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@maxbestpolitics.bsky.socialSep 17, 2026, 8:20 PM

Am 18. September 2025 veröffentlichte die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Studie, die untersucht, ob extrem rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) durch Kooperationen gemäßigt werden können. #KonradAdenauerStiftung #Studie #EuropaErfahrungen #DemokratieVerteidigen #NieWiederIstJetzt

Am 18. September 2025 veröffentlichte die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Studie, die untersucht, ob extrem rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) durch Kooperationen gemäßigt werden können. Das Ergebnis ist eindeutig: Eine Einbindung in die politische Mitte führt nicht zu einer Mäßigung dieser Parteien, sondern schwächt vor allem die konservativen Partner, die mit ihnen kooperieren.

Die Studie analysiert Beispiele aus Finnland, Österreich und weiteren europäischen Staaten. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster: Sobald konservative Parteien mit rechtspopulistischen Parteien kooperieren, büßen sie an Glaubwürdigkeit und Profil ein. Die extrem rechten Parteien hingegen bleiben bei ihren Kernpositionen, nutzen die zusätzliche Bühne und gewinnen langfristig an Einfluss.

Das oft vorgebrachte Argument, Regierungsverantwortung mache extrem rechte Parteien moderater, wird klar widerlegt. Selbst dort, wo sie zu Kompromissen gezwungen waren, blieb ihre politische Grundhaltung unverändert. Im Gegenteil: Der Zugang zur Macht erleichtert es ihnen, ihre Positionen zu normalisieren und weiter zu verbreiten.

Am deutlichsten zeigt sich dies am Beispiel Deutschlands. Die AfD gilt in der Studie als „autoritäre und rechtsextremistische Partei“, die durch Kooperation nicht gemäßigt, sondern vielmehr legitimiert werden würde. Jede politische Zusammenarbeit mit ihr gefährdet demokratische Grundwerte und trägt dazu bei, dass extremistische Positionen salonfähig gemacht werden.

Die Studie kommt deshalb zu einer eindeutigen Empfehlung: Demokratische Parteien müssen unmissverständliche Grenzen ziehen. Abgrenzung ist nicht nur moralisch geboten, sondern auch politisch unverzichtbar, um die Glaubwürdigkeit und Stabilität des demokratischen Systems zu bewahren. Wer Rechtspopulisten oder Rechtsextremisten einbindet, schadet sich selbst und stärkt diejenigen, die die Demokratie zerstören wollen.
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