Gestern stellten das KOAS, das #IRex der @unituebingen.bsky.social den Abschlussbericht der von der #ADS geförderten Studie »Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland« vor.
Hier einige Eindrücke.
@beauftragte.bsky.social
Wer jüdisches Leben in Deutschland wirklich schützen will, muss auch die Rechte von Jüdinnen und Juden stärken, sich gegen Diskriminierung zu wehren.
Die Studie offenbart das ganze Ausmaß antisemitischer Diskriminierungen. Wer offen zugibt, jüdisch zu sein, riskiert existenzielle Konsequenzen: von der Benachteiligung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche über Verweigerung der Bedienung im Restaurant bis hin zu Mobbing in Kita und Klassenzimmer.
Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gab es zahlreiche Studien und Statistiken zum Anstieg antisemitischer Vorfälle. Forschung dazu, wie es Jüdinnen und Juden seither im Alltag geht, gab es bislang keine.
Letztes Jahr haben wir einen Zwischenbericht der von uns geförderten „Studie zu den Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland" vorgestellt. Nun folgt die Gesamtstudie:
Auch aus Verantwortung gegenüber den Menschen, die von den Nazis ermordet wurden und jetzt wieder von Rechtsextremen ins Visier genommen werden: Jüdinnen und Juden, Muslime, Migranten, Menschen mit Behinderungen, queere Menschen und andere. (2/2)
Wir können nach diesen Landtagswahlen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, wenn eine in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei weiter wächst. Hier darf keine Normalisierung eintreten. Der Bundestag, Bundesrat oder die Bundesregierung sollten ein Verbotsverfahren beantragen. (1/2)
Im FUNKE-Podcast „Amann Unframed" spreche ich über Diskriminierung, Desinformation und Propaganda gegen Gleichbehandlung. Und welche Möglichkeiten und Grenzen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat.
Hier ist sie zu hören:
www.abendblatt.de/podcast/arti...
Wenn der Ton in politischen Debatten rauer wird, wirkt sich das negativ auf den Alltag von Menschen aus. Diskriminierungen werden offener, direkter. Aber Menschen müssen sich schlechte Behandlung nicht gefallen lassen. Unsere Verfassung und das AGG schützt alle Menschen vor Diskriminierung.
Mehr dazu hier: www.antidiskriminierungsstelle.gov.de/SharedDocs/a...
Guter Diskriminierungsschutz braucht starke Strukturen. Rheinland-Pfalz hat bereits wichtige Arbeit geleistet und baut diese mit der heutigen Unterzeichnung unserer Ländervereinbarung weiter aus. Dass das Land sich daran beteiligt, trägt dazu bei, die Antidiskriminierungsberatung weiterzuentwickeln.
Für viele Menschen ist das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ein Schock. Sie fürchten, dass sich die Stimmungsmache gegen Minderheiten und Andersdenkende nach der Wahl in Diskriminierungen oder handfester Gewalt entlädt. Geben Sie aufeinander acht und holen Sie sich Hilfe bei Diskriminierungen.
Höchste Zeit, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt anzugehen. Immer mehr Unternehmen machen vor, wie das problemlos geht.
Die deutsche Wirtschaft leidet unter akutem Personalmangel, gleichzeitig haben wir Menschen mit vielfältigen Erfahrungen, denen der Weg in den ersten Arbeitsmarkt versperrt wird.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wird 20 Jahre alt. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Demokratie. Herzlichen Glückwunsch! 🎉
Queere Menschen sind die einzige Gruppe, die im Nationalsozialismus systematisch ermordet wurde und trotzdem bis heute nicht in der Verfassung geschützt wird. Wer in diesem Zusammenhang von einer „Überfrachtung“ des Grundgesetzes spricht, erklärt das Schutzbedürfnis queerer Menschen für zweitrangig.
