Junge Jüdinnen und Juden haben gestern Tillschneider den Zugang zur Synagoge und zum Gedenken an den rechtsterroristischen Anschlag in Halle verwehrt. "Niemand hat das Recht, uns und unser Gedenken zu instrumentalisieren", sagt Ron Dekel dazu in der @taz.de.
Er sagt aber auch: "Ich wünschte, wir hätten nicht dort vor dieser Synagoge stehen müssen. Ich wünschte, auch wir von der JSUD hätten drinnen im Innenhof Teil der Zeremonie sein können." Und das darf wohl getrost als Auftrag an die gesamte Gesellschaft verstanden werden.
