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Wie soll die SPD von der Linken Distanz zu Clan-Chefs fordern, wenn sie den bekennenden Kumpel eines Kriegsverbrechers in ihren Reihen duldet?
Eritreische Truppen sollen die Grenze überquert haben, um Rebellen in Tigray zu unterstützen. Äthiopische Truppen sind dort selbst auf dem Vormarsch.
Die US-Regierung setzt dem Internationalen Strafgerichtshof eine Frist von 180 Tagen. Danach will sie ihm „ein Ende setzen“. Wie reagiert die EU?
Allergien und Neurodermitis prägen das Leben unseres Autors. Hat seine kleine Tochter die Krankheiten geerbt? Eine Spurensuche mit Selbsterkenntnis.
In Johannesburg und Durban kommt es zu Ausschreitungen bei Protesten gegen Zuwanderung. Fake News über ein Gerichtsurteil waren der Auslöser.
In Frankfurt am Main verbrannten in der Nacht auf Freitag tonnenweise Hilfsgüter für ukrainische Zivilist*innen. Die Polizei vermutet Brandstiftung.
Vor einem Jahr wurde in Hamburg entschieden: Die Stadt soll schon 2040 klimaneutral sein. Dafür muss das städtische Fernwärmenetz massiv ausgebaut werden.
Sie hat es zu gut gemeint, die Anspruchshaltungen angekurbelt und schließlich enttäuscht. Doch es ist nicht die Aufgabe der Demokratie, zu liefern.
Ein Boot mit Menschen aus Äthiopien kentert auf dem Weg nach Jemen. Die Kriege in beiden Ländern eskalieren gleichzeitig, mit dramatischen Folgen.
tazeins zu Trump und Selenskyj epaper.taz.de @taz.de taz.de/Diesel-Deal-...
👉️ Hier könnt ihr den ganzen Artikel von taz-Autorin Dunja Batarilo lesen: taz.de/Reform-der-P...
Die paar Frauen kriegen das schon irgendwie hin. Haben sie doch immer. Bis sie halt eines Tages wirklich nicht mehr können. Dann steht nicht nur ein Bett mehr in der Schlange zum Pflegeheim, sondern zwei. Dumm nur, dass das den Staat mehr kostet, als daheim zu pflegen.
Und dabei ist egal, ob ich keinen Bedarf hatte oder ob ich einfach niemanden gefunden habe, der übernimmt. Es darf nur noch professionelle Hilfe „eingekauft“ werden. Wo soll die denn bitte herkommen? Schon mal von Pflegekräftemangel gehört? Aber machen Sie sich keine Sorgen, lieber Herr Linnemann.
Das Geld wird auf Töpfe mit neuen Etiketten verteilt und so gut versteckt, dass es niemand mehr findet. Und den Familien weniger bringt. Die 300 Euro, die dann zum Beispiel unter dem Namen „Sozialraumbudget“ im Monat zur Verfügung stehen sollen, sind nämlich futsch, wenn sie nicht genutzt wurden.
Das ist super, weil diese Personen Ihr Kind kennen und die Handgriffe, die zu tun sind. Niemand muss einen Antrag stellen. So sieht Entlastung aus. Diese klug aufgesetzte Leistung wird jetzt abgeschafft.
Herr Merz sagt, Sie sollen arbeiten gehen. Aber wer passt auf Ihr Kind auf, während Sie zum Bruttosozialprodukt beitragen? Mit der Verhinderungspflege können Sie die Oma oder Nachbarin bitten einzuspringen und ihr eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen.
Die einen holen sich dadurch wöchentlich Unterstützung, um selbst mal zum Arzt zu gehen. Andere sparen das Budget an und stecken es zum Beispiel in die Sommerferien. Denn was, Herr Linnemann, machen Sie mit Ihrem schwerst mehrfach behinderten Kind, wenn die Schule zuhat?
„Verhinderungspflege“ ist (noch!) dazu da, Pflegende zu entlasten. Eine richtig gute Sache: Rund 3.500 Euro im Jahr können pflegende Familien derzeit noch so verteilen, wie sie es brauchen.
Wenn andere ins Kino gehen – oder auch auf Demos, um sich für das einzusetzen, was ihnen wichtig ist –, dann sitzen sie vorm Rechner und legen zum dritten Mal Widerspruch bei der Pflegekasse ein. Weil sie den Menschen lieben, den sie versorgen, und weil sie wissen: Es tut niemand außer mir.
Diese Frauen sind der größte – und billigste – Pflegedienst unseres Landes. Nicht wenige von ihnen schlittern mit Vollgas in die Altersarmut, weil Lohnarbeit in ihrem Alltag schlicht unmöglich ist. Schließlich kann daheim jeden Moment jemand aus dem Bett fallen oder umkippen oder aufhören zu atmen.