Grilled Cheese

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@aschera.bsky.socialOct 1, 2026, 6:48 PM

Since the energy bars and spoons don't do justice to my AuDHS reality, I decided to write down my fractal energy model.

#Autism #AshasAuDHS #ADHS

@aschera.bsky.socialSep 30, 2026, 6:51 PM

Tomorrow, if I don't forget, I'll translate my latest posts about my energy model and how I recharge.

Spoiler: It's not the spoon theory.

#AshasAuDHS #Autismus

@aschera.bsky.socialSep 30, 2026, 6:48 PM

Da ich heute einen guten Tag hatte, hier Teil 2 meines Fraktal-Modells:
Wie tanken ich bei meinen AuDHS eigentlich Energie auf?

Unsere Regeneration ist genauso dimensional wie die Erschöpfung.

#AshasAuDHS #Autismus #ADHS

@aschera.bsky.socialSep 27, 2026, 5:34 PM

#AshasAuDHS #Neurodivers

Da mir klassische Löffel-Theorie für meine AuDHS-Realität nie ganz gepasst hat, habe ich mein eigenes Modell „entwickelt“: Das Fraktal-Energiemodell.
Es erklärt selektive Erschöpfung, Hyperfokus sowie weshalb der Körper manchmal streikt, obwohl der Kopf könnte.

Wenn neurotypische Menschen über Energie sprechen, nutzen sie oft das Bild einer Batterie: „Bei wie viel Prozent bist du gerade?“ Wenn ich sowas höre, muss ich innerlich jedes Mal seufzen. Mein Leben lässt sich nicht in Prozenten messen. Ein Ladebalken ist linear.
Dann gibt es die bekannte „Spoon Theory“ (Löffel-Theorie). Sie ist toll, um zu erklären, warum man manchmal nicht mehr kann und generell für was man eben alles ein/zwei/drei Löffel braucht. Aber sie ist binär da ein Löffel ist entweder da oder weg.
Mein AuDHS-Erleben ist aber weder linear noch binär. Es ist hochgradig komplex, vernetzt und dimensional. Um Gleichzeitigkeit wie die Kombination aus totaler Erschöpfung und tiefem Hyperfokus zu erklären, reicht eine flache Metapher nicht aus. Deshalb ist mein Energiemodell eben ein Fraktal.
Text auf dem Bild: Das Fraktal spiegelt meine Realität durch vier Dimensionen wider:
Unsichtbare Tiefe:
Von außen sieht man vielleicht nur eine Person, die still im Raum sitzt. Ein Ladebalken würde „70 %“ anzeigen. Doch das ist ja nur die Oberfläche. In Wahrheit arbeitet mein Gehirn in den tieferen Schichten des Fraktals auf Hochtouren: Reizfilterung (Geräusche, Licht, Berührungen), Masking, soziale Übersetzung und ADHS-Impulskontrolle. Wenn dort in der Tiefe ein Muster wegbricht, sieht man das von außen nicht und dennoch verbraucht es gigantische Mengen Energie.
Text auf dem Bild: Selektive Erschöpfung. 
„Wenn ein einzelner Arm matt wird“ 
In der Löffel-Theorie verliert man Energie für alles gleichermaßen. Mein Fraktal-Modell erklärt, warum ich manchmal absolut unfähig bin, eine E-Mail zu schreiben oder zu duschen, aber gleichzeitig stundenlang in ein Spezialinteresse oder kreatives Schreiben eintauchen kann.
Der Fraktal-Arm für „soziale Interaktion“ oder „Alltagsorganisation“ ist dann komplett matt und blockiert. Aber der Arm für meine Leidenschaften leuchtet noch in voller Intensität. Ich bin nicht pauschal „leer“ ich bin dimensional erschöpft.
Text auf dem Bild:
Das neuronale und körperliche Veto. 
Manchmal passiert etwas Paradoxes: Mein Kopf und ein Fraktal-Arm rufen: „Elja, du hast noch Energie, du könntest noch schreiben!“ Aber mein Körper blockiert komplett. Im Fraktal-Modell wird hier die Verbindung zwischen den Mustern gekappt. Das System schützt sich dadurch selbst: Auch wenn der Geist will, zieht der Körper die Reißleine, um einen Systemabsturz zu verhindern.
Die Strukturänderung vor dem Overload:
Wenn die Reizüberflutung zu stark wird, verliert das Fraktal seine Komplexität. Es wird flach, starr und zweidimensional. Das beschreibt perfekt den Zustand kurz vor einem Shutdown oder Meltdown. Die Fähigkeit, Nuancen wahrzunehmen, Ironie zu filtern oder flexibel auf Planänderungen zu reagieren, bricht gänzlich weg. Das System schrumpft auf das absolute Minimum zusammen, um nicht zu kollabieren.