatzes, ab 14 Jahren 80 %. 2010: Bundesverfassungsgericht, den Bedarf von Kindern habe der Gesetzgeber nicht eigens ermittelt. 2011: Eigene Werte für drei Altersgruppen, dazu das Bildungs- und Teilhabepaket. 2022: Sofortzuschlag, 20 € im Monat zusätzlich zum Regelsatz, seit 2025 sind es 25 €. 2026: Laut Bündnis Kindergrundsicherung will die Bundesregierung den Sofortzuschlag beim Kinderzuschlag streichen. Auch in der Grundsicherung sei er gefährdet.

Rosa Karte „Und beim Essen heute“: Fürs Essen gibt es 2026 rechnerisch 3,85 €, 5,02 € und 6,83 € am Tag. Laut Studie reicht das knapp, aber nur unter Bedingungen, die für die meisten Familien nicht gegeben sein dürften. 54 % der Eltern im Bürgergeld verzichten auf Essen, damit die Kinder genug haben. Klein: aus der Reihe „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, Teil 1.

Lavendelfarbene Leiste: Den Sofortzuschlag für ein Kind, 25 € im Monat, bringt das Kanzlergehalt in 1 Stunde 9 Minuten.

Fußbalken: „2005: 207 € für jedes Kind unter 14. 2026: 357 € bis 471 €.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, Etikett „Teil 4 von 4: Wer bekam wie viel mehr?“. Rosa Notizzettel: Abgeordnetenentschädigung 7.009 € seit 2003, 12.330,48 € seit Juli 2026. Mindestlohn 8,50 € (2015), 13,90 € (2026).

Weiße Karte „Mehr im Monat seit 2005, in Euro“: langer violetter Balken, Abgeordnetenentschädigung plus 5.321,48 €. Winziger roter Balken, Regelsatz plus 218 €. Darunter: „In Prozent liegen beide nah beieinander, plus 76 % und plus 63 %. In Euro bekam die Entschädigung rund 24-mal so viel dazu.“ Klein: Die Abgeordnetenentschädigung folgt den Löhnen. Der Regelsatz folgt zu 70 % den Preisen und zu 30 % den Löhnen.

Hellblaue Karte „Seit 2005, in Prozent“, vier Balken: Essen und Trinken (Preise) plus 89 %, Abgeordnetenentschädigung plus 76 %, Regelsatz plus 63 %, Mindestlohn seit 2015 plus 64 %.

Rosa Karte „Was bleibt“: Menschen mit Armutserfahrung fordern 2025 „Ermutigung statt Armen-Bashing!“. Der Paritätische hält einen Regelsatz von über 800 € für nötig. Allein zum 1. Juli 2026 stieg die Abgeordnetenentschädigung um 497,01 €. Der Regelsatz bekam in 21 Jahren 218 € dazu.

Fußbalken: „Seit 2005: Abgeordnete plus 5.321 € im Monat, Regelsatz plus 218 €.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 9:52 AM

Ich erinnere mich noch, ich glaube, es war #SternTV zusammen mit Wolfgang Büscher (Arche Berlin), als Benny Beimer in Bomberjacke dort sitzend über Bürgergeldempfänger:innen herzog.

Heute spricht er über #altersarmut bei Schauspieler:innen. 😶

#armut #gedankensplitter

www.ksta.de/kultur-medie...

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 9:20 AM

Oder anders.

Wir bauen Infrastruktur. Ob da nun ein Ameisenbau im Weg steht, interessiert uns nicht.

Die Frage ist:

Wenn KI ihre Infrastruktur selbstständig ausbauen kann und wird, wie lange wird es dauern, bis der Mensch im Weg steht?

#gedankensplitter #ki

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 7:53 AM

Es geht um den Mindestbedarf.

Nicht um Gesundheit.
Nicht um Entwicklung.
Nicht um echte Teilhabe.

Satt werden reicht auf dem Papier.
Gesund groß werden,
leben? Nicht.

#armut #gesundheit #ernaehrung #grundsicherung #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 1 von 4: Kinder“. Rosa Notizzettel zum Rechenweg.

Hellblaue Karte „Fürs Essen pro Tag, 2026“, drei weiße Kästen: unter 6 Jahren 3,85 €, 117,15 € im Monat. 6 bis 13 Jahre 5,02 €, 152,83 € im Monat. 14 bis 17 Jahre 6,83 €, 207,82 € im Monat. Klein: rechnerischer Anteil an den Regelsätzen von 357 €, 390 € und 471 €, Erwachsene 6,42 € am Tag. Lavendelfarbene Leiste: Das Essensgeld eines Monats für ein Kind unter 6 Jahren bringt das Kanzlergehalt in 5 Stunden 25 Minuten.

Weiße Karte „Reicht das für gesunde Ernährung?“: je Altersgruppe ein dunkelblauer Balken „gesunde Kost kostet“ vor einem roten Balken „Regelsatz sieht vor“, vom Rot bleibt nur ein Rest. Unter 6 Jahren 95,49 zu 104,35 €, Spielraum 8,86 €. 6 bis 13 Jahre 133,50 zu 136,37 €, Spielraum 2,87 €. 14 bis 17 Jahre 182,87 zu 185,32 €, Spielraum 2,45 €. Darunter: „Rechnerisch reicht es knapp, aber nur unter diesen Bedingungen:“ immer der günstigste Preis, alles frisch selbst gekocht, keine Fertigprodukte, nur Leitungswasser zum Trinken, kein Essen außer Haus, keine Reste im Müll. Gelber Kasten: „Diese Voraussetzungen dürften in der Lebenswirklichkeit der meisten Familien in Deutschland nicht gegeben sein.“ Forschende der Ruhr-Universität Bochum. Klein: Stand der Studie November 2022 und 2023, seither Regelsatz plus rund 12 %, Essen und Trinken plus 10 %.

Rosa Karte „Was Familien erleben“: 54 % der Eltern im Bürgergeld verzichten auf Essen, damit die Kinder genug haben (Verian für Sanktionsfrei, April 2025). Knapp 30 % der Menschen, die zur Tafel kommen, sind Kinder und Jugendliche. Thomas Wasilewski, selbst betroffen, hat drei Kinder, „da fehlt es jeden Tag an irgendetwas“. Am schwersten sei es am Monatsende.

Fußbalken: „Rechnerisch reicht es knapp. Mehr als die Hälfte der Eltern im Bürgergeld verzichtet, damit die Kinder genug haben.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 2 von 4: Erwachsene“. Rosa Notizzettel zum Rechenweg.

Hellblaue Karte „Fürs Essen im Regelsatz“: groß in Rot 6,42 €, am Tag für Essen und Trinken, 195,35 € im Monat, 34,7 % von 563 €. Daneben drei Teller mit je 2,14 €: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Klein: rechnerisch 2,14 € pro Mahlzeit, Getränke eingeschlossen. Darunter: „Seit 2020 stiegen die Preise für Essen stärker als der Regelsatz.“ Drei Balken: Essen und Trinken plus 36,7 %, Regelsatz plus 30,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 25,8 %. Klein: Regelsatz 2020: 432 €, seit Januar 2024: 563 €, seither keine Erhöhung.

Rosa Karte „Was Menschen im Bürgergeld sagen“, drei Kästen: 69 % sagen, das Geld reicht nicht für gesunde Ernährung, nur 9 % halten sie für möglich. 1 von 2 sagt, dass im eigenen Haushalt alle satt werden. 1 von 3 verzichtet auf Essen, um anderes Notwendige zu bezahlen. Klein: Online-Befragung von 1.014 Menschen im Bürgergeld, Verian für Sanktionsfrei, April 2025. Darunter: Jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder Vegetarischem können sich nicht leisten: Armutsbetroffene 25,4 %, roter Balken, nicht Armutsbetroffene 8,3 %, grauer Balken. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.

Weiße Karte „Was Fachleute und Betroffene sagen“. Gelber Kasten: „Eine selbstbestimmte, gesunde Ernährung ist mit dem Bürgergeld praktisch unmöglich“, Elke Ronneberger, Diakonie Deutschland, Januar 2025. Der wissenschaftliche Beirat beim Ernährungsministerium stellte 2023 fest, der Regelsatz reiche nach wie vor nicht für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Menschen mit Armutserfahrung fordern: „Der Regelsatz muss gesunde Ernährung ermöglichen.“ Der Paritätische hält über 800 € im Monat für nötig.

Fußbalken: „6,42 € am Tag fürs Essen. Das Kanzlergehalt bringt das in 18 Minuten.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 3 von 4: Rentner:innen“. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Grundsicherung im Alter“: groß in Rot 764.065, Menschen im Dezember 2025, so viele wie nie. Plus 35 % seit 2020, 57 % sind Frauen (Ende 2024). Säulendiagramm 2015 bis 2025, von 536.121 auf 764.065, die letzte Säule rot. Darunter: Der Regelsatz ist derselbe wie im Grundsicherungsgeld: 563 €, davon 195,35 € fürs Essen, 6,42 € am Tag.

Weiße Karte „Wer gar nicht erst beantragt“: zehn Figuren, vier dunkelblau gefüllt (bezieht sie), sechs rot umrandet (bezieht sie nicht). Groß: 60 % der Berechtigten beziehen keine Grundsicherung im Alter, hochgerechnet etwa 625.000 Haushalte. Mit der Leistung hätten sie im Schnitt 30 % mehr Einkommen. Klein: DIW-Schätzung von 2019, Daten 2010 bis 2015, Gründe Unwissen, Scham oder andere.

Gelbe Karte „Aus dem Alltag“: Rund 20 % der Menschen, die zur Tafel kommen, sind älter als 63. Renate Krause, 72, lebt in Kiel von Grundsicherung im Alter. Ihr Gemüse für die Woche kauft sie immer für 5 €, ab dem 20. des Monats kauft sie nicht mehr ein (Porträt im Freitag, Mai 2026). Wie viele Ältere Tafeln nutzen, will die Bundesregierung nicht erheben. Kostenlose Mahlzeiten für Ältere prüft sie derzeit nicht. Dabei haben Ältere laut Bundesregierung ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung.

Lavendelfarbene Karte „Zum Vergleich: Bundestag und Kanzlergehalt“: violetter Balken, ein Jahr im Bundestag bringt im Alter 295,84 € im Monat. Kürzerer roter Balken: Essensgeld in der Grundsicherung im Alter, 195,35 € im Monat. Darunter: „Ganz ohne eigene Beiträge. Das Essensgeld eines Monats bringt das Kanzlergehalt in 9 Stunden.“ Klein: Altersentschädigung nach § 20 Abgeordnetengesetz, 2,5 % der Entschädigung je Jahr im Bundestag.

Fußbalken: „764.065 Menschen in Grundsicherung im Alter. So viele wie nie.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 4 von 4: Kranke Menschen“. Rosa Notizzettel zu den Empfehlungen des Deutschen Vereins.

Weiße Karte „Mehr Geld fürs Essen gibt es nur hier“, Zuschlag für Erwachsene, dunkelblaue Balken: Mukoviszidose 168,90 € (30 %), Zöliakie 112,60 € (20 %), Dialyse mit Mangelernährung 84,45 € (15 %), Mangelernährung durch Krankheit 56,30 € (10 %), Dialyse 28,15 € (5 %). Bei Schluckstörungen: die tatsächlichen Kosten für Andickungspulver. Klein: Für Kinder gibt es seit 2024 eigene Werte, etwa bei Zöliakie 5 bis 15 % und bei Laktoseintoleranz 5 %.

Rosa Karte „Kein Cent mehr fürs Essen bei Erwachsenen mit …“: groß in Rot 0 €, daneben Etiketten: Diabetes Typ 1 und 2, Bluthochdruck, Gicht, Fettstoffwechselstörungen, Lebererkrankungen, Neurodermitis, Laktoseintoleranz, Fruktose- und Histaminunverträglichkeit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Endometriose. Begründung: Bei diesen Krankheiten reiche eine gesunde Vollkost, und die soll der Regelsatz abdecken. Laktosefreie Milch oder glutenfreies Spezialmehl zahlt auch die Krankenkasse nicht.

Hellblaue Karte „Reicht der Regelsatz für gesunde Vollkost?“, zwei Kästen. Deutscher Verein, 2020: Seine Berechnung gebe keine Hinweise, dass das Essensgeld im Regelsatz für eine gesunde Vollkost nicht reicht, Grundlage waren Verbrauchsdaten von 2013. Wissenschaftlicher Beirat beim Ernährungsministerium, 2023: Der Regelsatz reiche nach wie vor nicht für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Groß in Rot 519.795: Menschen beziehen Grundsicherung, weil sie wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht arbeiten können. Auch ihr Essensgeld: 6,42 € am Tag.

Lavendelfarbene Leiste: Den Zöliakie-Zuschlag eines Monats bringt das Kanzlergehalt in 5 Stunden 13 Minuten, den eines ganzen Jahres in 2,6 Tagen.

Fußbalken: „Diabetes, Bluthochdruck, Gicht: kein Cent mehr fürs Essen.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 6:06 AM

„Du willst ja gar nicht arbeiten.“

Erst treibt dich das System
an deine Grenzen.
Dann erklärt es deine Erschöpfung
zu deinem persönlichen Versagen.

Während

du Angst hast
du dich erklärst
du deine Existenz rechtfertigst

#gedankensplitter #armut #arbeit

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 9, 2026, 2:42 PM

Vielleicht sollten künftige #Kanzler :innen ein Jahr ehrenamtliche Sozialarbeit leisten, damit sie lernen, dass ein Leben nicht als Reform auf einen Bierdeckel passt.

#gedankensplitter #armut #grundsicherung

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 9, 2026, 11:10 AM

518,38 € am Tag,
563 € im Monat.

Zwei Zahlen
Zwei Leben.

Er nennt es #Grundsicherung.
#Sanktionen,
rechtlich zulässig,
moralisch geboten.

Soziale Gerechtigkeit ggü. Steuerzahlenden.

Du nennst es Alltag.

Wer über deinen #Regelsatz entscheidet,
muss nie davon leben.

#armut #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 1 von 4: Was im Monat reinkommt“, darunter: Amtsbezüge und halbe Diät des Bundeskanzlers, alleinlebend, Stand: Oktober 2026. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Gerechnet mit den Annahmen der Reihe: alleinlebend, Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, 600 € Warmmiete. Nicht der tatsächliche Haushalt von Friedrich Merz.“

Karte „Vom Einkommen zum Alltag“: Einnahmen im Monat 27.810,10 € (Amtsgehalt mit Zulage und Ortszuschlag 21.893,36 €, halbe Diät 5.916,74 €). Abzüge: Einkommensteuer mit Soli 11.440,95 €, Sozialversicherung 0,00 €, „Keine Renten- und Arbeitslosenversicherung. Krankenversicherung nicht abgezogen.“ Verfügbar im Monat 16.369,15 €. Warmmiete (Beispiel) 600,00 €, „Annahme der Reihe, selbst bezahlt. Mit Amtswohnung entfiele der Ortszuschlag.“ Für den Alltag 15.769,15 €.

Ringdiagramm „Miete und Alltag“, in der Mitte 16.369 €: ein schmales Stück Miete 600 € (3,7 %), der Rest Alltag 15.769,15 € (96,3 %). Grauer Kasten „Nicht eingerechnet, steuerfrei:“ Dienstaufwandsentschädigung 1.022,58 €, Kostenpauschale Mandat, gekürzt 4.100,45 €.

Karte „Im Vergleich zur Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende“: violetter Balken „Netto: 16.369,15 €“, Skala bis 20.000 €, die gestrichelte Linie „Schwelle 1.445 €“ ganz links. Text: „Das Netto liegt 14.924 € über der Schwelle von 1.445 €. Kein Anspruch auf Aufstockung oder Wohngeld.“

Karte „Amtsgehalt seit 2024“: flache violette Linie. 2024: 20.675 €, plus 1.241 € (März). 2025 und 2026: je 20.675 €, nicht angepasst. Gestrichelt zu einem leeren grauen Kreis: 2027, Fragezeichen, noch offen. Text: „Seit März 2024 unverändert.“ Klein: „Die Besoldung im Bund steigt per Abschlag um 3,0 % ab April 2025 und 2,8 % ab Mai 2026. Beim Amtsgehalt war das im Juli 2026 nicht umgesetzt.“

Fußbalken: „15.769,15 € für alles außer der Miete. Arm wird man damit nicht.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 2 von 4: Für den Alltag pro Monat“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Rechenbeispiel: sein ganzes Alltagsbudget, aufgeteilt wie bei Haushalten mit hohem Einkommen (EVS 2023). Darunter je Posten der Regelsatz. Strom angenommen.“

Mintgrüne Karte „Was er sich leisten kann“: Seine 15.769,15 € aufgeteilt wie bei Haushalten mit 5.000 € und mehr netto (EVS 2023), darunter der Regelsatz. Je Posten ein langer violetter Balken für das Kanzlergehalt, darunter ein winziger roter für den Regelsatz für Armutsbetroffene: Essen und Trinken 3.150 und 195 € (103,55 € pro Tag, im Regelsatz 6,41 €), Verkehr 3.260 und 50 € (im Regelsatz fehlen 13 € fürs Deutschlandticket), Strom und Instandhaltung 50 und 48 €, Post und Telekommunikation 963 und 50 €, Kleidung und Schuhe 958 und 47 €, Möbel und Haushaltsgeräte 1.204 und 34 € (im Regelsatz braucht ein Kühlschrank rund vier Jahre Ansparzeit), Gesundheit 878 und 21 €, Freizeit, Unterhaltung, Kultur 2.252 und 55 €, Gaststätten und Übernachtung 1.891 und 15 € (126-mal so viel wie im Regelsatz), Andere Waren, Dienstleistungen, Bildung 1.163 und 47 €. Violette Zeile: Kanzlergehalt 15.769,15 € im Monat, 518,38 € am Tag. Rote Zeile: Regelsatz 563 € im Monat, 18,51 € am Tag.

Weiße Karte „Abgesichert, auch nach dem Amt“. Ein Jahr Netto: 196.429,80 €, so viel wie rund 169 Monate Grundsicherung mit Miete, gut 14 Jahre. Nach dem Amt: Übergangsgeld, mindestens 6, höchstens 24 Monate, erst 21.862,68 €, dann 10.931,34 € im Monat, andere Bezüge werden teils angerechnet. Im Alter: langer violetter Balken, ein Jahr im Bundestag ohne eigenen Beitrag, 295,84 € Altersentschädigung im Monat; winziger grauer Balken, ein Jahr Vollzeit zum Mindestlohn mit 223,90 € Beitrag im Monat, 23,65 € Rente im Monat.

Fußbalken: „Für den Alltag 28-mal so viel wie im Regelsatz.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 3 von 4: Was die Preise auffressen“. Rosa Notizzettel: Preise Januar 2024 bis August 2026, Entbehrung 2025 aus einer Sonderauswertung von Destatis für den Paritätischen, Häkchen: eigene Einschätzung.

„Preise seit Januar 2024“: Deutschlandticket plus 28,6 %, Andere Waren und Dienstleistungen plus 13,8 %, Gaststätten plus 10,7 %, Gesundheit plus 9,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 7,0 %, Essen und Trinken plus 3,3 %, Strom minus 9,0 %, in Violett: Bezüge des Kanzlers plus 7,7 %. Karte „Kaufkraft“: „plus 0,6 %“ mehr Kaufkraft bei den Bezügen seit Januar 2024. „Die Bezüge sind um 7,7 % gestiegen, die Verbraucherpreise um 7,0 %. Beim Amtsgehalt allein waren es 6,4 %, nach Abzug der Preise minus 0,6 %.“

Karte „Das können sich nicht leisten“. Legende: rot mit Bürgergeld, grau ohne Bürgergeld, violettes Häkchen „Kanzlergehalt: bezahlbar“. Gelb: „Mindestens 5 von 13 Punkten betroffen: 47,6 % mit Bürgergeld, 8,1 % ohne, beim Kanzlergehalt keiner“. 13 Zeilen, rot und grau, je mit Häkchen: unerwartete Ausgabe von 1.250 € 84,6 und 28,2 %; eine Woche Urlaub im Jahr 67 und 17,6 %; abgenutzte Möbel ersetzen 53,7 und 11,9 %; Freizeitaktivitäten, die Geld kosten 45 und 10,4 %; ein Auto 35,6 und 4,5 %; wöchentlich etwas Geld für sich selbst 35 und 8,5 %; abgetragene Kleidung ersetzen 30,6 und 5,3 %; jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit 30,2 und 9,7 %; einmal im Monat mit Freunden essen oder trinken 29,3 und 7 %; Miete, Rechnungen oder Kredite rechtzeitig zahlen 16,8 und 6,2 %; Wohnung angemessen warm halten 15,8 und 5 %; zwei Paar Schuhe in gutem Zustand 14,6 und 2,5 %; Internetverbindung 9,1 und 1,7 %. In Violett: „1.250 € unerwartete Ausgabe sind 7,6 % seines Monatsnettos. So viel bekommt er in gut zwei Tagen.“

Fußbalken: „Auf keinen der 13 Punkte muss er verzichten.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 4 von 4: Was der Paritätische fordert“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Diese Seite zeigt Forderungen und Begründung des Paritätischen Gesamtverbands, eines Wohlfahrtsverbands. Der Vergleich mit dem Kanzlergehalt ist eine eigene Berechnung.“

Karte „Für den Alltag pro Monat: Regelsatz, Forderung, Kanzlergehalt“: drei Balken auf einer Skala bis 16.000 €. Grau „Regelsatz 2026: 563 €“ und dunkelblau „Berechnung der Paritätischen Forschungsstelle: 813 €“ sind nur kleine Stücke am linken Rand. Violett „Kanzlergehalt nach der Miete: 15.769,15 €“ reicht fast über die ganze Breite. Darunter groß in Violett: „Differenz zur Forderung: 14.956 € im Monat“. Klein: „813 € hat die Forschungsstelle für 2024 berechnet, im Armutsbericht 2026 fordert der Verband über 800 €. Für den Alltag bleibt beim Kanzlergehalt gut 19-mal so viel (eigene Berechnung).“

Hellblaue Karte „Was der Paritätische vorschlägt“ mit fünf Punkten. Finanzierung: Statt Sozialleistungen zu kürzen, soll gesellschaftlicher Reichtum über die Steuerpolitik neu verteilt werden. Grundsicherung: Allein für die Kaufkraft von Januar 2024 müssten es 582 € sein, für 2027 droht die dritte Nullrunde. Um Armut zu vermeiden, seien über 800 € nötig. Mindestlohn: Mindestens 15 € pro Stunde, damit er akute Bedarfe deckt und für eine armutsfeste Rente reicht. Rente: Eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, ein Rentenniveau von perspektivisch 53 % und eine armutsfeste Mindestrente. Wohngeld: Das Wohngeld soll ausgebaut und nicht gekürzt werden.

Gelber Kasten mit Zitat: „Gegen Armut hilft in erster Linie mehr Geld.“ Darunter: Paritätischer Armutsbericht, Juni 2026.

Fußbalken: „Gefordert: über 800 € Grundsicherung. Beim Kanzlergehalt: 15.769 € für den Alltag.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 8, 2026, 9:43 AM

25h #Mindestlohn.

Mehr geht nicht:
Krankheit.
Care-Arbeit.
Pflege.

Der Lohn reicht nicht.
Also stockst du auf.

Und das System fragt:
„Warum arbeitest du nicht mehr?“

Vllt. ist nicht
der Mensch das Problem.

Sondern ein Lohn,
von dem man nicht leben kann?

#armut #gedankensplitter #Grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 1 von 4: Was im Monat reinkommt“, darunter „13,90 € pro Stunde, 25 Stunden pro Woche · alleinlebend · Stand: Oktober 2026“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Gerechnet mit aufstockendem Grundsicherungsgeld. Warmmiete 600 €, davon 100 € Heizung. Steuerklasse I, kinderlos, ohne Kirchensteuer, Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %.“

Karte „Vom Einkommen zum Alltag“: Einnahmen im Monat 1.802,44 € (Bruttolohn 1.504,68 €, gerechnet mit 4,33 Wochen je Monat). Darunter goldfarben hervorgehoben: „Darin aufstockendes Grundsicherungsgeld 297,76 €“. Abzüge: Lohnsteuer 9,83 €, Sozialversicherung 281,61 € (Übergangsbereich mit reduzierten Beiträgen: RV 120,05, KV 112,95, PV 31,83, AV 16,78). Verfügbar im Monat 1.511,00 €. Warmmiete (Beispiel) 600,00 €, zählt zum Bedarf, soweit angemessen. Für den Alltag 911,00 €.

Ringdiagramm „Miete und Alltag“: Miete 600 € (39,7 %), Alltag 911 € (60,3 %).

Geteilter Balken im Vergleich zur Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende: grüner Teil „Nettolohn 1.213,24 €“, goldener Teil „+ 297,76 €“, zusammen „Verfügbar mit Aufstockung: 1.511,00 €“. Die gestrichelte Schwellenlinie bei 1.445 € liegt im goldenen Teil. Text: „Erst mit 297,76 € Aufstockung liegt das Einkommen 66 € über der Schwelle. Der Lohn allein läge 232 € darunter.“

Steigende Linie „Anpassungen seit 2024“: 2024 12,41 € (plus 41 Cent), 2025 12,82 € (plus 41 Cent), 2026 13,90 € (plus 1,08 €), 2027 14,60 € (plus 70 Cent). Darunter: „Jedes Jahr eine Erhöhung.“ und „Festgelegt per Verordnung auf Vorschlag der Mindestlohnkommission.“

Fußbalken: „911 € für alles außer der Miete. Bei 25 Stunden Arbeit pro Woche, mit Aufstockung.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 2 von 4: Für den Alltag pro Monat“, Zeile zu 13,90 € pro Stunde und 25 Stunden pro Woche, alleinlebend, Stand Oktober 2026. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Beispielbudget: dieselben Ausgaben wie in Vollzeit. Nur die Rücklage ist kleiner.“

Tabelle „Beispielbudget“, dieselben Posten wie in Vollzeit, grüne Balken im gleichen Maßstab:
Essen und Trinken 300 € (9,86 € pro Tag).
Verkehr 63 € (Deutschlandticket: voll bezahlt, ab 2027 kostet es 66,80 €).
Strom und Instandhaltung 50 € (reicht bei 1.500 kWh höchstens bis 40,0 Cent je kWh).
Post und Telekommunikation 50 €.
Kleidung und Schuhe 50 €.
Möbel und Haushaltsgeräte 40 €.
Gesundheit 25 € (Zuzahlung ab 2027: mindestens 7,50 € je Medikament, höchstens 135 € im Jahr).
Freizeit, Unterhaltung, Kultur 90 € (ohne Vorgaben, was dazugehört).
Gaststätten und Übernachtung 30 €.
Andere Waren, Dienstleistungen, Bildung 100 €.
Rücklage 113,00 € (für Anschaffungen und Unvorhergesehenes).
Summe 911,00 €. Darunter ein geteilter Balken: grün „aus dem Lohn 613,24 €“, gold „Aufstockung 297,76 €“. Kleingedruckt: „Die Aufteilung ist ein Beispiel. Ohne die Aufstockung ginge dieses Budget nicht auf.“

Fußbalken: „Gleiche Ausgaben wie in Vollzeit: 113 € Rücklage statt 317,44 €.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 3 von 3.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 3 von 3: Was die Preise auffressen“. Rosa Notizzettel zu den Daten: Preise Januar 2024 bis August 2026, Entbehrung EU-SILC 2025.

Balkendiagramm „Preise seit Januar 2024“: Deutschlandticket plus 28,6 %, Andere Waren und Dienstleistungen plus 13,8 %, Gaststätten plus 10,7 %, Gesundheit plus 9,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 7,0 %, Essen und Trinken plus 3,3 %, Strom minus 9,0 %. Abgesetzt in Grün: Mindestlohn plus 12,0 %.

Karte „Kaufkraft“: groß „plus 4,7 %“, „mehr Kaufkraft beim Stundenlohn seit Januar 2024“. Mindestlohn plus 12,0 %, Verbraucherpreise plus 7,0 %, eigene Berechnung.

Kasten „Das können sich nicht leisten“, Selbstauskunft der Haushalte, EU-SILC 2025, rote Balken für Armutsbetroffene, graue für nicht Armutsbetroffene. Gelbe Zeile: Mindestens 5 von 13 Punkten betroffen sind 30,4 % der Armutsbetroffenen und 7,3 % der übrigen. Werte, zuerst Armutsbetroffene, dann nicht Armutsbetroffene: unerwartete Ausgabe von 1.250 € aus eigenen Mitteln 64,5 und 25,7 %; eine Woche Urlaub im Jahr 49,8 und 15,4 %; abgenutzte Möbel ersetzen 36,3 und 10,6 %; regelmäßige Freizeitaktivitäten 28,8 und 8,4 %; jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder vegetarischer Alternative 25,4 und 8,3 %; wöchentlich ein kleiner Geldbetrag für sich 22,8 und 6,9 %; ein Auto 22,3 und 3,6 %; einmal im Monat mit Familie oder Freunden essen oder trinken gehen 18,6 und 5,7 %; abgetragene Kleidung ersetzen 18,2 und 4,3 %; Wohnung angemessen warm halten 12,6 und 4,4 %; Miete, Rechnungen oder Kredite rechtzeitig bezahlen 11,0 und 6,1 %; Internetverbindung 7,2 und 1,2 %. Hinweis: zwei Paar passende Schuhe im Bericht ohne Wert.

Fußbalken: „Mindestlohn plus 12,0 %. Verbraucherpreise plus 7,0 %.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 4 von 4: Was der Paritätische fordert“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Diese Seite zeigt Forderung und Begründung des Paritätischen Gesamtverbands, eines Wohlfahrtsverbands. Es ist keine amtliche Zahl.“

Karte „Mindestlohn und Forderung des Paritätischen“: grüner Balken „Mindestlohn 2026: 13,90 €“, etwas längerer dunkelblauer Balken „Forderung des Paritätischen: mindestens 15,00 €“, Skala bis 16 €. Darunter groß in Grün: „Differenz: 1,10 € pro Stunde, rund 119 € brutto im Monat“. Klein: „Ab Januar 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 €. Bei 15 € stiege der Nettolohn um 66,52 €, die Aufstockung sänke um denselben Betrag. Verfügbar blieben 1.511 € (eigene Berechnung).“

Karte „Wie der Paritätische die Forderung begründet“ mit fünf Punkten. Ziel: Der Mindestlohn soll die akuten Bedarfe decken und nach einem langen Arbeitsleben für eine armutsfeste Rente reichen. Arm trotz Teilzeit: Die Armutsquote von Teilzeitbeschäftigten liegt bei 9,9 %, das sind 834.000 Menschen. Gründe: Neben weniger Stunden nennt der Verband niedrigere Stundenlöhne und eingeschränkte Möglichkeiten, etwa durch Sorgearbeit oder fehlende Betreuung. Entbehrung: Über 1,3 Millionen Erwerbstätige leben in erheblicher materieller Entbehrung. Vorschlag: Tariftreue, öffentliche Aufträge sollen nur Unternehmen bekommen, die sich an Tarifverträge halten.

Gelber Kasten mit Zitat: „Selbst vor prekären Lebensbedingungen mit erheblichen Entbehrungen sind Erwerbstätige nicht geschützt.“ Darunter: Paritätischer Armutsbericht, Juni 2026.

Fußbalken: „Der Paritätische hält mindestens 15 € pro Stunde für nötig. Gezahlt werden 13,90 €.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 7, 2026, 8:55 AM

Wartezimmergespräche…

… und irgendwann fällt der Satz

„Wer in Rente nicht happy ist, hat etwas falsch gemacht.“

Natürlich.

Du hast falsch gearbeitet.
Falsch verdient.
Falsch vorgesorgt.
Falsch gelebt.

Den falschen kranken Körper. Grundgesichert. Armutsbetroffen.

#gedankensplitter #armut

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 5, 2026, 7:12 PM

Du bekommst 563 Euro
und sollst daraus
ein Leben für 813 Euro machen.

Und wenn es nicht reicht,
ist natürlich nicht
der Regelsatz das Problem.

Dann hast du eben
falsch gerechnet.

#gedankensplitter #armut #grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 1 von 4: Was im Monat reinkommt“, darunter „Grundsicherungsgeld (bis Juni 2026 Bürgergeld) · alleinlebend · Stand: Oktober 2026“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Miete und Heizung zahlt das Jobcenter, soweit angemessen. Strom und alles andere muss aus dem Regelsatz bezahlt werden.“

Karte „Vom Einkommen zum Alltag“: Einnahmen im Monat 1.163,00 € (Regelsatz 563 € plus Miete und Heizung 600 €, Beispiel). Abzüge: Lohnsteuer 0,00 €, Sozialversicherung 0,00 €, Kranken- und Pflegeversicherung zahlt das Jobcenter. Verfügbar im Monat 1.163,00 €. Warmmiete (Beispiel) 600,00 €, zahlt das Jobcenter, soweit angemessen. Für den Alltag 563,00 €.

Ringdiagramm „Miete und Alltag“: Miete 600 € (51,6 %), Alltag 563 € (48,4 %).

Balken im Vergleich zur Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende: Regelsatz plus Miete 1.163 €, gestrichelte Linie bei 1.445 €. Text: „Regelsatz plus Miete liegt 282 € unter der Schwelle von 1.445 €.“

Linie „Anpassungen seit 2024“: 2024 563 € (plus 61 €), 2025 563 € (Nullrunde), 2026 563 € (Nullrunde), 2027 Fragezeichen (noch offen). Darunter: „Eine dritte Nullrunde ist möglich.“ und „Grund laut Bundesregierung: Die Inflation sei wieder normal, das bisherige Verfahren habe die Preise 2023 überzeichnet.“

Fußbalken: „563 € für alles außer der Miete. Seit Januar 2024 unverändert.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 2 von 4: Für den Alltag pro Monat“, Zeile zu Grundsicherungsgeld, alleinlebend, Stand Oktober 2026. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Werte gerundet. Grundlage: Ausgaben der einkommensschwächsten 15 % der Alleinlebenden (2018). Rund 27 % davon wurden nicht als Bedarf anerkannt.“

Tabelle „Was der Regelsatz vorsieht“ mit roten Balken im gleichen Maßstab wie beim Mindestlohn:
Essen und Trinken 195 € (6,41 € pro Tag).
Verkehr 50 € (Deutschlandticket 63 €: es fehlen 13 €, ab 2027 sind es 16,80 €).
Strom und Instandhaltung 48 € (reicht bei 1.500 kWh höchstens bis 38,4 Cent je kWh).
Post und Telekommunikation 50 €.
Kleidung und Schuhe 47 €.
Möbel und Haushaltsgeräte 34 €.
Gesundheit 21 € (Zuzahlung ab 2027: mindestens 7,50 € je Medikament, höchstens 135 € im Jahr).
Freizeit, Unterhaltung, Kultur 55 € (nicht anerkannt, zum Beispiel: Haustiere, Zimmerpflanzen, Pauschalreisen).
Gaststätten und Übernachtung 15 €.
Andere Waren, Dienstleistungen, Bildung 47 €.
Rücklage: in den Posten enthalten (Kühlschrank: 1,67 € im Monat, rund vier Jahre Ansparzeit, Berechnung 2021).
Summe 563 €. Darunter: „Was in einem Bereich fehlt, muss an anderer Stelle eingespart werden.“

Fußbalken: „6,41 € pro Tag für Essen und Trinken.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 3 von 4: Was die Preise auffressen“. Rosa Notizzettel zu den Daten: Preise Januar 2024 bis August 2026, Entbehrung EU-SILC 2025.

Balkendiagramm „Preise seit Januar 2024“: Deutschlandticket plus 28,6 %, Andere Waren und Dienstleistungen plus 13,8 %, Gaststätten plus 10,7 %, Gesundheit plus 9,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 7,0 %, Essen und Trinken plus 3,3 %, Strom minus 9,0 %. Abgesetzt in Rot: Regelsatz 0 %.

Karte „Kaufkraft“: groß „rund 30 €“, „fehlen im Monat, um den Warenkorb vom Januar 2024 zu kaufen“. Gewichtet nach den Anteilen im Regelsatz rund plus 5 %, aufs Jahr rund 350 €, eigene Berechnung.

Kasten „Das können sich nicht leisten“, Selbstauskunft der Haushalte, EU-SILC 2025, rote Balken für Armutsbetroffene, graue für nicht Armutsbetroffene. Gelbe Zeile: Mindestens 5 von 13 Punkten betroffen sind 30,4 % der Armutsbetroffenen und 7,3 % der übrigen. Werte, zuerst Armutsbetroffene, dann nicht Armutsbetroffene: unerwartete Ausgabe von 1.250 € aus eigenen Mitteln 64,5 und 25,7 %; eine Woche Urlaub im Jahr 49,8 und 15,4 %; abgenutzte Möbel ersetzen 36,3 und 10,6 %; regelmäßige Freizeitaktivitäten 28,8 und 8,4 %; jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder vegetarischer Alternative 25,4 und 8,3 %; wöchentlich ein kleiner Geldbetrag für sich 22,8 und 6,9 %; ein Auto 22,3 und 3,6 %; einmal im Monat mit Familie oder Freunden essen oder trinken gehen 18,6 und 5,7 %; abgetragene Kleidung ersetzen 18,2 und 4,3 %; Wohnung angemessen warm halten 12,6 und 4,4 %; Miete, Rechnungen oder Kredite rechtzeitig bezahlen 11,0 und 6,1 %; Internetverbindung 7,2 und 1,2 %. Hinweis: zwei Paar passende Schuhe im Bericht ohne Wert.

Fußbalken: „Regelsatz 0 %. Preise im Regelsatz-Warenkorb: rund plus 5 %.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 4 von 4: Was der Paritätische fordert“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Diese Seite zeigt Berechnung und Forderung des Paritätischen Gesamtverbands, eines Wohlfahrtsverbands. Es ist keine amtliche Zahl.“

Karte „Regelsatz und Berechnung des Paritätischen“: roter Balken „Regelsatz 2026: 563 €“, längerer dunkelblauer Balken „Berechnung der Paritätischen Forschungsstelle: 813 €“, Skala bis 900 €. Darunter groß in Rot: „Differenz: 250 € im Monat“. Klein: „Die 813 € beruhen auf Preisen von 2024. Die Preissteigerung seit 2024 (Teil 3) ist darin noch nicht enthalten. Im Armutsbericht 2026 fordert der Verband, die Grundsicherung auf über 800 € anzuheben.“

Karte „Was der Paritätische an der Berechnung kritisiert“ mit fünf Punkten. Gleiche Datenbasis: Auch der Verband rechnet mit der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts. Vergleichsgruppe: Die Bundesregierung habe die Vergleichsgruppe ohne sachlichen Grund gewechselt. Verdeckte Armut: Wer zustehende Leistungen nicht beantragt, wird nicht aus der Vergleichsgruppe herausgerechnet. Streichungen: Ausgaben der Vergleichsgruppe werden nachträglich nicht als Bedarf anerkannt. Vorschlag: Strom sowie Kühlschrank, Waschmaschine und andere große Geräte sollen zusätzlich übernommen werden, statt pauschal im Regelsatz zu stecken.

Gelber Kasten mit Zitat: „Nach zwei Nullrunden decken die Regelleistungen weiterhin nicht die zentralen Bedarfe.“ Darunter: Paritätischer Armutsbericht, Juni 2026.

Fußbalken: „Der Paritätische hält über 800 € für nötig. Gezahlt werden 563 €.“
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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 5, 2026, 7:57 AM

Von unten lernst du das Gesetz anders:

Menschen sind fragwürdig.
Rechte müssen absolut sein.

Sonst entscheidet irgendwann
eine Mehrheit
dass du
zu den Minderwertigen gehörst.

Und unten
bist du schneller
aussortiert
als du „Menschenwürde“ sagen kannst.

#armut #gedankensplitter

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 3, 2026, 4:25 PM

#gedankensplitter #armut
#spd

#Einheit ist kein Datum.

Sie entsteht dort,
wo du sicher leben kannst.
Wo du dazugehören kannst.
Wo Herkunft keine Grenze ist.

Denn was nützt dir Einheit,
wenn du trotzdem draußen stehst?

Wenn du dir Miete,
Essen und Teilhabe
nicht leisten kannst?

SSPD@spd.deOct 3, 2026, 7:04 AM

Einheit ist mehr als ein Datum. Sie entsteht, wenn Menschen frei und sicher leben und dazugehören können und das unabhängig von ihrer Herkunft. Unser Land lebt von vielen Geschichten. Wer Unterschiede zu Grenzen macht, schwächt uns. #Zusammenhalt macht uns stark. 🏠🤝

EINHEIT: Am 3. Oktober feiern wir nicht nur, was zusammenkam. Sondern was uns heute zusammenhält. SPD
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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 1, 2026, 3:13 PM

„Nur 3,80 Euro.“

Genau so beginnt #Armut:

Nicht mit dem großen Schlag.

Sondern damit,
dass dir jeden Monat
ein kleines Stück Freiheit
aus der Tasche gezogen wird.

#mobilitaet #gedankensplitter

@knipsehiernur.eurosky.socialSep 29, 2026, 9:52 PM

Du bist klein.

Die Welt vor dir
ist riesig.

Und trotzdem
hältst du dich fest.

Nicht weil es leicht ist.

Sondern weil Loslassen
keine Option ist.

Du brauchst nur etwas,
das dich noch hält.

#knipsehiernur 📷: #gedankensplitter

Das Bild zeigt eine Fliege, die auf einem vertikalen Stiel sitzt, der vor einem leuchtenden Sonnenuntergang positioniert ist. 

Das Bildformat ist quadratisch und konzentriert sich auf die Silhouette der Fliege und des Stiels gegen den hellen Hintergrund. 

Dies ist ein Makro-Naturfoto, das die Details der Fliege und des Stiels hervorhebt und gleichzeitig den Kontrast zur leuchtenden Sonne nutzt. 

Der Hintergrund besteht aus einer großen, hellen Sonne, die den Himmel in warme Gelb- und Orangetöne taucht. Es gibt einen sanften Verlauf von hell nach dunkel mit der Sonne als dominierendem Element. 

Die dominierenden Farben sind warme Gelb- und Orangetöne des Sonnenuntergangs. Die Fliege und der Stiel sind als dunkle Silhouetten dargestellt.
@knipsehiernur.eurosky.socialSep 28, 2026, 8:52 AM

#gedankensplitter #kinder #gesellschaft #familie #armut

„Es ist wohl eine der teuersten Anschaffungen im Leben der meisten Eltern: ein Kind.“

So beginnt ein aktueller Artikel der Tagesschau über Familienleistungen. Ich bin an einem Wort hängen geblieben:

„Anschaffung“.

@knipsehiernur.eurosky.socialSep 23, 2026, 9:57 AM

#gedankensplitter #maischberger

Ich kann mir gut vorstellen, wie Frau Prien vor Kindern und Alleinerziehenden steht, während sie ihnen erklärt, warum sie nun sparen sollen, während wohlhabende Menschen sich erfreuen:

Absolut nichts zu verändern.

Wer hier spart - zerstört Existenzen. Punkt.

@knipsehiernur.eurosky.socialSep 21, 2026, 4:03 PM

#gedankensplitter

Heute wieder
drei Atteste.

Drei weitere Zettel,
die festhalten,
was du nicht mehr kannst.

Was du nicht mehr darfst.

Was nicht mehr geht.

Und mit jedem Blatt
wird die Akte dicker.

Aber du
wirst darin immer kleiner.

@knipsehiernur.eurosky.socialSep 19, 2026, 4:52 PM

Einfach etwas zum Anziehen kaufen.
Spontan.

Nicht,
weil die alte Hose auseinanderfällt.

Nicht,
weil du vorher drei Monate dafür sparst.

Für andere
ist das eine Kleinigkeit.

Für wieder andere
ist es ein Stück Freiheit.

#gedankensplitter

@knipsehiernur.eurosky.socialSep 19, 2026, 4:49 PM

Zwei Nächte irgendwo anders.
Ein anderes Bett.
Eine andere Stadt.
Frühstück, ohne jeden Cent mitzuzählen.

Nicht ärmer.
Nicht verschuldet.
Nicht abhängig von Regelsätzen.

Traum

#gedankensplitter

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