Mein Statement zur aktuellen Lage auf @puls24.at. Ja, auch ich bin grau geworden, bitte auf den Inhalt konzentrieren ;-)
Alles gut. Social Media Impulskontrolle müssen wir alle noch richtig lernen.

@nikowall.bsky.social
Alles gut. Social Media Impulskontrolle müssen wir alle noch richtig lernen.
Aus damaliger Sicht waren unterschiedliche Zugänge plausibel. Also wenn man beginnt differenziert Argumente auszutauschen wird die frage der Verantwortung doch auch komplexer...
Mein damaliger Beweggrund war, dass nicht auch noch eine Doskozil-SPÖ die rechtspopulistische Welle reitet und den Diskurs in Österreichendgültig orbanisiert.
Sie meinen weil ich mich vor 3 Jahren 72 Stunden lang eingebracht habe kommt mir die zweifelhafte Ehre zu, für den Niedergang der österreichischen Sozialdemokratie verantwortlich zu sein?
Mein Statement zur aktuellen Lage auf @puls24.at. Ja, auch ich bin grau geworden, bitte auf den Inhalt konzentrieren ;-)
Jemand, der schon strumreif geschossen war
Mein Interview mit @profil.at:
"Dass wir überhaupt eine Figur wie Markus Marterbauer haben, dass wir uns hinter ihm geschlossen versammeln, das finde ich ist eine riesige Chance (...) Er ist allseits geschätzt, fleißig und wahrhaftig integer."
Das habe ich mir natürlich genau angeschaut, sogar ein OE24 Interview 😂 kowall.at/2026/10/04/g...
Hmmm, ich glaube ich war bei den allerersten die diese Lesart rausposaunt haben. Ich versuche eher, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten, die SPÖ diesbezüglich auf Linie zu bekommen als umgekehrt 😜
Es kann anders kommen. Die Stichelei kann wieder beginnen. Nach unten gibt es kein Limit – siehe Frankreich und Griechenland. Aber gerade an diesem Tiefpunkt ist die SPÖ innerparteilich besser aufgestellt als seit Jahren. Jetzt liegt es an den handelnden Personen, das Beste daraus zu machen. 10/10
Und: Alle, die letzten Sonntag in diesem Wiener Hotel waren, haben sich zu dieser Lösung bekannt – inklusive Hans Peter Doskozil. Das ist ein Schwur. Ein Hotelzimmerschwur. Wer jetzt wieder querschießt, macht aus innerparteilichem Streit Sabotage. 9/10
Wenn Marterbauer der Pragmatiker an der Regierungsspitze ist, könnte sich ein Organisationstalent unbelastet vom Regierungsalltag um die Partei kümmern – und neben allen notwendigen Regierungskompromissen die rote Linie betonen. Das wäre eine interessante Arbeitsteilung. 8/10
Für den Parteivorsitz ist ein geordnetes Verfahren vorgesehen, an dessen Ende eine Mitgliederabstimmung stehen könnte. Will Marterbauer selbst Vorsitzender werden, „wird er 100%ig gewählt“ (Martin Winkler, OÖ). Falls nicht: Warum nicht einmal eine Frau? 7/10
Babler kann die Neuordnung der österreichischen Medienpolitik weiter vorantreiben. Konservative Medien schäumen, der Boulevard will gar Neuwahlen. Die SPÖ hat sich hier jedenfalls nicht den Wünschen großer Zeitungszaren untergeordnet. 6/10
Mit Markus Marterbauer steht zudem nicht nur das beliebteste Regierungsmitglied an der Spitze, sondern die Verkörperung von Kompetenz und Integrität. Andreas Babler wiederum bleibt als Medienminister politisch handlungsfähig. 5/10
Die wichtigsten SPÖ-Strukturen – Länder, Frauen, Gewerkschaft – haben sich hinter Markus Marterbauer versammelt. Erstmals seit der Ära Faymann ziehen damit wieder alle an einem Strang. Und hinter jener Regierungsbeteiligung, die uns vor einem Kanzler Kickl bewahrt. 4/10
Gerhard Zeiler, Wunschkandidat von Boulevard und konservativen Medien, hatte keine Chance und hat sich selbst aus dem Rennen genommen. Weder die Kandidatur via Kronenzeitung noch das wirtschaftsliberale Programm fanden in der Partei Rückhalt. Die Selbstachtung funktioniert noch. 3/10
Denn mitten in diesem Chaos scheint mir eine solide Lösung gefunden worden zu sein. Selbst oder gerade weil sie Ergebnis eines großen Gezerres und ein Kompromiss ist. Ich habe die begründete Hoffnung, dass damit die Talsohle erreicht ist. Warum? 2/10
Es gibt unglaublichen Frust, Enttäuschung und Ratlosigkeit in der SPÖ. Manche überlegen, der Partei den Rücken zu kehren, andere träumen von einer neuen Partei. Ich teile die Auffassung, dass ein neuer Tiefpunkt erreicht wurde. Und trotzdem bin ich vorsichtig optimistisch. 🧵 1/10
Wer jetzt nicht aufhört zu sticheln dem ist nicht mehr zu helfen.