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@treibhauspost.bsky.social
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"Guter Journalismus in Zeiten der #Klimakrise muss rücksichtslos offen und ehrlich sein. Die Klimakrise ist grausam. Medien werden ihrem Auftrag nicht gerecht, wenn sie mit rosaroter Brille vor Augen berichten oder sie sogar ganz verschließen."
Mein Interview mit @treibhauspost.bsky.social (🙏!)
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Dass die meisten Menschen hierzulande diese Grafik weiterhin noch nie gesehen haben, ist ein Ausdruck kollektiven Medienversagens. Man kann es nicht anders ausdrücken. Die Verdrängung hat aberwitzige Ausmaße angenommen. #ElNino #Klimakrise #HeißesMeer
Tillschneider ist wirklich hart, hart rechtsaußen. Ex-Sprecher der „Patriotischen Plattform“. Früher Flügel. Er hat im Landtag „Ethnopluralismus“ beschönigt. Mitbegründer von Ein Prozent. Hatte sein Büro zwischenzeitlich im selben Haus wie die Identitären. Kubitschek-nah. Da ist nix gemäßigt.
Vielen sei nicht bewusst, dass einige der heute kargen Gebiete vor einer Generation noch unter Hunderten Metern von Eis lagen. Gletscher schmelzen nicht mehr nur ab, sie brechen zunehmend auch von innen zusammen – wegen innerer Strömungen, die das Eis aushöhlen: www.theguardian.com/environment/...
Was, wenn weltweit jeder Mensch 5.000 Euro pro Monat verdient?
Vor kurzem hat ein Team rund um den Ökonomen @thomaspiketty.bsky.social den Global Justice Report veröffentlicht. Der Bericht rechnet eine radikale Verteilung durch, die gleichzeitig das Klima schützt.
Die EU erwartet im Winter also "sehr hohe Energiepreise".
Suprise. Das ganze Desaster haben @susannegoetze.bsky.social und ich schon vor 1,5 Jahren kommen sehen. In unserem Recherchebuch "Die Milliarden-Lobby". Huthis, Ormus, alles drin.
Gerne lesen ⬇️
www.piper.de/buecher/die-...
Lest den ganzen Text über den Masterplan für die ärmsten acht Milliarde – ohne Paywall: buff.ly/nwAii8Q
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Der Global Justice Report leistet nicht mehr und nicht weniger, als uns zu zeigen, wie die Welt innerhalb weniger Jahrzehnte zur gerechtesten Version ihrer selbst werden könnte. Er macht deutlich: Die Zukunft ist nicht aus Beton, sie ist gestaltbar.
Mehr Freizeit, weniger Erderhitzung, mehr Sicherheit und Zufriedenheit durch gleichere Gesellschaften. Rechnet man all das noch mit ein, wären über 99 Prozent der Weltbevölkerung 2100 besser dran als heute.
Aus finanzieller Sicht sind die Pläne im Global Justice Report für die allermeisten Menschen ein No-Brainer. Im Globalen Norden würden ungefähr 90 Prozent der Menschen mehr Geld haben als heute, im Globalen Süden wären es sogar 97 Prozent. Hinzu kommen die immateriellen Vorteile.
Zum Beispiel, indem wir weniger arbeiten. Wer arbeitet, macht das aktuell im Durchschnitt 2100 Stunden pro Jahr. Bis zum Ende des Jahrhunderts soll diese Zeit um mehr als die Hälfte reduziert werden. Jede*r würde also 5.000 Euro verdienen und weniger als die Hälfte arbeiten. Klingt annehmbar.
#3: Weniger produzieren. Natürlich bringt das alles nur etwas, wenn uns nicht diverse Klima-Kipppunkte um die Ohren fliegen. Auf der To-Do-Liste steht neben einer radikalen Dekarbonisierung deshalb vor allem Suffizienz. Also weniger unnötige Sachen herstellen, um weniger Ressourcen auszubeuten.
Die restlichen Billionen werden an die einzelnen Staaten ausgeschüttet – und zwar pro Kopf gerechnet. Allerdings mit strengen Bedingungen: Wenn ein Land Geld aus dem Fonds will, muss es damit Klimaschutz nach vorne bringen und Investitionen in Bildung und Gesundheit tätigen.
Ein anderer Teil der 20 Billionen soll als Reparationszahlungen an den Globalen Süden fließen, als Ausgleich für koloniale Zerstörung und Klimaschäden durch den Globalen Norden. Jährlich sollen dafür etwa eine der zwanzig Billionen gezahlt werden. Und was passiert mit den restlichen Billionen?
#2: Investieren. Ein Teil der 20 Billionen Euro sollten in ein Aktienportfolio investiert werden, das u. a. zur Energiewende beiträgt. Dadurch wäre für die Weltgemeinschaft eine langfristige Rendite gesichert – und gleichzeitig Mittel für Klimaschutz. Aber mit dem Geld soll noch mehr passieren.
Wer 2,2 Mio Euro besitzt, würde darauf 1 % Steuer pro Jahr zahlen. Wer hingegen über 500 Mio besitzt, gehört laut Report zur „Milliardärsklasse“ und würde 20 % zahlen. Zusammen mit einer Steuer auf hohe Einkommen würden dadurch im ersten Jahr nach Einführung weltweit über 20 Billionen € frei.
To Do 1: Umverteilung stoppen. Sehr reiche Menschen profitieren überproportional vom Wirtschaftswachstum. Ihr Geld ist in unserem System mehr Wert als Arbeit. Geld wird von unten nach oben verteilt und die Ungleichheit nimmt zu. Der Report schlägt deshalb eine progressive Vermögenssteuer vor.
Der Report denkt die Verteilung von Vermögen und Klimaschutz zusammen – und fragt: Was muss passieren, damit am Ende des Jahrhunderts alle Menschen weltweit 5.000 Euro pro Monat zur Verfügung haben?
Herausgekommen ist die wichtigste To-Do-Liste mit Deadline bis 2100.
Was, wenn weltweit jeder Mensch 5.000 Euro pro Monat verdient?
Vor kurzem hat ein Team rund um den Ökonomen @thomaspiketty.bsky.social den Global Justice Report veröffentlicht. Der Bericht rechnet eine radikale Verteilung durch, die gleichzeitig das Klima schützt.