Dies ist der offizielle Account des Internetfeuilletons 54books
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Ein „junger Zauberer“ unter Genieverdacht: Nelio Biedermanns zweiter Roman "Lázár" sorgt für viel Jubel, aber auch für Stirnrunzeln.
In meinem Beitrag habe ich drei panische Reaktionen auf die Krise der Gegenwartsliteratur analysiert, die ich für wenig hilfreich halte. 1. Anbiederung an das Populäre 2. Verschanzen in der Wagenburg des Anspruchs 3. Literatur zum Sprungbrett für Diskurs machen
Wer geht zur Buchmesse?
Überall im literarischen Leben der Gegenwart herrscht Krise. Ich habe mir drei Arten der Panik angesehen, mit der man darauf reagieren kann - und schlage einen Ort vor, wo sich vielleicht Hoffnung finden lässt.
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Eine neue Sehnsucht nach Italien und China macht sich im Feuilleton breit, dort fahren die Züge pünktlich und einstmals stolze Deutsche müssen sich heute für ihr kaputtes Land schämen.
John Reiter über die neue Lust am Niedergang.
Über KI und Literaturskandale habe ich ein kurzes Interview im SWR gegeben.
Was lest ihr am Wochenende?
Danke @sektordrei.bsky.social ! Das war jetzt ja wieder mal ein Lesevergnügen. cc @54books.bsky.social
Was lest ihr am Wochenende?
Hatte Anfang der 90er ein Seminar über "Kulturkritik in der Weimarer Republik" - Spengler, Jünger, Ortega y Gasset, ein Buch namens "Die deutschen Mandarine" waren u.a. Thema. Aber auch, so die These des Seminars, das Kultur-Industrie-Kapitel in der "Dialektik der Aufklärung" als Kondensat.
"Ist Demokratie in Zeiten dramatischen Wandels noch wettbewerbsfähig?" ist ganz zufälligerweise 1 zu 1 aus der Denkrichtung von Peter Thiel. Hm, curious.
Sehr guter Text
"Dass das Bier im seit 2025 rechtspopulistisch regierten Tschechien besser schmeckt als in Deutschland, ist möglicherweise ein subtiler Hinweis auf die politische Lösung."
Phantastischer Text über die neuen Ferienfaschos
Danke für diesen wirklich hervorragenden Beitrag
in der schweiz fahren die zuege puenktlich. in italien kann sein, kann auch nicht sein. aber feel free dort eine arbeit zu finden etc. #ichbinitalienerin
Eine neue Sehnsucht nach Italien und China macht sich im Feuilleton breit, dort fahren die Züge pünktlich und einstmals stolze Deutsche müssen sich heute für ihr kaputtes Land schämen.
John Reiter über die neue Lust am Niedergang.
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