Der richtige Weg ergibt sich aus einer ehrlichen Betrachtung dessen, was ist. Also: soziale Benachteiligung bekämpfen und gleichzeitig Folgen wie Mängel in der Sprach- und sonstigen Entwicklung beheben.
Bildungsvergleiche zeigen aber, dass gutverdienende Migrant*innengruppen keine signifikant schlechteren Bildungsergebnisse erzielen. Scheint also ein Problem mit Korrelation und Kausalität zu sein. Trotzdem: Sprachförderung ist eminent wichtig, für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund.
Was das eine mit dem anderen zu tun haben soll, bleibt Dein Geheimnis. Zum AfD-Verbot: Die SPD hat dazu eine klare Beschlusslage. Für einen Prüfantrag beim BVerfG braucht es aber eine Mehrheit im Bundesrat, im Bundestag oder in der Bundesregierung, nicht nur in der SPD.
Und jetzt reden wir darüber, wie wir diese richtigen Ansätze einer Förderung abseits der Gießkanne, die auch die OECD empfiehlt, in die Breite tragen könnten, wenn wir zusätzliche finanzielle Mittel einsetzen würden, z.B. aus einer wirksameren Erbschaftssteuer.
Ist ja auch nicht so, dass wir das nicht getan hätten: In den großen Koalitionen haben wir den Digitalpakt aufgelegt, in der SPD-geführten Regierung das Startchancenprogramm als größtes Bildungsprogramm des Bundes aller Zeiten, das wir jetzt mit dem Kita-SCQEG auf die frühkindl. Bildung ausweiten.
