Ich funktioniere tadellos.
Und fühle nichts.

Auf meiner Zunge liegen so viele Worte, dass ich sie nicht bewegen kann.
Ganz schön schwer, so eine Leere.
Ich halte die Tränen zurück,
aus Angst, in ihren Fluten zu ertrinken.
Mein Herz brennt wie besessen, während eine kalte Faust es umschließt.
Nichts kommt leichter über meine Lippen
als die Lüge:
„Es geht mir gut.“
Vielleicht, weil die Wahrheit viel schwerer auszusprechen wäre.
Je lauter meine Gedanken in mir brüllen,
desto weniger Worte kann ich sprechen.