Die Hintergründe zu diesem bemerkenswerten Schritt (danke für die Ausführungen jedenfalls): www.falter.at/zeitung/2025...
Was wir wissen. Und was nicht. Kollegin @nhoraczek.bsky.social superspeedy 👇👇👇
Gestern war ich in die @orfdrei.bsky.social-Runde der Chefredakteure eingeladen (Link im Thread). Thema natürlich: Geht's noch bei den Genossen? Meine drei Takes 👇👇👇
Wenn da in Kärnten die SPÖ und in OÖ die ÖVP den Status als unbestrittene Bürgermeisterpartei an die Blauen verlieren, dann gibt es in beiden Parteien kein Halten mehr.
Die ganze Sendung:
on.orf.at/video/143421...
🧌 Und noch schlimmer sind Wahlergebnisse. Wir sollten nicht nur auf die Landtagswahlen schauen, sondern vor allem auf die Gemeinderatswahlen in Kärnten im Frühjahr und in Oberösterreich im Herbst...
🧌 zumal wenn die Umfragewerte nicht endlich nach oben gehen. Umfragen haben einen verheerenden Effekt: Je schlechter sie sind, umso wichtiger werden sie. Kann man bei Macbeth nachlesen
🧌 Das größte Opfer der ganzen Geschichte sitzt nicht in der Löwelstraße, sondern im Bundeskanzleramt. Es wird für Christian Stocker noch schwieriger werden, die Koalition zusammenzuhalten...
Gestern war ich in die @orfdrei.bsky.social-Runde der Chefredakteure eingeladen (Link im Thread). Thema natürlich: Geht's noch bei den Genossen? Meine drei Takes 👇👇👇
Eintreffen der SPÖ-Länderchef: 13:54 - Philip Wohlgemut 14:11 - Mario Leiter 14:19 - Martin Winkler 14:20 - Maximilian Lercher 14:25 - Daniel Fellner 14:26 - Sven Hergovich 14:35 - Hans Peter Doskozil Michael Ludwig „wohnt“ im Rathaus und Peter Eder dürfte reingeschlichen sein.
Was die SPÖ mit dem antiken römischen Reich gemein hat. Und nein es geht nicht um... „Et tu, Brute?“ Ein 🧵
Sonst bleiben von einem nur die schönen Bilder. Die kanonisierte Vergangenheit. Wie in der Basilika San Vitale in Ravenna.
Den Untergang aufhalten wird das nur, wenn man die Umstände ebenso ändert. Nur das politische Zentrum auswechseln, reicht dafür nicht aus.
Und was kann die SPÖ jetzt daraus lernen? Man kann einen neuen Parteivorsitzenden durchdrücken. Man kann die Verantwortung weitergeben.
Die Spätantike hatte auf die Herausforderungen der damaligen Gegenwart keine Antwort mehr: Völkerwanderung, politische Instabilit, wirtschaftlicher Niedergang...
Wir kennen die Geschichte: Es half alles nichts. 476 AD geht das (weströmische) Reich unter. Der germanische Heerführer Odoaker hatte Kaiser Romulus Augustulus abgesetzt (🫢).
Dann nach Ravenna. Die Stadt lag in Sümpfen und konnte einfacher verteidigt werden. Außerdem kam man über die Adria zu den Brüdern nach Konstantinopel.
Zuerst nach Mailand, um die gefährdeten Grenzen besser (und schneller) schützen zu können. So sah das dann aus und wurde Mediolanum genannt
Die Römer reagierten darauf, indem sie die Hauptstadt (wenn nicht formal, so dann faktisch) verlegten.
Ab dem vierten Jahrhundert fielen die Horden ein. Innere Machtkämpfe hatten Rom schon geschwächt. Nun war die Stadt physisch bedroht.
Kurzer Exkurs: Die Leute im alten Rom verstanden sich null als Europäer, sondern als Anrainer des Mittelmeers. Da wo heute Österreich und Deutschland sind etwa, war eher nur Dickicht und Wald (hier in seiner größten Ausdehnung unter Kaiser Traian 👇)
