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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 16, 2026, 6:58 AM

195€ im Jahr für Schulbedarf.

Hefte. Stifte. Bücher.
Und alles, was sonst noch fehlt.

Du sollst deinem Kind Chancen geben.
Doch #Bildung & #Teilhabe kosten.

Jetzt drohen Kürzungen.

Dein Kind kann nichts dafür,
dass dein Geld nicht reicht.

#Kinderarmut #Armut #Gedankensplitter #grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer ohne Abschluss bleibt, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Bildungsarmut misst die Forschung an fehlenden Abschlüssen und an fehlenden Kompetenzen, so Jutta Allmendinger und Stephan Leibfried.
Karte 1, hellblau: Ohne ersten Schulabschluss. Drei Balken: grau, 2002/03 8,9 %; grau, 2014/15 5,6 %; rot, 2024/25 8,4 %. 2024/25 waren es rund 65.000 Jugendliche, zwei Jahre zuvor 56.000. Klein: Anteil an allen Abgänger*innen allgemeinbildender Schulen. Ein erheblicher Teil kommt aus Förderschulen, darunter Jugendliche mit abgeschlossenem Bildungsgang (Kai Maaz, DIPF). Statistisches Bundesamt, abgefragt vom BSW, dpa 9.10.2026.
Karte 2, weiß: Unter dem Mindestniveau, PISA 2025. Drei Balken: dunkelblau, Mathematik 34 %; dunkelblau, Lesen 32 %; dunkelblau, Naturwissenschaften 27 %. Die Kompetenzen sind so niedrig wie nie seit dem ersten PISA-Test im Jahr 2000. Klein: 15-Jährige unter Kompetenzstufe 2. PISA 2025, 8.9.2026.
Karte 3, rosa: So ungleich wie nie seit 2000. Nur in 5 von 87 Staaten und Regionen hängen die Leistungen stärker von der sozioökonomischen Lage ab. Die sozioökonomische Lage der Familie wiegt schwerer als ein Zuwanderungshintergrund oder das Geschlecht. Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Familien fühlen sich seltener zugehörig und berichten etwas öfter von Mobbing. Klein: PISA 2025, nationaler Bericht; OECD, Rang 6 von 87.
Karte 4, hellgrün: Ohne Berufsabschluss. Rot 18,8 %: der 20- bis 34-Jährigen hatten 2024 keinen Berufsabschluss, 2,76 Millionen. 2023 waren es 19,0 %. Von den 20- bis 34-Jährigen ohne Schulabschluss haben 79,2 % auch keinen Berufsabschluss. Klein: Ohne Menschen in Schule, Studium, Ausbildung oder Freiwilligendienst. BIBB, Mikrozensus 2024.
Fußzeile: 8,4 % gingen 2024/25 ohne ersten Schulabschluss ab, der höchste Anteil seit über 20 Jahren.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Bildung kostet, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: In der Grundsicherung deckt der Grundantrag auch Bildung und Teilhabe ab. Nur Nachhilfe (Lernförderung) muss extra beantragt werden (§ 37 SGB II).
Karte 1, weiß: Einschulung und Schulbedarf. Zwei Balken: grau, Einschulung über 550 €; rot, Schulbedarf, 1 Jahr 195 €. Laut Paritätischem deckt das nicht einmal die Hälfte der Kosten. Klein: Einschulung mit Ranzen, Büchern, Arbeitsheften und Schultüte. Schulbedarf: 130 € im August, 65 € im Februar, seit 2024 gleich. Paritätischer, 9.9.2026; § 34 SGB XII.
Karte 2, hellblau: Bildung im Regelsatz. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Bildung 1,57 € im Monat (Erwachsene, Ausgaben 2018). Für Kinder von 6 bis 13 Jahren 1,56 €, für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 0,64 €. Gezählt wurden nur Kursgebühren. Nachhilfe, Klassenfahrten und Schulbedarf laufen über das Teilhabepaket. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8 f., 32, 51 und 60.
Karte 3, rosa: Teilhabebetrag für Sport und Kultur. Zwei Kästen: rot höchstens 19,2 %, der 6- bis 14-Jährigen in der Grundsicherung hatten 2024 eine Bewilligung; rot 15 €, im Monat für Verein, Musikunterricht oder Freizeiten, seit August 2019 gleich. Je nach Kreis reicht die Quote von fast null bis fast 100 %. Klein: Bewilligungen, nicht tatsächliche Nutzung. Paritätische Forschungsstelle, September 2025, nach Daten der Bundesagentur für Arbeit.
Karte 4, hellgrün: Eine Mutter erzählt. Jenny aus Eisenach hat drei Schulkinder. Zum Schulstart helfen ihr Sachspenden der Caritas. Weißer Kasten: Mit den 195 € aus dem Teilhabepaket werde es trotzdem knapp, sagt sie. Allein die Arbeitshefte kosteten je Kind mindestens 50 €. Klein: ZDFheute, Mona Trebing, 9.8.2025.
Fußzeile: 195 € Schulbedarf im Jahr. Die Einschulung kostet laut Paritätischem schnell über 550 €.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn Bildung fehlt, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen im Einzelfall. Auch mit Ausbildung oder Studium kann man arm sein.
Karte 1, hellblau: Armut nach Bildungsstand, 2025. Vier Balken: rot, ohne Ausbildung und Abitur 29,1 %; rot, mit Ausbildung oder Abitur 15,2 %; rot, mit Studium oder Meisterbrief 9,0 %; grau, insgesamt 16,2 %. Ohne Ausbildung und Abitur plus 2,3 Prozentpunkte gegenüber 2024. Klein: Ab 16 Jahren. MZ-SILC 2025, Statistisches Bundesamt; Armutsbericht des Paritätischen 2026, S. 13.
Karte 2, weiß: Arbeitslos nach Abschluss, 2025. Vier Balken: rot, ohne Berufsabschluss 21,3 %; grau, mit Ausbildung 3,6 %; grau, mit Hochschulabschluss 3,3 %; grau, alle Erwerbspersonen 6,3 %. Ohne Berufsabschluss ist mehr als jede*r Fünfte arbeitslos, fast sechsmal so oft wie mit Ausbildung. Klein: Jahresdurchschnitt. Bundesagentur für Arbeit, aufbereitet vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, 17.3.2026.
Karte 3, rosa: Auch mit Abschluss arm. Rot 63,2 %: der Armutsbetroffenen ab 16 Jahren haben eine Ausbildung, Abitur oder mehr, 36,8 % weder Ausbildung noch Abitur. Armut ist kein reines Problem fehlender Abschlüsse, schreibt der Paritätische. Klein: Armutsbericht des Paritätischen 2026, S. 17.
Karte 4, hellgrün: Eine Schülerin erzählt. Celina hätte die Schule fast ohne Abschluss verlassen. Erst fehlte sie Tage, dann Wochen. Niemand habe nach ihr gefragt, sagt ihre Mutter. Gelber Kasten: „Ich hatte Angst vor meiner Klasse.“ Celina in ZDFheute, 9.10.2026. Heute macht sie an einer Produktionsschule ihren Hauptschulabschluss. Klein: ZDFheute, Paul Manger, Lena Sünderbruch, Susanne Seidl.
Fußzeile: Ohne Ausbildung und Abitur sind fast drei von zehn arm. Doch mehr als sechs von zehn Armen haben eine Ausbildung, Abitur oder mehr.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Stand 15.10.2026, noch nicht beschlossen: Der Sofortzuschlag von 25 € im Kinderzuschlag soll 2027 entfallen, der in der Grundsicherung soll überprüft werden. Der Teilhabebetrag liegt bei 15 €, angekündigt waren 20 €.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Teilhabeleistungen deutlich anheben und mehr Familien berechtigen. Den Teilhabebetrag automatisch auszahlen, ohne Nachweise. Rechtsanspruch auf Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. „Kinder verdienen mehr.“ Klein: September 2025 und 9.9.2026
Hellblau, Diakonie Deutschland: Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Mehr Geld für Kitas, Schulen, Familienzentren und Beratungsstellen. Ein Antrag, ein Verfahren, ein Bescheid für Familienleistungen. „Chancengerechtigkeit für alle ist kein Almosen“ (Rüdiger Schuch). Klein: 2026 und 26.6.2025
Rosa, Deutscher Caritasverband: Schulsozialarbeit langfristig und verlässlich finanzieren. Ebenso psychosoziale Anlaufstellen und Jugendclubs finanzieren. „Gute Bildungschancen sind heute eng mit Fragen mentaler Gesundheit verbunden“ (Eva Welskop-Deffaa). Klein: 26.1.2026
Hellgrün, Kinderschutzbund: Den Sofortzuschlag von 25 € nicht streichen, rund 1,45 Millionen Kinder wären betroffen. Das Existenzminimum von Kindern neu berechnen, eine echte Kindergrundsicherung einführen. „Das ist Haushaltskonsolidierung auf Kosten von Kindern.“ (Bündnis Kindergrundsicherung). Klein: 12.10.2026
Weiß, Deutsches Kinderhilfswerk: Die geplanten Kürzungen bei Unterhaltsvorschuss und Wohngeld stoppen. Familien finanziell stärker unterstützen und die soziale Infrastruktur massiv stärken. Kürzungen gehen „in eine völlig falsche Richtung“ (Kai Hanke). Klein: 15.10.2026
Fußzeile: Mehr Geld für Kinder und Schulen, weniger Antragshürden: Das fordern die Verbände.
Kknipsehiernur@knipsehiernur.eurosky.socialOct 14, 2026, 4:39 PM

Du rechnest den #Regelsatz durch. 50,50 € für ÖPNV reichen nie für 66,80 € Ticketpreis.  Sagst Treffen ab, Arzttermine ab, bleibst zu Hause. Kein Geld für Fahrkarten.  Aber kein Geld zu haben, macht dich nicht nur krank, sondern unsichtbar. #gedankensplitter #grundsicherung #armut #mobilitaet

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht mobil sein kann, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Verkehrsarmut heißt laut EU: Man kann die Kosten für Auto, Bus oder Bahn nicht oder kaum tragen oder hat keinen ausreichenden Zugang zu Verkehrsmitteln für grundlegende Dienste.
Karte 1, hellblau: Kein Auto aus Geldmangel, 2025. Fünf Balken: rot, mit Bürgergeld 35,6 %; rot, Armutsbetroffene 22,3 %; rot, mit Wohngeld 17,0 %; grau, Bevölkerung insgesamt 6,5 %; grau, ohne Bürgergeld 4,5 %. Klein: Nach eigener Angabe. Bürgergeld heißt seit Juli 2026 Grundsicherung. EU-SILC 2025, aufbereitet vom Paritätischen.
Karte 2, weiß: Verzicht auf Wege. Rot 31,3 %: der Menschen mit wenig Einkommen verzichten aus Geldmangel auf Wege. Mit mehr Einkommen: 4,7 %. Rot 20,6 %: verzichten, weil sie Ziele mit ihren Verkehrsmitteln nicht erreichen. Mit mehr Einkommen: 11,1 %. Klein: Baden-Württemberg, 18 bis 65 Jahre. Wenig Einkommen: allein bis 2.000 € netto. Mobilität in Deutschland 2023, Statistisches Landesamt.
Karte 3, rosa: Stadt und Land. Groß über 90 %: der Haushalte außerhalb der Städte haben ein Auto, in den Metropolen 40 %. Bundesweit ist jeder fünfte Haushalt autofrei. In Baden-Württemberg verzichten Menschen mit wenig Einkommen auf dem Land etwa doppelt so oft wie in der Stadt auf Wege, weil Ziele unerreichbar sind oder Angebote fehlen. Klein: Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt BW, April 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine betroffene Person erzählt. Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg sagt: Gelber Kasten: „Es ist schon so, man überlegt halt gar nicht mehr, ob man irgendwo hingeht.“ Zitiert vom Statistischen Landesamt, April 2026
Fußzeile: Mit Bürgergeld konnte sich 2025 mehr als jede*r Dritte kein Auto leisten, fast achtmal so oft wie ohne Bürgergeld.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Mobilität kostet, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Im Regelsatz gibt es keinen festen Betrag für Verkehr, eine Aufteilung ist laut Bundesregierung nicht möglich. Der Regelsatz für 2027 steht noch nicht fest (Stand 14.10.2026).
Karte 1, weiß: Deutschlandticket, Preis im Monat. Fünf Balken: grau, Mai 2023 49 €; grau, 2025 58 €; grau, 2026 63 €; grau, ab Januar 2027 66,80 €; rot, Regelsatz, Verkehr 50,50 €. Plus 36 % seit dem Start, ab 2027 automatisch nach einem Kostenindex. Klein: Regelsatz, Verkehr: Bus, Bahn und Fahrrad, Wert von 2018 anteilig auf 563 € fortgeschrieben. Preis 2027: Beschluss vom 30.9.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Verkehr 39,01 €, davon 35,16 € für Bus und Bahn (Ausgaben 2018). Fortgeschrieben auf den Regelsatz von 563 € sind das rechnerisch 50,50 € (Paritätischer). Autokosten zählen nicht. Die Bundesregierung geht von Bus, Bahn und Fahrrad aus. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8, 27 f.; Paritätischer, Deutschlandticket Sozial.
Karte 3, rosa: Sozialticket je nach Wohnort. Zwei Kästen: rot 48 %, der Menschen mit Bürgergeld konnten ein vergünstigtes Deutschlandticket kaufen; rot 8 %, waren es auf dem Land. Preise: 15 bis 53 € im Monat. Ein bundesweites Sozialticket gibt es nicht. Klein: Stand Januar 2025. Sozialticket-Atlas der TU Hamburg für den Paritätischen.
Karte 4, hellgrün: Tanken und Ticket. 27,7 %: teurer als im Vorjahr waren Kraftstoffe im August 2026. 17 Cent: weniger Steuer je Liter gelten von Oktober bis Dezember 2026, für alle gleich. Bus und Bahn: Das Deutschlandticket wird im Januar 3,80 € teurer. Klein: Statistisches Bundesamt; Bundesregierung, 19.9.2026; Preisbeschluss vom 30.9.2026.
Fußzeile: Deutschlandticket ab Januar: 66,80 €. Für Verkehr im Regelsatz: rechnerisch 50,50 €.
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 14, 2026, 4:39 PM

Du rechnest den #Regelsatz durch.
50,50 € für ÖPNV reichen nie für 66,80 € Ticketpreis. 

Sagst Treffen ab,
Arzttermine ab,
bleibst zu Hause.
Kein Geld für Fahrkarten. 

Aber kein Geld zu haben, macht dich nicht nur krank, sondern unsichtbar.

#gedankensplitter #grundsicherung #armut #mobilitaet

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht mobil sein kann, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Verkehrsarmut heißt laut EU: Man kann die Kosten für Auto, Bus oder Bahn nicht oder kaum tragen oder hat keinen ausreichenden Zugang zu Verkehrsmitteln für grundlegende Dienste.
Karte 1, hellblau: Kein Auto aus Geldmangel, 2025. Fünf Balken: rot, mit Bürgergeld 35,6 %; rot, Armutsbetroffene 22,3 %; rot, mit Wohngeld 17,0 %; grau, Bevölkerung insgesamt 6,5 %; grau, ohne Bürgergeld 4,5 %. Klein: Nach eigener Angabe. Bürgergeld heißt seit Juli 2026 Grundsicherung. EU-SILC 2025, aufbereitet vom Paritätischen.
Karte 2, weiß: Verzicht auf Wege. Rot 31,3 %: der Menschen mit wenig Einkommen verzichten aus Geldmangel auf Wege. Mit mehr Einkommen: 4,7 %. Rot 20,6 %: verzichten, weil sie Ziele mit ihren Verkehrsmitteln nicht erreichen. Mit mehr Einkommen: 11,1 %. Klein: Baden-Württemberg, 18 bis 65 Jahre. Wenig Einkommen: allein bis 2.000 € netto. Mobilität in Deutschland 2023, Statistisches Landesamt.
Karte 3, rosa: Stadt und Land. Groß über 90 %: der Haushalte außerhalb der Städte haben ein Auto, in den Metropolen 40 %. Bundesweit ist jeder fünfte Haushalt autofrei. In Baden-Württemberg verzichten Menschen mit wenig Einkommen auf dem Land etwa doppelt so oft wie in der Stadt auf Wege, weil Ziele unerreichbar sind oder Angebote fehlen. Klein: Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt BW, April 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine betroffene Person erzählt. Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg sagt: Gelber Kasten: „Es ist schon so, man überlegt halt gar nicht mehr, ob man irgendwo hingeht.“ Zitiert vom Statistischen Landesamt, April 2026
Fußzeile: Mit Bürgergeld konnte sich 2025 mehr als jede*r Dritte kein Auto leisten, fast achtmal so oft wie ohne Bürgergeld.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Mobilität kostet, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Im Regelsatz gibt es keinen festen Betrag für Verkehr, eine Aufteilung ist laut Bundesregierung nicht möglich. Der Regelsatz für 2027 steht noch nicht fest (Stand 14.10.2026).
Karte 1, weiß: Deutschlandticket, Preis im Monat. Fünf Balken: grau, Mai 2023 49 €; grau, 2025 58 €; grau, 2026 63 €; grau, ab Januar 2027 66,80 €; rot, Regelsatz, Verkehr 50,50 €. Plus 36 % seit dem Start, ab 2027 automatisch nach einem Kostenindex. Klein: Regelsatz, Verkehr: Bus, Bahn und Fahrrad, Wert von 2018 anteilig auf 563 € fortgeschrieben. Preis 2027: Beschluss vom 30.9.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Verkehr 39,01 €, davon 35,16 € für Bus und Bahn (Ausgaben 2018). Fortgeschrieben auf den Regelsatz von 563 € sind das rechnerisch 50,50 € (Paritätischer). Autokosten zählen nicht. Die Bundesregierung geht von Bus, Bahn und Fahrrad aus. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8, 27 f.; Paritätischer, Deutschlandticket Sozial.
Karte 3, rosa: Sozialticket je nach Wohnort. Zwei Kästen: rot 48 %, der Menschen mit Bürgergeld konnten ein vergünstigtes Deutschlandticket kaufen; rot 8 %, waren es auf dem Land. Preise: 15 bis 53 € im Monat. Ein bundesweites Sozialticket gibt es nicht. Klein: Stand Januar 2025. Sozialticket-Atlas der TU Hamburg für den Paritätischen.
Karte 4, hellgrün: Tanken und Ticket. 27,7 %: teurer als im Vorjahr waren Kraftstoffe im August 2026. 17 Cent: weniger Steuer je Liter gelten von Oktober bis Dezember 2026, für alle gleich. Bus und Bahn: Das Deutschlandticket wird im Januar 3,80 € teurer. Klein: Statistisches Bundesamt; Bundesregierung, 19.9.2026; Preisbeschluss vom 30.9.2026.
Fußzeile: Deutschlandticket ab Januar: 66,80 €. Für Verkehr im Regelsatz: rechnerisch 50,50 €.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn das Geld für den Weg fehlt, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Fahren ohne Fahrschein ist eine Straftat (§ 265a StGB). Wer die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss ersatzweise in Haft. Am 16. April 2026 lehnte der Bundestag ab, das zu ändern.
Karte 1, hellblau: Weniger Kontakte. Rot 1 von 5: Menschen mit wenig Einkommen, die aus Geldmangel auf Wege verzichten, trifft Freund*innen seltener als einmal im Monat oder nie. Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Karte 2, weiß: Was ein günstiges Ticket ändert. Mit dem 9-Euro-Ticket im Sommer 2022 waren Armutsbetroffene laut Studien mehr unterwegs, hatten mehr Kontakte und fühlten sich weniger einsam. Gelber Kasten: „Das 9-Euro-Ticket hat mir gezeigt, dass man nicht alleine sein muss.“ Befragte Person, Studie von Claudia Hille und Matthias Gather, FH Erfurt, 2022. Klein: Studien: Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 3, rosa: Ohne Fahrschein vor Gericht. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) schlug vor, Fahren ohne Fahrschein nicht mehr als Straftat zu verfolgen. Die Union lehnt ab. Weißer Kasten: Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg erzählt, sie sei oft ohne Fahrschein gefahren, nicht aus Bosheit, sondern weil sie keine Wahl gehabt habe. Klein: §§ 265a und 43 StGB; Deutscher Bundestag, 15. und 16.4.2026; Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 4, hellgrün: Langsamer zur Arbeit. Beschäftigte mit wenig Einkommen fahren öfter mit Bus und Bahn zur Arbeit: 28,6 % gegenüber 17,1 %. Für 10,2 km brauchen sie so lange wie andere für 14,9 km (33 und 32 Minuten). Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Fußzeile: Wer sich die Fahrt nicht leisten kann, verzichtet auf Wege und sieht Freund*innen seltener.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Paritätischer, Diakonie, Caritas, AWO und weitere Verbände schlugen im Juni 2025 ein deutschlandweites Sozialticket für den Klima-Sozialplan vor. Ohne den Plan kein Geld aus dem EU-Klima-Sozialfonds.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Ein bundesweites Deutschlandticket Sozial für 25 € im Monat. Für alle mit Sozialleistungen, etwa Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag. Grundsicherung auf über 800 € anheben. „Das Deutschlandticket ist in der Realität ein Nicht-Für-Alle-Ticket.“ Klein: Webseite „Deutschlandticket Sozial“, Oktober 2026 · Armutsbericht 2026
Hellblau, Sozialverband VdK: Ein deutschlandweit einheitliches Sozialticket für 29 €. Geld für den Schienen-Nahverkehr auf dem Land und für Barrierefreiheit überall. Analoge Ticketangebote erhalten. „An einem Sozialtarif beim Deutschlandticket führt kein Weg vorbei“ (Verena Bentele). Klein: Pressemitteilung vom 7.11.2025
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Ein bundesweit gültiges Sozialticket für höchstens 29 €. Das Deutschlandticket langfristig finanzieren und den Preis stabil halten. Den Nahverkehr ausbauen und modernisieren. „Bezahlbare und nachhaltige Mobilität darf nicht an Stadtgrenzen scheitern“ (Bündnis). Klein: Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende, 2024 · SoVD, 2025
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Warnt vor einer „automatisierten Preisspirale“ beim Deutschlandticket. Preissteigerungen dürfen nicht dazu führen, dass immer mehr Menschen aus Kostengründen verzichten. Zusätzlich einen bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif für Gelegenheitsfahrten einführen. Klein: Pressemitteilung, September 2026
Fußzeile: Ein Sozialticket, das überall gilt und bezahlbar ist: Das fordern die Verbände.
Kknipsehiernur@knipsehiernur.eurosky.socialOct 13, 2026, 8:41 PM

Du drehst die Heizung runter, machst das Licht aus und hoffst, dass das Geld reicht. Du frierst nicht, weil du sparen willst. Sondern weil dir das Geld zum Heizen fehlt. Du hast kein Geld für Strom. Aber kein Geld zu haben, kostet dich noch mehr. #energiearmut #armut #gedankensplitter

Teil 1: Wer nicht heizen kann (1659 von 2.000 Zeichen)

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Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht heizen kann, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen beruhen auf Selbstauskünften in der amtlichen Erhebung EU-SILC. Als arm gilt, wer weniger als 60 % des mittleren Einkommens hat.
Karte 1, hellblau: Wohnung nicht warm halten, 2025. Zwei Balken: rot, Armutsbetroffene 12,6 %; grau und deutlich kürzer, nicht Armutsbetroffene 4,4 %. Klein: Anteil, der die Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen warm halten kann. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.
Karte 2, weiß: In ganz Deutschland, 2025. Rot 5,7 %: der Bevölkerung lebten in Haushalten, die ihre Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen heizen konnten. Im Durchschnitt der EU waren es 8,8 %. Klein: 2024 waren es 6,3 %, rund 5,3 Mio. Menschen, 2023 noch 8,2 %. Statistisches Bundesamt, Oktober 2025 und Mai 2026.
Karte 3, rosa: Rechnungen im Rückstand, 2025. Zwei Balken: rot, Armutsbetroffene 11,0 %; grau, nicht Armutsbetroffene 6,1 %. Darunter: Meist geht es um Rechnungen für Strom und Heizung. Klein: Rückstände bei Wohnkosten, Strom, Heizung oder Krediten. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine Betroffene erzählt. Andrea ist 48, chronisch krank und deshalb in Frührente. Sie zieht ihren elfjährigen Sohn allein groß. Am einfach verglasten Küchenfenster fand sie Eisblumen. Gelber Kasten: „Ich bin immer zu Hause. Mir ist einfach immer kalt.“ Andrea (Name geändert) bei CORRECTIV, Februar 2025.
Fußzeile: Wer arm ist, kann fast dreimal so oft die Wohnung nicht warm halten.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 2 von 4: Was Energie kostet, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Noch nicht beschlossen: Kürzung beim Wohngeld (im Bundestag seit 8. Oktober 2026) und Senkung der Stromsteuer (angekündigt am 12. Oktober).
Karte 1, weiß: Preise im 1. Halbjahr 2026. Zwei graue Kästen: 37,97 Cent, je kWh Strom, plus 16,4 % seit 2021. 11,58 Cent, je kWh Gas, plus 80,7 % seit 2021. Darunter: Wer weniger als 1.000 kWh Strom im Jahr braucht, zahlt im Schnitt 57,99 Cent je kWh. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 sind die Preise gesunken, Strom um 6,4 %, Gas um 5,3 %. Angekündigt: Die Stromsteuer soll um etwa 2 Cent je kWh sinken. Bei 1.500 kWh im Jahr wären das rund 35 €, knapp 3 € im Monat. Klein: Durchschnittspreise privater Haushalte, Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2021: Statistisches Bundesamt, September 2026. Stromsteuer: Rechnung von Verivox im Tagesspiegel, 12. und 13.10.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Heizung zahlt das Jobcenter, soweit die Kosten angemessen sind. Strom muss aus dem Regelsatz von 563 € bezahlt werden, auch Nachzahlungen. Bei der letzten Neuberechnung zählten dafür 35,30 € im Monat (Ausgaben von 2018). Schulden übernimmt das Jobcenter nur in Notlagen, in der Regel als Darlehen. Bei den Ausgaben gehen Essen, Strom und Telekommunikation vor, zeigt eine Befragung für Sanktionsfrei. Klein: § 22 SGB II; Drucksache 19/22750, S. 24; Sanktionsfrei, Juni 2025.
Karte 3, rosa: Beim Wohngeld. Seit 2023 zählen beim Wohngeld Heizkosten pauschal mit, für Alleinlebende mit 96 € im Monat. Ab 2027 sollen es nur noch 48 € sein. Rot 11,8 %: der Menschen in Wohngeldhaushalten können ihre Wohnung schon heute nicht angemessen heizen. Klein: Drucksache 21/8284 und DGB, Juli 2026; Heizen: Kurzexpertise des Paritätischen, Juli 2026.
Fußzeile: Gas kostet 80,7 % mehr als 2021. Der Heizkostenbetrag im Wohngeld soll halbiert werden.
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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 13, 2026, 8:41 PM

Du drehst die Heizung runter, machst das Licht aus und hoffst, dass das Geld reicht.

Du frierst nicht, weil du sparen willst. Sondern weil dir das Geld zum Heizen fehlt.

Du hast kein Geld für Strom. Aber kein Geld zu haben, kostet dich noch mehr.

#energiearmut #armut #gedankensplitter

Teil 1: Wer nicht heizen kann (1659 von 2.000 Zeichen)

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Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht heizen kann, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen beruhen auf Selbstauskünften in der amtlichen Erhebung EU-SILC. Als arm gilt, wer weniger als 60 % des mittleren Einkommens hat.
Karte 1, hellblau: Wohnung nicht warm halten, 2025. Zwei Balken: rot, Armutsbetroffene 12,6 %; grau und deutlich kürzer, nicht Armutsbetroffene 4,4 %. Klein: Anteil, der die Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen warm halten kann. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.
Karte 2, weiß: In ganz Deutschland, 2025. Rot 5,7 %: der Bevölkerung lebten in Haushalten, die ihre Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen heizen konnten. Im Durchschnitt der EU waren es 8,8 %. Klein: 2024 waren es 6,3 %, rund 5,3 Mio. Menschen, 2023 noch 8,2 %. Statistisches Bundesamt, Oktober 2025 und Mai 2026.
Karte 3, rosa: Rechnungen im Rückstand, 2025. Zwei Balken: rot, Armutsbetroffene 11,0 %; grau, nicht Armutsbetroffene 6,1 %. Darunter: Meist geht es um Rechnungen für Strom und Heizung. Klein: Rückstände bei Wohnkosten, Strom, Heizung oder Krediten. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine Betroffene erzählt. Andrea ist 48, chronisch krank und deshalb in Frührente. Sie zieht ihren elfjährigen Sohn allein groß. Am einfach verglasten Küchenfenster fand sie Eisblumen. Gelber Kasten: „Ich bin immer zu Hause. Mir ist einfach immer kalt.“ Andrea (Name geändert) bei CORRECTIV, Februar 2025.
Fußzeile: Wer arm ist, kann fast dreimal so oft die Wohnung nicht warm halten.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 2 von 4: Was Energie kostet, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Noch nicht beschlossen: Kürzung beim Wohngeld (im Bundestag seit 8. Oktober 2026) und Senkung der Stromsteuer (angekündigt am 12. Oktober).
Karte 1, weiß: Preise im 1. Halbjahr 2026. Zwei graue Kästen: 37,97 Cent, je kWh Strom, plus 16,4 % seit 2021. 11,58 Cent, je kWh Gas, plus 80,7 % seit 2021. Darunter: Wer weniger als 1.000 kWh Strom im Jahr braucht, zahlt im Schnitt 57,99 Cent je kWh. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 sind die Preise gesunken, Strom um 6,4 %, Gas um 5,3 %. Angekündigt: Die Stromsteuer soll um etwa 2 Cent je kWh sinken. Bei 1.500 kWh im Jahr wären das rund 35 €, knapp 3 € im Monat. Klein: Durchschnittspreise privater Haushalte, Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2021: Statistisches Bundesamt, September 2026. Stromsteuer: Rechnung von Verivox im Tagesspiegel, 12. und 13.10.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Heizung zahlt das Jobcenter, soweit die Kosten angemessen sind. Strom muss aus dem Regelsatz von 563 € bezahlt werden, auch Nachzahlungen. Bei der letzten Neuberechnung zählten dafür 35,30 € im Monat (Ausgaben von 2018). Schulden übernimmt das Jobcenter nur in Notlagen, in der Regel als Darlehen. Bei den Ausgaben gehen Essen, Strom und Telekommunikation vor, zeigt eine Befragung für Sanktionsfrei. Klein: § 22 SGB II; Drucksache 19/22750, S. 24; Sanktionsfrei, Juni 2025.
Karte 3, rosa: Beim Wohngeld. Seit 2023 zählen beim Wohngeld Heizkosten pauschal mit, für Alleinlebende mit 96 € im Monat. Ab 2027 sollen es nur noch 48 € sein. Rot 11,8 %: der Menschen in Wohngeldhaushalten können ihre Wohnung schon heute nicht angemessen heizen. Klein: Drucksache 21/8284 und DGB, Juli 2026; Heizen: Kurzexpertise des Paritätischen, Juli 2026.
Fußzeile: Gas kostet 80,7 % mehr als 2021. Der Heizkostenbetrag im Wohngeld soll halbiert werden.Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 3 von 4: Wenn der Strom abgestellt wird, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gesperrt werden darf erst ab zwei Monatsabschlägen Rückstand, mindestens 100 €. Die Sperre muss vier Wochen vorher angedroht und acht Werktage vorher angekündigt werden.
Karte 1, hellblau: Stromsperren 2024. Balken: Androhungen rund 4,6 Mio., Aufträge zur Sperre rund 981.000, rot und sehr kurz durchgeführte Sperren 239.269. Darunter: 17 % mehr Sperren als 2023 (204.441). Klein: Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, Monitoringbericht 2025, S. 27.
Karte 2, weiß: Gassperren und das Jahr 2025. Rot 34.393: Gassperren 2024, bei rund 999.000 Androhungen. 2023 waren es 28.059. Rot fast 196.000: Stromsperren von Januar bis September 2025, nach gut 186.000 im gleichen Zeitraum 2024. Klein: Bundesnetzagentur, zusammengestellt vom Verbraucherzentrale Bundesverband, Juli 2026.
Karte 3, rosa: Was eine Sperre kostet. Zwei weiße Kästen: 145 €, Strom: Sperre und Entsperrung im Schnitt, bis 231 €. 168 €, Gas: Sperre und Entsperrung im Schnitt, bis 315 €. Darunter: 145 € sind mehr als ein Viertel des Regelsatzes von 563 €. Klein: Zu üblichen Geschäftszeiten. Marktcheck des Verbraucherzentrale Bundesverbands, 58 Strom- und Gasnetze, Februar 2026.
Karte 4, hellgrün: Wer arm ist, zahlt mehr. Rot 413 €: im Jahr spart im Schnitt, wer bei 3.500 kWh aus der Grundversorgung in den günstigsten Sondervertrag wechselt, etwa 27 %. Doch mit negativen Schufa-Einträgen bekommen manche keinen günstigen Vertrag, mit alten Schulden nach einer Sperre manchmal nicht einmal die Grundversorgung. Einen ausgezahlten Bonus für den Wechsel rechnet das Jobcenter als Einkommen an. Klein: Verbraucherzentrale Bundesverband, Juli 2026 (Preise: Oktober 2025); Bundessozialgericht, 14.10.2020.
Fußzeile: 2024 wurde im Schnitt jeden Tag rund 650-mal der Strom abgestellt.Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gemeinsam mit weiteren Verbänden fordern Paritätischer, Diakonie und VdK, Wohnkosten von Sanktionen und Leistungseinstellungen auszunehmen (Januar 2026). Im Jobcenter gehört die Heizung dazu.
Vier Karten mit Verbandsname, Punkten und kleiner Quellenzeile.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Kürzungen beim Wohngeld zurücknehmen, dazu gehört die Halbierung des Heizkostenbetrags. Grundsicherung auf über 800 € anheben. Eine entschlossene Strategie gegen Wohnarmut und steigende Wohnkosten. Klein: Armutsbericht, Juni 2026, Kurzexpertise zum Wohngeld, Juli 2026.
Hellblau, Sozialverband VdK: Gegen die Halbierung des Heizkostenbetrags im Wohngeld: Sie trifft Ältere mit kleiner Rente im eigenen Haus besonders hart. Die Kürzungen beim Wohngeld kritisiert der VdK „auf das Schärfste“. Klein: Stellungnahme zum Wohngeldgesetz, Juni 2026.
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Gegen die Halbierung des Heizkostenbetrags: Mieter*innen haben in der Regel keinen Einfluss auf den energetischen Zustand ihrer Wohnung. Unsanierte Gebäude verursachen besonders hohe Heizkosten und werden oft von Haushalten mit sehr wenig Einkommen bewohnt. Das Wohngeld jedes Jahr anpassen. Klein: Stellungnahme zum Referentenentwurf, Juni 2026.
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Im Winter keine Sperren, wenn sonst die Heizung ausfällt und Raten oder Abschläge gezahlt werden. Keine Sperren mehr bei Sonderverträgen. Angemessene Sperrkosten festlegen und schon bei der Androhung offenlegen. Strompreise für Haushalte senken, Sanierung und Energiesparen gezielt bei Haushalten mit wenig Geld fördern. Klein: Positionspapier „Energiesperren wirksam verhindern“, Juli 2026.
Fußzeile: Sperren verhindern, beim Wohngeld nicht an der Heizung sparen: Das fordern die Verbände.
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 12, 2026, 2:11 PM

Wenn die #Miete dich arm macht,
wird nicht die Miete kleiner gerechnet.
Sondern dein Anspruch.

Wohngeld soll helfen.
Jetzt soll es gekürzt werden.

Unterstützung verlieren,
Abhängigkeit gewinnen.

#Reformen?
Eher Angst, Wohnungslos zu werden.

#armut #wohnen #grundsicherung #gedankensplitter

Teil 1: Wen die Miete arm macht (1579 von 2.000 Zeichen)

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Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Wohnarmut in Deutschland, braunes Etikett Teil 1 von 4: Wen die Miete arm macht, darunter Wohnkosten, Wohngeld und Grundsicherung, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Menschen ohne eigene Wohnung sind in den 18,4 Mio. nicht mitgezählt. Allein in Not- und anderen Unterkünften lebten am 31. Januar 2026 rund 452.900 Menschen, dazu kommen Menschen auf der Straße und bei Bekannten.
Karte 1, hellblau: Armut ohne und mit Abzug der Wohnkosten. Zwei Balken: grau, Arm nach der üblichen Rechnung, 13,0 Mio.; rot und länger, Arm nach Abzug der Wohnkosten, 18,4 Mio. Darunter: Nach Abzug der Wohnkosten gelten 5,4 Mio. Menschen mehr als arm. Die 18,4 Mio. sind 22,3 % der Bevölkerung. Ein Jahr zuvor waren es 21,2 %. Klein: Berechnung des Paritätischen mit amtlichen Daten (MZ-SILC), Erhebung 2024, veröffentlicht im Dezember 2025.
Karte 2, weiß: Besonders oft betroffen. Rote Balken: Alleinerziehende 40 %, Alleinlebende 40 %, 18- bis 24-Jährige 31 %, Paare mit 3 und mehr Kindern 31 %, Menschen ab 65 Jahren 29 %. Eine senkrechte Linie markiert Alle: 22,3 %, alle Balken reichen darüber hinaus. Klein: Anteil, der nach Abzug der Wohnkosten als arm gilt (gerundet). Alle Gruppen liegen über dem Durchschnitt.
Karte 3, rosa: So wird gerechnet. Rot 1.088 €: im Monat für Alleinlebende. Wer nach Abzug von Miete, Nebenkosten, Heizung und Strom weniger hat, gilt hier als arm. Klein: Wohnarmutsgrenze des Paritätischen für 2024.
Fußzeile: Rechnet man die Wohnkosten mit, sind 18,4 Mio. Menschen arm, 5,4 Mio. mehr als sonst.Teil 2: Was das Wohnen auffrisst 


Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Wohnarmut in Deutschland, braunes Etikett Teil 2 von 4: Was das Wohnen auffrisst, darunter Wohnkosten, Wohngeld und Grundsicherung, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Kürzung ist noch nicht beschlossen. Der Bundesrat lehnt sie in dieser Form ab, der Bundestag berät noch (Stand Oktober 2026).
Karte 1, weiß: Von 100 € Einkommen gehen fürs Wohnen weg. Geteilte Balken: Bevölkerung insgesamt, grauer Teil 24 €, heller Rest 76 € bleiben. Armutsgefährdete, roter Teil 44 €, heller Rest 56 € bleiben. Klein: Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Einkommen 2025, dazu zählen Miete, Nebenkosten und Energie. Statistisches Bundesamt.
Karte 2, hellblau: Mehr als 40 % des Einkommens fürs Wohnen. Roter Balken: Armutsgefährdete 35,0 %, mehr als jede dritte Person. Graue Balken: Bevölkerung insgesamt 11,2 %, etwa jede neunte Person; Durchschnitt der EU 7,7 %. Klein: Anteil der Menschen, deren Haushalt so stark belastet ist, 2025. Statistisches Bundesamt.
Karte 3, rosa: Und das Wohngeld? Rot 1,3 Mio.: Haushalte bekamen Ende 2025 Wohngeld, im Schnitt 296 € im Monat. Gut die Hälfte davon sind Haushalte im Ruhestand. Rot knapp 70 %: der Menschen in Wohngeldhaushalten leben in Haushalten mit Kindern. Klein: Haushalte: Statistisches Bundesamt, Ende 2025. Menschen: Auswertung des Paritätischen mit Daten von 2025, Juli 2026.
Karte 4, weiß: Geplant ab 2027. Etiketten: keine Anpassung an Mieten und Preise, halber Heizkostenanteil, strengere Berechnung. Gelber Kasten: „Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte wird rausfallen.“ Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD), Juni 2026. Rot 163.000: Haushalte wären danach auf Grundsicherung angewiesen. So rechnet es der Gesetzentwurf selbst. Rot 62 %: der Befragten lehnen die Kürzung ab, YouGov-Umfrage im Auftrag des VdK, Juli 2026.
Fußzeile: Armutsgefährdete zahlen 44 von 100 € fürs Wohnen. Das Wohngeld soll gekürzt werden.Teil 3: Wenn das Jobcenter nicht die ganze Miete zahlt

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Wohnarmut in Deutschland, braunes Etikett Teil 3 von 4: Wenn das Jobcenter nicht die ganze Miete zahlt, darunter Wohnkosten, Wohngeld und Grundsicherung, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Mehr als das Anderthalbfache kann das Jobcenter im ersten Jahr nur im Einzelfall anerkennen, etwa wenn Kinder im Haushalt leben oder die Kosten unabweisbar sind.
Karte 1, hellblau: Wohnkostenlücke 2024. Rot 334.000, daneben acht Haussymbole, eins rot gefüllt, darunter 1 von 8. Bedarfsgemeinschaften, bei denen das Jobcenter die tatsächlichen Wohnkosten nicht voll übernahm. Das ist jede achte (12,6 %). Drei weiße Kästen: 116 €, fehlten im Schnitt jeden Monat. 142 €, im Schnitt bei Familien mit Kindern. 494 Mio. €, fehlten im Jahr 2024 insgesamt. Darunter: Den Rest müssen die Haushalte selbst aufbringen. Ohne weiteres Einkommen bleibt dafür nur der Regelsatz, für Alleinstehende 563 €, gedacht für Essen, Kleidung, Strom und alles andere. Klein: Wohnkosten in der Grundsicherung, die bis Juni 2026 Bürgergeld hieß. Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für 2024, Antwort der Bundesregierung.
Karte 2, rosa: Seit 1. Juli 2026 gilt die neue Grundsicherung. Zwei Punkte: Im ersten Jahr übernahm das Jobcenter die Miete bisher voll. Jetzt nur noch bis zum Anderthalbfachen der örtlichen Obergrenze. Drei versäumte Termine ohne wichtigen Grund: Der Regelsatz fällt weg. Meldet sich die Person dann einen Monat lang nicht, werden alle Leistungen eingestellt, auch die Miete. Klein: § 22 SGB II und Fragen und Antworten des Bundesarbeitsministeriums zur neuen Grundsicherung.
Karte 3, weiß: Was Menschen im Bürgergeld sagen. Rot 28 %: der Befragten machen sich Sorgen, obdachlos zu werden. Klein: Online-Befragung von 1.014 Menschen im Bürgergeld, Verian für Sanktionsfrei, April 2025.
Fußzeile: 2024 zahlte jede achte Bedarfsgemeinschaft Miete selbst dazu, im Schnitt 116 € im Monat.Teil 4: Was die Verbände fordern (1899 von 2.000 Zeichen)

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Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Wohnarmut in Deutschland, braunes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Wohnkosten, Wohngeld und Grundsicherung, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gemeinsam mit weiteren Verbänden fordern Paritätischer, Diakonie und VdK, Wohnkosten von Sanktionen und Leistungseinstellungen auszunehmen und Mieten für alle zu begrenzen (Januar 2026).
Vier Karten mit Verbandsname, Punkten und kleiner Quellenzeile.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Dauerhaft sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau fördern, Sozialbindungen entfristen. Mietpreisbremse bundesweit und unbefristet, Mietwucher wirksam bekämpfen. Wohngeld ausbauen statt kürzen. Keine Zwangsräumungen in die Wohnungslosigkeit. Klein: Bericht zur Wohnarmut, Dezember 2025, Armutsbericht, Juni 2026, Kurzexpertise zum Wohngeld, Juli 2026.
Hellblau, Diakonie Deutschland: Sofortprogramm des Bundes, damit wohnungslose Menschen Zugang zu Wohnraum bekommen. Fördergeld für Sozialwohnungen daran knüpfen, dass der Wohnraum wohnungslosen Menschen zur Verfügung gestellt wird. Hürden wie Schufa-Einträge und Diskriminierung abbauen. Die geplanten Wohngeldkürzungen sind „ein völlig falsches Signal“ (Präsident Rüdiger Schuch). Klein: Stellungnahme, Juni 2026, Gespräch mit epd, September 2026.
Rosa, Sozialverband VdK: Mehr Sozialwohnungen bereitstellen und Mietsteigerungen eindämmen, etwa durch eine wirksame Mietpreisbremse. Keine Kürzungen beim Wohngeld: Über die Hälfte der Wohngeldhaushalte sind Senior*innen mit kleinen Renten. Klein: Pressemitteilungen, Juni und August 2026.
Hellgrün, Sanktionsfrei: Keine existenzgefährdenden Sanktionen: Totalsanktionen können zu Obdachlosigkeit führen. Ein armutsfester Regelsatz. Klein: Pressemitteilung, Juli 2026.
Fußzeile: Mehr bezahlbare Wohnungen statt Kürzungen beim Wohngeld: Das fordern Paritätischer, Diakonie und VdK.
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 2:47 PM

Geht man eigentlich in die Politik mit dem Gedanken

„so, denen zeig ich’s jetzt mal so richtig“?

Ganz genau so fühlt sich das derzeit für betroffene Menschen an, die nichts mehr haben. Nicht mal mehr Kraft.

#gedankensplitter #politik

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 12:17 PM

21 Jahre.
21(8) € mehr im Monat.

Zwei Zahlen.
Ein Leben am Existenzminimum.

Von #hartzIV zur #Grundsicherung
#Sanktionen, rechtlich zulässig.
Verzicht, einkalkuliert.

Druck für die, die kaum noch etwas haben.

Wer über deinen #Regelsatz entscheidet,
muss nie davon leben.

#armut #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, beerenfarbenes Etikett „Teil 1 von 4: Die Stationen“, darunter: Regelsatz für Alleinstehende, 2005 bis 2026. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Der Regelsatz, 2005 bis 2026“: 22 Säulen mit den Beträgen in Euro. 2005 bis 2010: 345, 345, 347, 351, 359, 359. 2011 bis 2020: 364, 374, 382, 391, 399, 404, 409, 416, 424, 432. 2021 bis 2023: 446, 449, 502. 2024: 563 in Rot, 2025 und 2026: 563 in Hellrot als Nullrunden. Klein: Im Osten galten 2005 zunächst 331 €, seit 2006 überall 345 €.

Weiße Karte „Die Stationen“: 2005: Hartz IV startet, 345 € im Westen, 331 € im Osten. Ein Bericht des Wirtschaftsministeriums trägt den Titel „Vorrang für die Anständigen“. 2010: Bundesverfassungsgericht, die Regelleistungen sind nicht verfassungsgemäß ermittelt. 2011: Neu berechnet, 364 €, dazu das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder. 2019: Bundesverfassungsgericht, Kürzungen um mehr als 30 % sind mit dem Existenzminimum nicht vereinbar. 2023: Bürgergeld, 502 €, im ersten Jahr Schonzeit für Erspartes und Wohnung. 2024: 563 €, danach zwei Nullrunden. 2026: Grundsicherungsgeld ab 1. Juli. Vermögen wird ab dem ersten Tag geprüft, Wohnkosten werden gedeckelt. Nach drei versäumten Terminen in Folge fällt alles weg, auch die Miete.

Rosa Karte „Gekürzt wird vor allem wegen Terminen“: 461.400 Kürzungen sprachen die Jobcenter 2025 aus, ein Viertel mehr als 2024. 85,5 % davon wegen versäumter Termine. Auf jede Kürzung wegen abgelehnter Arbeit kamen rund sechs wegen verpasster Termine.

Fußbalken: „21 Jahre, 218 € mehr im Monat. Seit Januar 2024 keine Erhöhung.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, Etikett „Teil 2 von 4: Regelsatz und Preise“. Rosa Notizzettel zu Preisen und Kanzlergehalt.

Weiße Karte „Seit 2005“, drei Balken: Essen und Trinken plus 89 %, Regelsatz von 345 € auf 563 € plus 63 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 54 %. Darunter: „Der Regelsatz stieg stärker als die Preise insgesamt, aber deutlich weniger als die Preise für Essen.“

Hellblaue Karte „Was aus 345 € geworden wäre“, drei Kästen: 533 €, wenn er mit allen Preisen gewachsen wäre. 563 € in Rot, der Regelsatz heute. 651 €, wenn er mit den Preisen für Essen und Trinken gewachsen wäre. Klein: 345 € mal Preisanstieg seit 2005, gerundet.

Grüne Karte „Seit 2015, als der Mindestlohn kam“, vier Balken: Mindestlohn von 8,50 € auf 13,90 € plus 64 %, Essen und Trinken plus 50 %, Regelsatz von 399 € auf 563 € plus 41 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 33 %.

Lavendelfarbene Leiste: Was der Regelsatz seit 2005 dazubekam, 218 € im Monat, bringt das Kanzlergehalt in 10 Stunden. Klein: Kanzlergehalt nach 600 € Warmmiete, 21,60 € pro Stunde.

Fußbalken: „Seit 2005: Regelsatz plus 63 %, Essen und Trinken plus 89 %.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, Etikett „Teil 3 von 4: Kinder“. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Regelsatz für Kinder, 2005 und 2026“, je Altersgruppe ein grauer Balken für 2005 und ein roter für 2026: unter 6 Jahren 207 € und 357 €, plus 72 %. 6 bis 13 Jahre 207 € und 390 €, plus 88 %. 14 bis 17 Jahre 276 € und 471 €, plus 71 %. Klein: 2005 galten 207 € für alle Kinder unter 14 Jahren und 276 € ab 14. Essen und Trinken wurde seit 2005 um 89 % teurer.

Weiße Karte „Stationen für Kinder“: 2005: Kinder bekommen pauschal 60 % des Erwachsenensatzes, ab 14 Jahren 80 %. 2010: Bundesverfassungsgericht, den Bedarf von Kindern habe der Gesetzgeber nicht eigens ermittelt. 2011: Eigene Werte für drei Altersgruppen, dazu das Bildungs- und Teilhabepaket. 2022: Sofortzuschlag, 20 € im Monat zusätzlich zum Regelsatz, seit 2025 sind es 25 €. 2026: Laut Bündnis Kindergrundsicherung will die Bundesregierung den Sofortzuschlag beim Kinderzuschlag streichen. Auch in der Grundsicherung sei er gefährdet.

Rosa Karte „Und beim Essen heute“: Fürs Essen gibt es 2026 rechnerisch 3,85 €, 5,02 € und 6,83 € am Tag. Laut Studie reicht das knapp, aber nur unter Bedingungen, die für die meisten Familien nicht gegeben sein dürften. 54 % der Eltern im Bürgergeld verzichten auf Essen, damit die Kinder genug haben. Klein: aus der Reihe „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, Teil 1.

Lavendelfarbene Leiste: Den Sofortzuschlag für ein Kind, 25 € im Monat, bringt das Kanzlergehalt in 1 Stunde 9 Minuten.

Fußbalken: „2005: 207 € für jedes Kind unter 14. 2026: 357 € bis 471 €.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Beere, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Von Hartz IV zur Grundsicherung“, Etikett „Teil 4 von 4: Wer bekam wie viel mehr?“. Rosa Notizzettel: Abgeordnetenentschädigung 7.009 € seit 2003, 12.330,48 € seit Juli 2026. Mindestlohn 8,50 € (2015), 13,90 € (2026).

Weiße Karte „Mehr im Monat seit 2005, in Euro“: langer violetter Balken, Abgeordnetenentschädigung plus 5.321,48 €. Winziger roter Balken, Regelsatz plus 218 €. Darunter: „In Prozent liegen beide nah beieinander, plus 76 % und plus 63 %. In Euro bekam die Entschädigung rund 24-mal so viel dazu.“ Klein: Die Abgeordnetenentschädigung folgt den Löhnen. Der Regelsatz folgt zu 70 % den Preisen und zu 30 % den Löhnen.

Hellblaue Karte „Seit 2005, in Prozent“, vier Balken: Essen und Trinken (Preise) plus 89 %, Abgeordnetenentschädigung plus 76 %, Regelsatz plus 63 %, Mindestlohn seit 2015 plus 64 %.

Rosa Karte „Was bleibt“: Menschen mit Armutserfahrung fordern 2025 „Ermutigung statt Armen-Bashing!“. Der Paritätische hält einen Regelsatz von über 800 € für nötig. Allein zum 1. Juli 2026 stieg die Abgeordnetenentschädigung um 497,01 €. Der Regelsatz bekam in 21 Jahren 218 € dazu.

Fußbalken: „Seit 2005: Abgeordnete plus 5.321 € im Monat, Regelsatz plus 218 €.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 9:52 AM

Ich erinnere mich noch, ich glaube, es war #SternTV zusammen mit Wolfgang Büscher (Arche Berlin), als Benny Beimer in Bomberjacke dort sitzend über Bürgergeldempfänger:innen herzog.

Heute spricht er über #altersarmut bei Schauspieler:innen. 😶

#armut #gedankensplitter

www.ksta.de/kultur-medie...

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 9:20 AM

Oder anders.

Wir bauen Infrastruktur. Ob da nun ein Ameisenbau im Weg steht, interessiert uns nicht.

Die Frage ist:

Wenn KI ihre Infrastruktur selbstständig ausbauen kann und wird, wie lange wird es dauern, bis der Mensch im Weg steht?

#gedankensplitter #ki

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 7:53 AM

Es geht um den Mindestbedarf.

Nicht um Gesundheit.
Nicht um Entwicklung.
Nicht um echte Teilhabe.

Satt werden reicht auf dem Papier.
Gesund groß werden,
leben? Nicht.

#armut #gesundheit #ernaehrung #grundsicherung #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 1 von 4: Kinder“. Rosa Notizzettel zum Rechenweg.

Hellblaue Karte „Fürs Essen pro Tag, 2026“, drei weiße Kästen: unter 6 Jahren 3,85 €, 117,15 € im Monat. 6 bis 13 Jahre 5,02 €, 152,83 € im Monat. 14 bis 17 Jahre 6,83 €, 207,82 € im Monat. Klein: rechnerischer Anteil an den Regelsätzen von 357 €, 390 € und 471 €, Erwachsene 6,42 € am Tag. Lavendelfarbene Leiste: Das Essensgeld eines Monats für ein Kind unter 6 Jahren bringt das Kanzlergehalt in 5 Stunden 25 Minuten.

Weiße Karte „Reicht das für gesunde Ernährung?“: je Altersgruppe ein dunkelblauer Balken „gesunde Kost kostet“ vor einem roten Balken „Regelsatz sieht vor“, vom Rot bleibt nur ein Rest. Unter 6 Jahren 95,49 zu 104,35 €, Spielraum 8,86 €. 6 bis 13 Jahre 133,50 zu 136,37 €, Spielraum 2,87 €. 14 bis 17 Jahre 182,87 zu 185,32 €, Spielraum 2,45 €. Darunter: „Rechnerisch reicht es knapp, aber nur unter diesen Bedingungen:“ immer der günstigste Preis, alles frisch selbst gekocht, keine Fertigprodukte, nur Leitungswasser zum Trinken, kein Essen außer Haus, keine Reste im Müll. Gelber Kasten: „Diese Voraussetzungen dürften in der Lebenswirklichkeit der meisten Familien in Deutschland nicht gegeben sein.“ Forschende der Ruhr-Universität Bochum. Klein: Stand der Studie November 2022 und 2023, seither Regelsatz plus rund 12 %, Essen und Trinken plus 10 %.

Rosa Karte „Was Familien erleben“: 54 % der Eltern im Bürgergeld verzichten auf Essen, damit die Kinder genug haben (Verian für Sanktionsfrei, April 2025). Knapp 30 % der Menschen, die zur Tafel kommen, sind Kinder und Jugendliche. Thomas Wasilewski, selbst betroffen, hat drei Kinder, „da fehlt es jeden Tag an irgendetwas“. Am schwersten sei es am Monatsende.

Fußbalken: „Rechnerisch reicht es knapp. Mehr als die Hälfte der Eltern im Bürgergeld verzichtet, damit die Kinder genug haben.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 2 von 4: Erwachsene“. Rosa Notizzettel zum Rechenweg.

Hellblaue Karte „Fürs Essen im Regelsatz“: groß in Rot 6,42 €, am Tag für Essen und Trinken, 195,35 € im Monat, 34,7 % von 563 €. Daneben drei Teller mit je 2,14 €: Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Klein: rechnerisch 2,14 € pro Mahlzeit, Getränke eingeschlossen. Darunter: „Seit 2020 stiegen die Preise für Essen stärker als der Regelsatz.“ Drei Balken: Essen und Trinken plus 36,7 %, Regelsatz plus 30,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 25,8 %. Klein: Regelsatz 2020: 432 €, seit Januar 2024: 563 €, seither keine Erhöhung.

Rosa Karte „Was Menschen im Bürgergeld sagen“, drei Kästen: 69 % sagen, das Geld reicht nicht für gesunde Ernährung, nur 9 % halten sie für möglich. 1 von 2 sagt, dass im eigenen Haushalt alle satt werden. 1 von 3 verzichtet auf Essen, um anderes Notwendige zu bezahlen. Klein: Online-Befragung von 1.014 Menschen im Bürgergeld, Verian für Sanktionsfrei, April 2025. Darunter: Jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder Vegetarischem können sich nicht leisten: Armutsbetroffene 25,4 %, roter Balken, nicht Armutsbetroffene 8,3 %, grauer Balken. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.

Weiße Karte „Was Fachleute und Betroffene sagen“. Gelber Kasten: „Eine selbstbestimmte, gesunde Ernährung ist mit dem Bürgergeld praktisch unmöglich“, Elke Ronneberger, Diakonie Deutschland, Januar 2025. Der wissenschaftliche Beirat beim Ernährungsministerium stellte 2023 fest, der Regelsatz reiche nach wie vor nicht für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Menschen mit Armutserfahrung fordern: „Der Regelsatz muss gesunde Ernährung ermöglichen.“ Der Paritätische hält über 800 € im Monat für nötig.

Fußbalken: „6,42 € am Tag fürs Essen. Das Kanzlergehalt bringt das in 18 Minuten.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 3 von 4: Rentner:innen“. Rosa Notizzettel zu den Quellen.

Hellblaue Karte „Grundsicherung im Alter“: groß in Rot 764.065, Menschen im Dezember 2025, so viele wie nie. Plus 35 % seit 2020, 57 % sind Frauen (Ende 2024). Säulendiagramm 2015 bis 2025, von 536.121 auf 764.065, die letzte Säule rot. Darunter: Der Regelsatz ist derselbe wie im Grundsicherungsgeld: 563 €, davon 195,35 € fürs Essen, 6,42 € am Tag.

Weiße Karte „Wer gar nicht erst beantragt“: zehn Figuren, vier dunkelblau gefüllt (bezieht sie), sechs rot umrandet (bezieht sie nicht). Groß: 60 % der Berechtigten beziehen keine Grundsicherung im Alter, hochgerechnet etwa 625.000 Haushalte. Mit der Leistung hätten sie im Schnitt 30 % mehr Einkommen. Klein: DIW-Schätzung von 2019, Daten 2010 bis 2015, Gründe Unwissen, Scham oder andere.

Gelbe Karte „Aus dem Alltag“: Rund 20 % der Menschen, die zur Tafel kommen, sind älter als 63. Renate Krause, 72, lebt in Kiel von Grundsicherung im Alter. Ihr Gemüse für die Woche kauft sie immer für 5 €, ab dem 20. des Monats kauft sie nicht mehr ein (Porträt im Freitag, Mai 2026). Wie viele Ältere Tafeln nutzen, will die Bundesregierung nicht erheben. Kostenlose Mahlzeiten für Ältere prüft sie derzeit nicht. Dabei haben Ältere laut Bundesregierung ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung.

Lavendelfarbene Karte „Zum Vergleich: Bundestag und Kanzlergehalt“: violetter Balken, ein Jahr im Bundestag bringt im Alter 295,84 € im Monat. Kürzerer roter Balken: Essensgeld in der Grundsicherung im Alter, 195,35 € im Monat. Darunter: „Ganz ohne eigene Beiträge. Das Essensgeld eines Monats bringt das Kanzlergehalt in 9 Stunden.“ Klein: Altersentschädigung nach § 20 Abgeordnetengesetz, 2,5 % der Entschädigung je Jahr im Bundestag.

Fußbalken: „764.065 Menschen in Grundsicherung im Alter. So viele wie nie.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Orange, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Ernährungsarmut: Was fehlt?“, orangefarbenes Etikett „Teil 4 von 4: Kranke Menschen“. Rosa Notizzettel zu den Empfehlungen des Deutschen Vereins.

Weiße Karte „Mehr Geld fürs Essen gibt es nur hier“, Zuschlag für Erwachsene, dunkelblaue Balken: Mukoviszidose 168,90 € (30 %), Zöliakie 112,60 € (20 %), Dialyse mit Mangelernährung 84,45 € (15 %), Mangelernährung durch Krankheit 56,30 € (10 %), Dialyse 28,15 € (5 %). Bei Schluckstörungen: die tatsächlichen Kosten für Andickungspulver. Klein: Für Kinder gibt es seit 2024 eigene Werte, etwa bei Zöliakie 5 bis 15 % und bei Laktoseintoleranz 5 %.

Rosa Karte „Kein Cent mehr fürs Essen bei Erwachsenen mit …“: groß in Rot 0 €, daneben Etiketten: Diabetes Typ 1 und 2, Bluthochdruck, Gicht, Fettstoffwechselstörungen, Lebererkrankungen, Neurodermitis, Laktoseintoleranz, Fruktose- und Histaminunverträglichkeit, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Endometriose. Begründung: Bei diesen Krankheiten reiche eine gesunde Vollkost, und die soll der Regelsatz abdecken. Laktosefreie Milch oder glutenfreies Spezialmehl zahlt auch die Krankenkasse nicht.

Hellblaue Karte „Reicht der Regelsatz für gesunde Vollkost?“, zwei Kästen. Deutscher Verein, 2020: Seine Berechnung gebe keine Hinweise, dass das Essensgeld im Regelsatz für eine gesunde Vollkost nicht reicht, Grundlage waren Verbrauchsdaten von 2013. Wissenschaftlicher Beirat beim Ernährungsministerium, 2023: Der Regelsatz reiche nach wie vor nicht für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Groß in Rot 519.795: Menschen beziehen Grundsicherung, weil sie wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht arbeiten können. Auch ihr Essensgeld: 6,42 € am Tag.

Lavendelfarbene Leiste: Den Zöliakie-Zuschlag eines Monats bringt das Kanzlergehalt in 5 Stunden 13 Minuten, den eines ganzen Jahres in 2,6 Tagen.

Fußbalken: „Diabetes, Bluthochdruck, Gicht: kein Cent mehr fürs Essen.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 10, 2026, 6:06 AM

„Du willst ja gar nicht arbeiten.“

Erst treibt dich das System
an deine Grenzen.
Dann erklärt es deine Erschöpfung
zu deinem persönlichen Versagen.

Während

du Angst hast
du dich erklärst
du deine Existenz rechtfertigst

#gedankensplitter #armut #arbeit

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 9, 2026, 2:42 PM

Vielleicht sollten künftige #Kanzler :innen ein Jahr ehrenamtliche Sozialarbeit leisten, damit sie lernen, dass ein Leben nicht als Reform auf einen Bierdeckel passt.

#gedankensplitter #armut #grundsicherung

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 9, 2026, 11:10 AM

518,38 € am Tag,
563 € im Monat.

Zwei Zahlen
Zwei Leben.

Er nennt es #Grundsicherung.
#Sanktionen,
rechtlich zulässig,
moralisch geboten.

Soziale Gerechtigkeit ggü. Steuerzahlenden.

Du nennst es Alltag.

Wer über deinen #Regelsatz entscheidet,
muss nie davon leben.

#armut #gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 1 von 4: Was im Monat reinkommt“, darunter: Amtsbezüge und halbe Diät des Bundeskanzlers, alleinlebend, Stand: Oktober 2026. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Gerechnet mit den Annahmen der Reihe: alleinlebend, Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, 600 € Warmmiete. Nicht der tatsächliche Haushalt von Friedrich Merz.“

Karte „Vom Einkommen zum Alltag“: Einnahmen im Monat 27.810,10 € (Amtsgehalt mit Zulage und Ortszuschlag 21.893,36 €, halbe Diät 5.916,74 €). Abzüge: Einkommensteuer mit Soli 11.440,95 €, Sozialversicherung 0,00 €, „Keine Renten- und Arbeitslosenversicherung. Krankenversicherung nicht abgezogen.“ Verfügbar im Monat 16.369,15 €. Warmmiete (Beispiel) 600,00 €, „Annahme der Reihe, selbst bezahlt. Mit Amtswohnung entfiele der Ortszuschlag.“ Für den Alltag 15.769,15 €.

Ringdiagramm „Miete und Alltag“, in der Mitte 16.369 €: ein schmales Stück Miete 600 € (3,7 %), der Rest Alltag 15.769,15 € (96,3 %). Grauer Kasten „Nicht eingerechnet, steuerfrei:“ Dienstaufwandsentschädigung 1.022,58 €, Kostenpauschale Mandat, gekürzt 4.100,45 €.

Karte „Im Vergleich zur Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende“: violetter Balken „Netto: 16.369,15 €“, Skala bis 20.000 €, die gestrichelte Linie „Schwelle 1.445 €“ ganz links. Text: „Das Netto liegt 14.924 € über der Schwelle von 1.445 €. Kein Anspruch auf Aufstockung oder Wohngeld.“

Karte „Amtsgehalt seit 2024“: flache violette Linie. 2024: 20.675 €, plus 1.241 € (März). 2025 und 2026: je 20.675 €, nicht angepasst. Gestrichelt zu einem leeren grauen Kreis: 2027, Fragezeichen, noch offen. Text: „Seit März 2024 unverändert.“ Klein: „Die Besoldung im Bund steigt per Abschlag um 3,0 % ab April 2025 und 2,8 % ab Mai 2026. Beim Amtsgehalt war das im Juli 2026 nicht umgesetzt.“

Fußbalken: „15.769,15 € für alles außer der Miete. Arm wird man damit nicht.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 2 von 4: Für den Alltag pro Monat“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Rechenbeispiel: sein ganzes Alltagsbudget, aufgeteilt wie bei Haushalten mit hohem Einkommen (EVS 2023). Darunter je Posten der Regelsatz. Strom angenommen.“

Mintgrüne Karte „Was er sich leisten kann“: Seine 15.769,15 € aufgeteilt wie bei Haushalten mit 5.000 € und mehr netto (EVS 2023), darunter der Regelsatz. Je Posten ein langer violetter Balken für das Kanzlergehalt, darunter ein winziger roter für den Regelsatz für Armutsbetroffene: Essen und Trinken 3.150 und 195 € (103,55 € pro Tag, im Regelsatz 6,41 €), Verkehr 3.260 und 50 € (im Regelsatz fehlen 13 € fürs Deutschlandticket), Strom und Instandhaltung 50 und 48 €, Post und Telekommunikation 963 und 50 €, Kleidung und Schuhe 958 und 47 €, Möbel und Haushaltsgeräte 1.204 und 34 € (im Regelsatz braucht ein Kühlschrank rund vier Jahre Ansparzeit), Gesundheit 878 und 21 €, Freizeit, Unterhaltung, Kultur 2.252 und 55 €, Gaststätten und Übernachtung 1.891 und 15 € (126-mal so viel wie im Regelsatz), Andere Waren, Dienstleistungen, Bildung 1.163 und 47 €. Violette Zeile: Kanzlergehalt 15.769,15 € im Monat, 518,38 € am Tag. Rote Zeile: Regelsatz 563 € im Monat, 18,51 € am Tag.

Weiße Karte „Abgesichert, auch nach dem Amt“. Ein Jahr Netto: 196.429,80 €, so viel wie rund 169 Monate Grundsicherung mit Miete, gut 14 Jahre. Nach dem Amt: Übergangsgeld, mindestens 6, höchstens 24 Monate, erst 21.862,68 €, dann 10.931,34 € im Monat, andere Bezüge werden teils angerechnet. Im Alter: langer violetter Balken, ein Jahr im Bundestag ohne eigenen Beitrag, 295,84 € Altersentschädigung im Monat; winziger grauer Balken, ein Jahr Vollzeit zum Mindestlohn mit 223,90 € Beitrag im Monat, 23,65 € Rente im Monat.

Fußbalken: „Für den Alltag 28-mal so viel wie im Regelsatz.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 3 von 4: Was die Preise auffressen“. Rosa Notizzettel: Preise Januar 2024 bis August 2026, Entbehrung 2025 aus einer Sonderauswertung von Destatis für den Paritätischen, Häkchen: eigene Einschätzung.

„Preise seit Januar 2024“: Deutschlandticket plus 28,6 %, Andere Waren und Dienstleistungen plus 13,8 %, Gaststätten plus 10,7 %, Gesundheit plus 9,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 7,0 %, Essen und Trinken plus 3,3 %, Strom minus 9,0 %, in Violett: Bezüge des Kanzlers plus 7,7 %. Karte „Kaufkraft“: „plus 0,6 %“ mehr Kaufkraft bei den Bezügen seit Januar 2024. „Die Bezüge sind um 7,7 % gestiegen, die Verbraucherpreise um 7,0 %. Beim Amtsgehalt allein waren es 6,4 %, nach Abzug der Preise minus 0,6 %.“

Karte „Das können sich nicht leisten“. Legende: rot mit Bürgergeld, grau ohne Bürgergeld, violettes Häkchen „Kanzlergehalt: bezahlbar“. Gelb: „Mindestens 5 von 13 Punkten betroffen: 47,6 % mit Bürgergeld, 8,1 % ohne, beim Kanzlergehalt keiner“. 13 Zeilen, rot und grau, je mit Häkchen: unerwartete Ausgabe von 1.250 € 84,6 und 28,2 %; eine Woche Urlaub im Jahr 67 und 17,6 %; abgenutzte Möbel ersetzen 53,7 und 11,9 %; Freizeitaktivitäten, die Geld kosten 45 und 10,4 %; ein Auto 35,6 und 4,5 %; wöchentlich etwas Geld für sich selbst 35 und 8,5 %; abgetragene Kleidung ersetzen 30,6 und 5,3 %; jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit 30,2 und 9,7 %; einmal im Monat mit Freunden essen oder trinken 29,3 und 7 %; Miete, Rechnungen oder Kredite rechtzeitig zahlen 16,8 und 6,2 %; Wohnung angemessen warm halten 15,8 und 5 %; zwei Paar Schuhe in gutem Zustand 14,6 und 2,5 %; Internetverbindung 9,1 und 1,7 %. In Violett: „1.250 € unerwartete Ausgabe sind 7,6 % seines Monatsnettos. So viel bekommt er in gut zwei Tagen.“

Fußbalken: „Auf keinen der 13 Punkte muss er verzichten.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Violett, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Kanzlergehalt: Was bleibt?“, violettes Etikett „Teil 4 von 4: Was der Paritätische fordert“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Diese Seite zeigt Forderungen und Begründung des Paritätischen Gesamtverbands, eines Wohlfahrtsverbands. Der Vergleich mit dem Kanzlergehalt ist eine eigene Berechnung.“

Karte „Für den Alltag pro Monat: Regelsatz, Forderung, Kanzlergehalt“: drei Balken auf einer Skala bis 16.000 €. Grau „Regelsatz 2026: 563 €“ und dunkelblau „Berechnung der Paritätischen Forschungsstelle: 813 €“ sind nur kleine Stücke am linken Rand. Violett „Kanzlergehalt nach der Miete: 15.769,15 €“ reicht fast über die ganze Breite. Darunter groß in Violett: „Differenz zur Forderung: 14.956 € im Monat“. Klein: „813 € hat die Forschungsstelle für 2024 berechnet, im Armutsbericht 2026 fordert der Verband über 800 €. Für den Alltag bleibt beim Kanzlergehalt gut 19-mal so viel (eigene Berechnung).“

Hellblaue Karte „Was der Paritätische vorschlägt“ mit fünf Punkten. Finanzierung: Statt Sozialleistungen zu kürzen, soll gesellschaftlicher Reichtum über die Steuerpolitik neu verteilt werden. Grundsicherung: Allein für die Kaufkraft von Januar 2024 müssten es 582 € sein, für 2027 droht die dritte Nullrunde. Um Armut zu vermeiden, seien über 800 € nötig. Mindestlohn: Mindestens 15 € pro Stunde, damit er akute Bedarfe deckt und für eine armutsfeste Rente reicht. Rente: Eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, ein Rentenniveau von perspektivisch 53 % und eine armutsfeste Mindestrente. Wohngeld: Das Wohngeld soll ausgebaut und nicht gekürzt werden.

Gelber Kasten mit Zitat: „Gegen Armut hilft in erster Linie mehr Geld.“ Darunter: Paritätischer Armutsbericht, Juni 2026.

Fußbalken: „Gefordert: über 800 € Grundsicherung. Beim Kanzlergehalt: 15.769 € für den Alltag.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 8, 2026, 9:43 AM

25h #Mindestlohn.

Mehr geht nicht:
Krankheit.
Care-Arbeit.
Pflege.

Der Lohn reicht nicht.
Also stockst du auf.

Und das System fragt:
„Warum arbeitest du nicht mehr?“

Vllt. ist nicht
der Mensch das Problem.

Sondern ein Lohn,
von dem man nicht leben kann?

#armut #gedankensplitter #Grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 1 von 4: Was im Monat reinkommt“, darunter „13,90 € pro Stunde, 25 Stunden pro Woche · alleinlebend · Stand: Oktober 2026“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Gerechnet mit aufstockendem Grundsicherungsgeld. Warmmiete 600 €, davon 100 € Heizung. Steuerklasse I, kinderlos, ohne Kirchensteuer, Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %.“

Karte „Vom Einkommen zum Alltag“: Einnahmen im Monat 1.802,44 € (Bruttolohn 1.504,68 €, gerechnet mit 4,33 Wochen je Monat). Darunter goldfarben hervorgehoben: „Darin aufstockendes Grundsicherungsgeld 297,76 €“. Abzüge: Lohnsteuer 9,83 €, Sozialversicherung 281,61 € (Übergangsbereich mit reduzierten Beiträgen: RV 120,05, KV 112,95, PV 31,83, AV 16,78). Verfügbar im Monat 1.511,00 €. Warmmiete (Beispiel) 600,00 €, zählt zum Bedarf, soweit angemessen. Für den Alltag 911,00 €.

Ringdiagramm „Miete und Alltag“: Miete 600 € (39,7 %), Alltag 911 € (60,3 %).

Geteilter Balken im Vergleich zur Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende: grüner Teil „Nettolohn 1.213,24 €“, goldener Teil „+ 297,76 €“, zusammen „Verfügbar mit Aufstockung: 1.511,00 €“. Die gestrichelte Schwellenlinie bei 1.445 € liegt im goldenen Teil. Text: „Erst mit 297,76 € Aufstockung liegt das Einkommen 66 € über der Schwelle. Der Lohn allein läge 232 € darunter.“

Steigende Linie „Anpassungen seit 2024“: 2024 12,41 € (plus 41 Cent), 2025 12,82 € (plus 41 Cent), 2026 13,90 € (plus 1,08 €), 2027 14,60 € (plus 70 Cent). Darunter: „Jedes Jahr eine Erhöhung.“ und „Festgelegt per Verordnung auf Vorschlag der Mindestlohnkommission.“

Fußbalken: „911 € für alles außer der Miete. Bei 25 Stunden Arbeit pro Woche, mit Aufstockung.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 2 von 4: Für den Alltag pro Monat“, Zeile zu 13,90 € pro Stunde und 25 Stunden pro Woche, alleinlebend, Stand Oktober 2026. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Beispielbudget: dieselben Ausgaben wie in Vollzeit. Nur die Rücklage ist kleiner.“

Tabelle „Beispielbudget“, dieselben Posten wie in Vollzeit, grüne Balken im gleichen Maßstab:
Essen und Trinken 300 € (9,86 € pro Tag).
Verkehr 63 € (Deutschlandticket: voll bezahlt, ab 2027 kostet es 66,80 €).
Strom und Instandhaltung 50 € (reicht bei 1.500 kWh höchstens bis 40,0 Cent je kWh).
Post und Telekommunikation 50 €.
Kleidung und Schuhe 50 €.
Möbel und Haushaltsgeräte 40 €.
Gesundheit 25 € (Zuzahlung ab 2027: mindestens 7,50 € je Medikament, höchstens 135 € im Jahr).
Freizeit, Unterhaltung, Kultur 90 € (ohne Vorgaben, was dazugehört).
Gaststätten und Übernachtung 30 €.
Andere Waren, Dienstleistungen, Bildung 100 €.
Rücklage 113,00 € (für Anschaffungen und Unvorhergesehenes).
Summe 911,00 €. Darunter ein geteilter Balken: grün „aus dem Lohn 613,24 €“, gold „Aufstockung 297,76 €“. Kleingedruckt: „Die Aufteilung ist ein Beispiel. Ohne die Aufstockung ginge dieses Budget nicht auf.“

Fußbalken: „Gleiche Ausgaben wie in Vollzeit: 113 € Rücklage statt 317,44 €.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 3 von 3.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 3 von 3: Was die Preise auffressen“. Rosa Notizzettel zu den Daten: Preise Januar 2024 bis August 2026, Entbehrung EU-SILC 2025.

Balkendiagramm „Preise seit Januar 2024“: Deutschlandticket plus 28,6 %, Andere Waren und Dienstleistungen plus 13,8 %, Gaststätten plus 10,7 %, Gesundheit plus 9,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 7,0 %, Essen und Trinken plus 3,3 %, Strom minus 9,0 %. Abgesetzt in Grün: Mindestlohn plus 12,0 %.

Karte „Kaufkraft“: groß „plus 4,7 %“, „mehr Kaufkraft beim Stundenlohn seit Januar 2024“. Mindestlohn plus 12,0 %, Verbraucherpreise plus 7,0 %, eigene Berechnung.

Kasten „Das können sich nicht leisten“, Selbstauskunft der Haushalte, EU-SILC 2025, rote Balken für Armutsbetroffene, graue für nicht Armutsbetroffene. Gelbe Zeile: Mindestens 5 von 13 Punkten betroffen sind 30,4 % der Armutsbetroffenen und 7,3 % der übrigen. Werte, zuerst Armutsbetroffene, dann nicht Armutsbetroffene: unerwartete Ausgabe von 1.250 € aus eigenen Mitteln 64,5 und 25,7 %; eine Woche Urlaub im Jahr 49,8 und 15,4 %; abgenutzte Möbel ersetzen 36,3 und 10,6 %; regelmäßige Freizeitaktivitäten 28,8 und 8,4 %; jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder vegetarischer Alternative 25,4 und 8,3 %; wöchentlich ein kleiner Geldbetrag für sich 22,8 und 6,9 %; ein Auto 22,3 und 3,6 %; einmal im Monat mit Familie oder Freunden essen oder trinken gehen 18,6 und 5,7 %; abgetragene Kleidung ersetzen 18,2 und 4,3 %; Wohnung angemessen warm halten 12,6 und 4,4 %; Miete, Rechnungen oder Kredite rechtzeitig bezahlen 11,0 und 6,1 %; Internetverbindung 7,2 und 1,2 %. Hinweis: zwei Paar passende Schuhe im Bericht ohne Wert.

Fußbalken: „Mindestlohn plus 12,0 %. Verbraucherpreise plus 7,0 %.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Grün, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Teilzeit zum Mindestlohn: Was bleibt?“, grünes Etikett „Teil 4 von 4: Was der Paritätische fordert“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Diese Seite zeigt Forderung und Begründung des Paritätischen Gesamtverbands, eines Wohlfahrtsverbands. Es ist keine amtliche Zahl.“

Karte „Mindestlohn und Forderung des Paritätischen“: grüner Balken „Mindestlohn 2026: 13,90 €“, etwas längerer dunkelblauer Balken „Forderung des Paritätischen: mindestens 15,00 €“, Skala bis 16 €. Darunter groß in Grün: „Differenz: 1,10 € pro Stunde, rund 119 € brutto im Monat“. Klein: „Ab Januar 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 €. Bei 15 € stiege der Nettolohn um 66,52 €, die Aufstockung sänke um denselben Betrag. Verfügbar blieben 1.511 € (eigene Berechnung).“

Karte „Wie der Paritätische die Forderung begründet“ mit fünf Punkten. Ziel: Der Mindestlohn soll die akuten Bedarfe decken und nach einem langen Arbeitsleben für eine armutsfeste Rente reichen. Arm trotz Teilzeit: Die Armutsquote von Teilzeitbeschäftigten liegt bei 9,9 %, das sind 834.000 Menschen. Gründe: Neben weniger Stunden nennt der Verband niedrigere Stundenlöhne und eingeschränkte Möglichkeiten, etwa durch Sorgearbeit oder fehlende Betreuung. Entbehrung: Über 1,3 Millionen Erwerbstätige leben in erheblicher materieller Entbehrung. Vorschlag: Tariftreue, öffentliche Aufträge sollen nur Unternehmen bekommen, die sich an Tarifverträge halten.

Gelber Kasten mit Zitat: „Selbst vor prekären Lebensbedingungen mit erheblichen Entbehrungen sind Erwerbstätige nicht geschützt.“ Darunter: Paritätischer Armutsbericht, Juni 2026.

Fußbalken: „Der Paritätische hält mindestens 15 € pro Stunde für nötig. Gezahlt werden 13,90 €.“
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 7, 2026, 8:55 AM

Wartezimmergespräche…

… und irgendwann fällt der Satz

„Wer in Rente nicht happy ist, hat etwas falsch gemacht.“

Natürlich.

Du hast falsch gearbeitet.
Falsch verdient.
Falsch vorgesorgt.
Falsch gelebt.

Den falschen kranken Körper. Grundgesichert. Armutsbetroffen.

#gedankensplitter #armut

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 5, 2026, 7:12 PM

Du bekommst 563 Euro
und sollst daraus
ein Leben für 813 Euro machen.

Und wenn es nicht reicht,
ist natürlich nicht
der Regelsatz das Problem.

Dann hast du eben
falsch gerechnet.

#gedankensplitter #armut #grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 1 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 1 von 4: Was im Monat reinkommt“, darunter „Grundsicherungsgeld (bis Juni 2026 Bürgergeld) · alleinlebend · Stand: Oktober 2026“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Miete und Heizung zahlt das Jobcenter, soweit angemessen. Strom und alles andere muss aus dem Regelsatz bezahlt werden.“

Karte „Vom Einkommen zum Alltag“: Einnahmen im Monat 1.163,00 € (Regelsatz 563 € plus Miete und Heizung 600 €, Beispiel). Abzüge: Lohnsteuer 0,00 €, Sozialversicherung 0,00 €, Kranken- und Pflegeversicherung zahlt das Jobcenter. Verfügbar im Monat 1.163,00 €. Warmmiete (Beispiel) 600,00 €, zahlt das Jobcenter, soweit angemessen. Für den Alltag 563,00 €.

Ringdiagramm „Miete und Alltag“: Miete 600 € (51,6 %), Alltag 563 € (48,4 %).

Balken im Vergleich zur Armutsgefährdungsschwelle für Alleinlebende: Regelsatz plus Miete 1.163 €, gestrichelte Linie bei 1.445 €. Text: „Regelsatz plus Miete liegt 282 € unter der Schwelle von 1.445 €.“

Linie „Anpassungen seit 2024“: 2024 563 € (plus 61 €), 2025 563 € (Nullrunde), 2026 563 € (Nullrunde), 2027 Fragezeichen (noch offen). Darunter: „Eine dritte Nullrunde ist möglich.“ und „Grund laut Bundesregierung: Die Inflation sei wieder normal, das bisherige Verfahren habe die Preise 2023 überzeichnet.“

Fußbalken: „563 € für alles außer der Miete. Seit Januar 2024 unverändert.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 2 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 2 von 4: Für den Alltag pro Monat“, Zeile zu Grundsicherungsgeld, alleinlebend, Stand Oktober 2026. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Werte gerundet. Grundlage: Ausgaben der einkommensschwächsten 15 % der Alleinlebenden (2018). Rund 27 % davon wurden nicht als Bedarf anerkannt.“

Tabelle „Was der Regelsatz vorsieht“ mit roten Balken im gleichen Maßstab wie beim Mindestlohn:
Essen und Trinken 195 € (6,41 € pro Tag).
Verkehr 50 € (Deutschlandticket 63 €: es fehlen 13 €, ab 2027 sind es 16,80 €).
Strom und Instandhaltung 48 € (reicht bei 1.500 kWh höchstens bis 38,4 Cent je kWh).
Post und Telekommunikation 50 €.
Kleidung und Schuhe 47 €.
Möbel und Haushaltsgeräte 34 €.
Gesundheit 21 € (Zuzahlung ab 2027: mindestens 7,50 € je Medikament, höchstens 135 € im Jahr).
Freizeit, Unterhaltung, Kultur 55 € (nicht anerkannt, zum Beispiel: Haustiere, Zimmerpflanzen, Pauschalreisen).
Gaststätten und Übernachtung 15 €.
Andere Waren, Dienstleistungen, Bildung 47 €.
Rücklage: in den Posten enthalten (Kühlschrank: 1,67 € im Monat, rund vier Jahre Ansparzeit, Berechnung 2021).
Summe 563 €. Darunter: „Was in einem Bereich fehlt, muss an anderer Stelle eingespart werden.“

Fußbalken: „6,41 € pro Tag für Essen und Trinken.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 3 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 3 von 4: Was die Preise auffressen“. Rosa Notizzettel zu den Daten: Preise Januar 2024 bis August 2026, Entbehrung EU-SILC 2025.

Balkendiagramm „Preise seit Januar 2024“: Deutschlandticket plus 28,6 %, Andere Waren und Dienstleistungen plus 13,8 %, Gaststätten plus 10,7 %, Gesundheit plus 9,3 %, Verbraucherpreise insgesamt plus 7,0 %, Essen und Trinken plus 3,3 %, Strom minus 9,0 %. Abgesetzt in Rot: Regelsatz 0 %.

Karte „Kaufkraft“: groß „rund 30 €“, „fehlen im Monat, um den Warenkorb vom Januar 2024 zu kaufen“. Gewichtet nach den Anteilen im Regelsatz rund plus 5 %, aufs Jahr rund 350 €, eigene Berechnung.

Kasten „Das können sich nicht leisten“, Selbstauskunft der Haushalte, EU-SILC 2025, rote Balken für Armutsbetroffene, graue für nicht Armutsbetroffene. Gelbe Zeile: Mindestens 5 von 13 Punkten betroffen sind 30,4 % der Armutsbetroffenen und 7,3 % der übrigen. Werte, zuerst Armutsbetroffene, dann nicht Armutsbetroffene: unerwartete Ausgabe von 1.250 € aus eigenen Mitteln 64,5 und 25,7 %; eine Woche Urlaub im Jahr 49,8 und 15,4 %; abgenutzte Möbel ersetzen 36,3 und 10,6 %; regelmäßige Freizeitaktivitäten 28,8 und 8,4 %; jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder vegetarischer Alternative 25,4 und 8,3 %; wöchentlich ein kleiner Geldbetrag für sich 22,8 und 6,9 %; ein Auto 22,3 und 3,6 %; einmal im Monat mit Familie oder Freunden essen oder trinken gehen 18,6 und 5,7 %; abgetragene Kleidung ersetzen 18,2 und 4,3 %; Wohnung angemessen warm halten 12,6 und 4,4 %; Miete, Rechnungen oder Kredite rechtzeitig bezahlen 11,0 und 6,1 %; Internetverbindung 7,2 und 1,2 %. Hinweis: zwei Paar passende Schuhe im Bericht ohne Wert.

Fußbalken: „Regelsatz 0 %. Preise im Regelsatz-Warenkorb: rund plus 5 %.“
Motiv: Farbige Infografik im Hochformat, Akzentfarbe Rot, Teil 4 von 4.

Dunkelblaues Banner: „Grundsicherung: Was fehlt?“, rotes Etikett „Teil 4 von 4: Was der Paritätische fordert“. Rosa Notizzettel: „Wichtig: Diese Seite zeigt Berechnung und Forderung des Paritätischen Gesamtverbands, eines Wohlfahrtsverbands. Es ist keine amtliche Zahl.“

Karte „Regelsatz und Berechnung des Paritätischen“: roter Balken „Regelsatz 2026: 563 €“, längerer dunkelblauer Balken „Berechnung der Paritätischen Forschungsstelle: 813 €“, Skala bis 900 €. Darunter groß in Rot: „Differenz: 250 € im Monat“. Klein: „Die 813 € beruhen auf Preisen von 2024. Die Preissteigerung seit 2024 (Teil 3) ist darin noch nicht enthalten. Im Armutsbericht 2026 fordert der Verband, die Grundsicherung auf über 800 € anzuheben.“

Karte „Was der Paritätische an der Berechnung kritisiert“ mit fünf Punkten. Gleiche Datenbasis: Auch der Verband rechnet mit der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts. Vergleichsgruppe: Die Bundesregierung habe die Vergleichsgruppe ohne sachlichen Grund gewechselt. Verdeckte Armut: Wer zustehende Leistungen nicht beantragt, wird nicht aus der Vergleichsgruppe herausgerechnet. Streichungen: Ausgaben der Vergleichsgruppe werden nachträglich nicht als Bedarf anerkannt. Vorschlag: Strom sowie Kühlschrank, Waschmaschine und andere große Geräte sollen zusätzlich übernommen werden, statt pauschal im Regelsatz zu stecken.

Gelber Kasten mit Zitat: „Nach zwei Nullrunden decken die Regelleistungen weiterhin nicht die zentralen Bedarfe.“ Darunter: Paritätischer Armutsbericht, Juni 2026.

Fußbalken: „Der Paritätische hält über 800 € für nötig. Gezahlt werden 563 €.“
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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 5, 2026, 7:57 AM

Von unten lernst du das Gesetz anders:

Menschen sind fragwürdig.
Rechte müssen absolut sein.

Sonst entscheidet irgendwann
eine Mehrheit
dass du
zu den Minderwertigen gehörst.

Und unten
bist du schneller
aussortiert
als du „Menschenwürde“ sagen kannst.

#armut #gedankensplitter

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 3, 2026, 4:25 PM

#gedankensplitter #armut
#spd

#Einheit ist kein Datum.

Sie entsteht dort,
wo du sicher leben kannst.
Wo du dazugehören kannst.
Wo Herkunft keine Grenze ist.

Denn was nützt dir Einheit,
wenn du trotzdem draußen stehst?

Wenn du dir Miete,
Essen und Teilhabe
nicht leisten kannst?

SSPD@spd.deOct 3, 2026, 7:04 AM

Einheit ist mehr als ein Datum. Sie entsteht, wenn Menschen frei und sicher leben und dazugehören können und das unabhängig von ihrer Herkunft. Unser Land lebt von vielen Geschichten. Wer Unterschiede zu Grenzen macht, schwächt uns. #Zusammenhalt macht uns stark. 🏠🤝

EINHEIT: Am 3. Oktober feiern wir nicht nur, was zusammenkam. Sondern was uns heute zusammenhält. SPD
1
@knipsehiernur.eurosky.socialOct 1, 2026, 3:13 PM

„Nur 3,80 Euro.“

Genau so beginnt #Armut:

Nicht mit dem großen Schlag.

Sondern damit,
dass dir jeden Monat
ein kleines Stück Freiheit
aus der Tasche gezogen wird.

#mobilitaet #gedankensplitter

@knipsehiernur.eurosky.socialSep 29, 2026, 9:52 PM

Du bist klein.

Die Welt vor dir
ist riesig.

Und trotzdem
hältst du dich fest.

Nicht weil es leicht ist.

Sondern weil Loslassen
keine Option ist.

Du brauchst nur etwas,
das dich noch hält.

#knipsehiernur 📷: #gedankensplitter

Das Bild zeigt eine Fliege, die auf einem vertikalen Stiel sitzt, der vor einem leuchtenden Sonnenuntergang positioniert ist. 

Das Bildformat ist quadratisch und konzentriert sich auf die Silhouette der Fliege und des Stiels gegen den hellen Hintergrund. 

Dies ist ein Makro-Naturfoto, das die Details der Fliege und des Stiels hervorhebt und gleichzeitig den Kontrast zur leuchtenden Sonne nutzt. 

Der Hintergrund besteht aus einer großen, hellen Sonne, die den Himmel in warme Gelb- und Orangetöne taucht. Es gibt einen sanften Verlauf von hell nach dunkel mit der Sonne als dominierendem Element. 

Die dominierenden Farben sind warme Gelb- und Orangetöne des Sonnenuntergangs. Die Fliege und der Stiel sind als dunkle Silhouetten dargestellt.
@knipsehiernur.eurosky.socialSep 28, 2026, 8:52 AM

#gedankensplitter #kinder #gesellschaft #familie #armut

„Es ist wohl eine der teuersten Anschaffungen im Leben der meisten Eltern: ein Kind.“

So beginnt ein aktueller Artikel der Tagesschau über Familienleistungen. Ich bin an einem Wort hängen geblieben:

„Anschaffung“.

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Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn das Geld für den Weg fehlt, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Fahren ohne Fahrschein ist eine Straftat (§ 265a StGB). Wer die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss ersatzweise in Haft. Am 16. April 2026 lehnte der Bundestag ab, das zu ändern.
Karte 1, hellblau: Weniger Kontakte. Rot 1 von 5: Menschen mit wenig Einkommen, die aus Geldmangel auf Wege verzichten, trifft Freund*innen seltener als einmal im Monat oder nie. Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Karte 2, weiß: Was ein günstiges Ticket ändert. Mit dem 9-Euro-Ticket im Sommer 2022 waren Armutsbetroffene laut Studien mehr unterwegs, hatten mehr Kontakte und fühlten sich weniger einsam. Gelber Kasten: „Das 9-Euro-Ticket hat mir gezeigt, dass man nicht alleine sein muss.“ Befragte Person, Studie von Claudia Hille und Matthias Gather, FH Erfurt, 2022. Klein: Studien: Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 3, rosa: Ohne Fahrschein vor Gericht. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) schlug vor, Fahren ohne Fahrschein nicht mehr als Straftat zu verfolgen. Die Union lehnt ab. Weißer Kasten: Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg erzählt, sie sei oft ohne Fahrschein gefahren, nicht aus Bosheit, sondern weil sie keine Wahl gehabt habe. Klein: §§ 265a und 43 StGB; Deutscher Bundestag, 15. und 16.4.2026; Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 4, hellgrün: Langsamer zur Arbeit. Beschäftigte mit wenig Einkommen fahren öfter mit Bus und Bahn zur Arbeit: 28,6 % gegenüber 17,1 %. Für 10,2 km brauchen sie so lange wie andere für 14,9 km (33 und 32 Minuten). Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Fußzeile: Wer sich die Fahrt nicht leisten kann, verzichtet auf Wege und sieht Freund*innen seltener.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Paritätischer, Diakonie, Caritas, AWO und weitere Verbände schlugen im Juni 2025 ein deutschlandweites Sozialticket für den Klima-Sozialplan vor. Ohne den Plan kein Geld aus dem EU-Klima-Sozialfonds.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Ein bundesweites Deutschlandticket Sozial für 25 € im Monat. Für alle mit Sozialleistungen, etwa Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag. Grundsicherung auf über 800 € anheben. „Das Deutschlandticket ist in der Realität ein Nicht-Für-Alle-Ticket.“ Klein: Webseite „Deutschlandticket Sozial“, Oktober 2026 · Armutsbericht 2026
Hellblau, Sozialverband VdK: Ein deutschlandweit einheitliches Sozialticket für 29 €. Geld für den Schienen-Nahverkehr auf dem Land und für Barrierefreiheit überall. Analoge Ticketangebote erhalten. „An einem Sozialtarif beim Deutschlandticket führt kein Weg vorbei“ (Verena Bentele). Klein: Pressemitteilung vom 7.11.2025
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Ein bundesweit gültiges Sozialticket für höchstens 29 €. Das Deutschlandticket langfristig finanzieren und den Preis stabil halten. Den Nahverkehr ausbauen und modernisieren. „Bezahlbare und nachhaltige Mobilität darf nicht an Stadtgrenzen scheitern“ (Bündnis). Klein: Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende, 2024 · SoVD, 2025
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Warnt vor einer „automatisierten Preisspirale“ beim Deutschlandticket. Preissteigerungen dürfen nicht dazu führen, dass immer mehr Menschen aus Kostengründen verzichten. Zusätzlich einen bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif für Gelegenheitsfahrten einführen. Klein: Pressemitteilung, September 2026
Fußzeile: Ein Sozialticket, das überall gilt und bezahlbar ist: Das fordern die Verbände.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 3 von 4: Wenn der Strom abgestellt wird, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gesperrt werden darf erst ab zwei Monatsabschlägen Rückstand, mindestens 100 €. Die Sperre muss vier Wochen vorher angedroht und acht Werktage vorher angekündigt werden.
Karte 1, hellblau: Stromsperren 2024. Balken: Androhungen rund 4,6 Mio., Aufträge zur Sperre rund 981.000, rot und sehr kurz durchgeführte Sperren 239.269. Darunter: 17 % mehr Sperren als 2023 (204.441). Klein: Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, Monitoringbericht 2025, S. 27.
Karte 2, weiß: Gassperren und das Jahr 2025. Rot 34.393: Gassperren 2024, bei rund 999.000 Androhungen. 2023 waren es 28.059. Rot fast 196.000: Stromsperren von Januar bis September 2025, nach gut 186.000 im gleichen Zeitraum 2024. Klein: Bundesnetzagentur, zusammengestellt vom Verbraucherzentrale Bundesverband, Juli 2026.
Karte 3, rosa: Was eine Sperre kostet. Zwei weiße Kästen: 145 €, Strom: Sperre und Entsperrung im Schnitt, bis 231 €. 168 €, Gas: Sperre und Entsperrung im Schnitt, bis 315 €. Darunter: 145 € sind mehr als ein Viertel des Regelsatzes von 563 €. Klein: Zu üblichen Geschäftszeiten. Marktcheck des Verbraucherzentrale Bundesverbands, 58 Strom- und Gasnetze, Februar 2026.
Karte 4, hellgrün: Wer arm ist, zahlt mehr. Rot 413 €: im Jahr spart im Schnitt, wer bei 3.500 kWh aus der Grundversorgung in den günstigsten Sondervertrag wechselt, etwa 27 %. Doch mit negativen Schufa-Einträgen bekommen manche keinen günstigen Vertrag, mit alten Schulden nach einer Sperre manchmal nicht einmal die Grundversorgung. Einen ausgezahlten Bonus für den Wechsel rechnet das Jobcenter als Einkommen an. Klein: Verbraucherzentrale Bundesverband, Juli 2026 (Preise: Oktober 2025); Bundessozialgericht, 14.10.2020.
Fußzeile: 2024 wurde im Schnitt jeden Tag rund 650-mal der Strom abgestellt.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gemeinsam mit weiteren Verbänden fordern Paritätischer, Diakonie und VdK, Wohnkosten von Sanktionen und Leistungseinstellungen auszunehmen (Januar 2026). Im Jobcenter gehört die Heizung dazu.
Vier Karten mit Verbandsname, Punkten und kleiner Quellenzeile.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Kürzungen beim Wohngeld zurücknehmen, dazu gehört die Halbierung des Heizkostenbetrags. Grundsicherung auf über 800 € anheben. Eine entschlossene Strategie gegen Wohnarmut und steigende Wohnkosten. Klein: Armutsbericht, Juni 2026, Kurzexpertise zum Wohngeld, Juli 2026.
Hellblau, Sozialverband VdK: Gegen die Halbierung des Heizkostenbetrags im Wohngeld: Sie trifft Ältere mit kleiner Rente im eigenen Haus besonders hart. Die Kürzungen beim Wohngeld kritisiert der VdK „auf das Schärfste“. Klein: Stellungnahme zum Wohngeldgesetz, Juni 2026.
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Gegen die Halbierung des Heizkostenbetrags: Mieter*innen haben in der Regel keinen Einfluss auf den energetischen Zustand ihrer Wohnung. Unsanierte Gebäude verursachen besonders hohe Heizkosten und werden oft von Haushalten mit sehr wenig Einkommen bewohnt. Das Wohngeld jedes Jahr anpassen. Klein: Stellungnahme zum Referentenentwurf, Juni 2026.
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Im Winter keine Sperren, wenn sonst die Heizung ausfällt und Raten oder Abschläge gezahlt werden. Keine Sperren mehr bei Sonderverträgen. Angemessene Sperrkosten festlegen und schon bei der Androhung offenlegen. Strompreise für Haushalte senken, Sanierung und Energiesparen gezielt bei Haushalten mit wenig Geld fördern. Klein: Positionspapier „Energiesperren wirksam verhindern“, Juli 2026.
Fußzeile: Sperren verhindern, beim Wohngeld nicht an der Heizung sparen: Das fordern die Verbände.