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@arnoniesner.bsky.socialOct 10, 2026, 9:07 AM

Wie sich diese Breitenwirkung vom #Klassenrat bis zu einer gelingenden #Loskammer entfalten kann, dazu hat die KI Claude folgende Überlegungen angestellt: bosolei.com/2026/09/17/a...

@arnoniesner.bsky.socialOct 8, 2026, 6:22 AM

Genau darum geht es vorwiegend NICHT bei der #Demokratiebildung: parlamentarische Abläufe im Landtag oder Gemeinderat "möglichst praxisnah" zu konsumieren, sondern vielmehr "andere Perspektiven zu achten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln", wie zB im Rahmen von #Klassenrat und #Schulparlament.

Quelle: Kleine Zeitung, 2026-10-08, S 16 f - "Lehrkräfte lernen, wie Demokratie gelebt wird"
@arnoniesner.bsky.socialOct 1, 2026, 1:25 PM

Gilt für die Schule ohne #Klassenrat heute ebenso wie damals zu Zeiten von John #Dewey:

"Sie sei nicht nur aus vordemokratischen Zeiten überliefert, sondern sie habe diese Überlieferung auch in ihrer Arbeitsweise beibehalten."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Dewey#Demokratie_als_Lebensform

Für Dewey ist Demokratie ein erfülltes und daher nicht entfremdetes Leben. Hier kommt auch die Verbindung zu Erziehung und Schule zustande, denn auch der fremdgesteuerte, freudlose Lernprozess des Schülers ist demnach undemokratisch. Demokratie ist demnach die Betrachtung der Gesellschaft aus der pädagogischen Perspektive mit dem Hauptziel, das Kind zu einem mündigen Bürger hinzuführen und in der weiteren Konsequenz die Arbeitswelt, die sich nach Dewey auch auf die Schule auswirkt, zu humanisieren. Dewey stellt hierbei auch die gesellschaftlichen Möglichkeiten vor, der profitorientierten Entfremdung durch eine sinnerfüllte und selbstbestimmte Arbeit entgegenzutreten. In der Folge sollen die Strukturen des Kapitalismus in solche des sozialen Humanismus umgewandelt werden. Deweys Demokratieverständnis ist im sozialen Humanismus verwurzelt, der von der Selbst- und Mitbestimmung der Einzelnen ausgeht. In seiner Versuchsschule äußerte sich dieses Verständnis in einer intelligenten Selbstführung der Schüler als auch der Lehrenden. Dewey war der Meinung, dass der eigene Willen zum Lernen vorhanden sei und lediglich gefördert werden müsse.

In seinem Werk Demokratie und Erziehung (1916) macht Dewey deutlich, wie Erziehung und Demokratie miteinander verwoben sein müssen, wenn eine Gesellschaft nicht „lediglich ihren Fortbestand“, sondern einen Wandel zum Besseren erstrebt. Seiner Auffassung nach sollte Demokratie stets im konkreten Zusammenleben verankert und gelebt werden. Diese tätige Erfahrung müsse so durchgängig und so intensiv wie möglich in der Familie, in der Schule und in der großen Gemeinschaft gemacht werden.

Kinder sollten Demokratie als gesellschaftliche Lebensform auf individueller Ebene so früh wie möglich kennenlernen. So erörterte Dewey die Möglichkeiten, demokratische Methoden im Unterricht einzuführen und Demokratie in der sozialen Organisation von Schule und Unterricht zu veranke…
@arnoniesner.bsky.socialSep 29, 2026, 2:30 PM

Die meisten Schüler:innen sind
im #Schulparlament nicht unmittelbar beteiligt. Es arbeitet häufig repräsentativ.

Der #Klassenrat dagegen kann potentiell alle Schülerinnen und Schüler zu demokratischen Akteuren machen.

Das ist für #Demokratiebildung ein erheblicher Unterschied.

Quelle: ChatGPT (antwortet auf die Frage: Welche qualitative Stellung hat der Klassenrat im Vergleich zu anderen Formaten der Demokratiebildung?)

"2. Die besondere Qualität des Klassenrats

Der Klassenrat verbindet etwas, was die meisten anderen Formate trennen:

Die Lernenden sind nicht nur Teilnehmer eines demokratischen Lernarrangements – sie sind Mitglieder einer realen sozialen Gemeinschaft, die ihre eigenen Angelegenheiten verhandelt.

Das ist auch der Kern der Freinet-Tradition. Dort werden Themen, Probleme und Wünsche von Lernenden und Lehrenden miteinander verhandelt; der Klassenrat ist regelmäßig, hat feste Funktionen und wird von Lernenden mitgetragen."
@arnoniesner.bsky.socialSep 29, 2026, 6:48 AM

#Klassenrat als demokratischer Erfahrungsraum: "Vielleicht ist das Entscheidende an demokratischer Bildung nicht, Kindern die richtige politische Ideologie zu vermitteln, sondern ihnen früh reale Erfahrungen mit gemeinsamer Selbstregierung zu ermöglichen." (ChatGPT)

Quelle: ChatGPT - In der Antwort auf die Frage "Inwieweit passt das pädagogische Format 'Klassenrat' zur kommunistischen Ideologie?" heißt es u. a.:

Der Klassenrat ist daher eher eine demokratische Selbstverwaltungstechnik, die von unterschiedlichen politischen Traditionen vereinnahmt werden kann.

Besonders spannend: die historische Nähe zur Rätedemokratie

Hier wird es tatsächlich interessant. Das deutsche Wort „Rat“ ist kein Zufall.

Die historische Rätebewegung – Arbeiter- und Soldatenräte, später auch theoretisch ausgearbeitete Rätedemokratie – wollte politische Macht stärker von unten nach oben organisieren. Das findet eine gewisse strukturelle Entsprechung im Klassenrat:

Klasse → mehrere Klassen → Schule → Gemeinde → weitere politische Ebenen

Man könnte den Klassenrat deshalb als mikropolitisches Labor der Selbstverwaltung betrachten.
@arnoniesner.bsky.socialSep 24, 2026, 2:17 PM

Die PH Steiermark hat in ihrem Curriculum* bereits fast alle theoretischen Voraussetzungen geschaffen, die man braucht, um den #Klassenrat zu begründen.

*| www.phst.at/fileadmin/Mi...

Quelle: ChatGPT, 2026-09-24
@arnoniesner.bsky.socialSep 18, 2026, 6:08 PM

Deshalb "Demokratie leben" mittels #Klassenrat: ist er erst einmal eingeführt, wird er aus dem Schulalltag nicht so leicht verschwinden.

Geförderte Projekte können dies nur abseits finanzieller Abhängigkeiten gewährleisten. Vermutlich trifft das hier leider nicht zu: taz.de/Kuerzung-bei...