Writer (HardSF.de), Physicist, Journalist, Publisher (A7LBooks)
indem sie den Zug an den Tunnelwänden zerquetscht. Im Total-Recall-Remake von 2012 fährt der Zug deshalb auf ultrastabilen Schienen.
Ein paar Links dazu: doi.org/10.1119/1.50...

@brandonqmorris.bsky.social
Writer (HardSF.de), Physicist, Journalist, Publisher (A7LBooks)
indem sie den Zug an den Tunnelwänden zerquetscht. Im Total-Recall-Remake von 2012 fährt der Zug deshalb auf ultrastabilen Schienen.
Ein paar Links dazu: doi.org/10.1119/1.50...
sogar noch etwas schneller ablaufen, weil die Erde im Kern dichter ist als im Mantel. Zudem wären die Passagiere schwerelos, und zwar während der ganzen Fahrt. Warum bauen wir so etwas dann nicht? Weil die aus der Erdrotation resultierende Corioliskraft uns einen Strich durch die Rechnung macht,
man immer bei 42 Minuten. Falls die Verbindung durch den Erdmittelpunkt geht, erreicht der Zug dort eine Maximalgeschwindigkeit von 7,91 km/s – das entspricht der ersten kosmischen Geschwindigkeit, die ein Objekt benötigt, um in einer Kreisbahn die Erde zu umfliegen. In der Praxis würde die Fahrt
bremst sie ihn wieder. Die Neigung bzw. das Gefälle unterscheiden sich natürlich je nach Start-Ziel-Kombination. Bei zwei nahe beieinander liegenden Punkten ist das Gefälle flach und der Zug fährt langsamer. Von Deutschland nach Neuseeland würde der Zug viel schneller fahren. Aber am Ende landet
Schema. Voraussetzung ist allerdings, dass die Erde nicht rotiert, absolut rund und ihr Inneres gleichförmig aufgebaut ist. Zudem vernachlässigen wir im Tunnel die Luftreibung oder pumpen ihn leer. Dann beschleunigt die Schwerkraft einen Zug, bis er den der Erdmitte nächsten Punkt erreicht. Danach
Wie lange dauert eine Fahrt durch die Erde? Genau 42 Minuten und 12 Sekunden. Diese Zeit gilt für jede (!) geradlinige Verbindung, die zwei verschiedene Punkte auf der Erde miteinander verbindet. Berlin-Paris: 42 Minuten. München-New York: 42 Minuten. Frankfurt-Auckland: 42 Minuten. Du erkennst das
(tagsüber) bzw. ferner (nachts) als der Mittelpunkt der Erde. Diese im Vergleich zur Entfernung zur Sonne (150.000.000 km) winzige Differenz macht uns tagsüber und nachts etwa 4 Milligramm leichter. Der Mond nimmt uns sogar 9 Milligramm Gewicht ab.
das ist schlicht ein anderes Wort für den freien Fall. In Bezug auf die Sonne ist die Erde schwerelos und du mit ihr – so, wie sowohl die ISS als auch die Astronauten in ihr sich im freien Fall befinden. Es gibt jedoch ein kleines »aber«. Wir befinden uns der Sonne einen Erdradius (6371 km) näher
machen? Das wäre wirklich so, wenn Sonne und Erde im All an einem Punkt festgetackert wären. Dann würde die Masse der Sonne über uns eine 80-Kilogramm-Person etwa 50 Gramm leichter machen – oder schwerer, wenn sie auf der anderen Seite ist. Aber in der Realität orbitiert die Erde um die Sonne. Und
Macht uns die Sonne auf der Erdoberfläche leichter? Müsste uns die Sonne nicht mit ihrer gewaltigen Masse anziehen und damit leichter machen, wenn sie über uns steht? Und müsste sie uns nicht nachts, wenn sie auf der anderen Seite der Erde steht, stärker gegen den Boden ziehen und damit schwerer
Sehr schön!
Sehen wir uns in Frankfurt oder Dreieich? Hier meine Termine :-)
Ihr geometrischer Mittelpunkt unterscheidet sich vom Gravitationszentrum, das sich dazu noch bewegt, wenn sich etwa durch die Jahreszeiten die Schneemassen verschieben. Im Jahresverlauf wandert das Schwerezentrum so um bis zu ein paar Zentimeter.
doch in unterschiedliche Richtungen, sodass sich bei einer Kugel die Kräfte gegenseitig ausgleichen. Nun ist die Erde keine perfekte Kugel, sondern ein Ellipsoid, an den Polen abgeplattet und am Äquator ausgebeult.
Was wiegst du im Mittelpunkt der Erde? Nichts. Gäbe es exakt im Mittelpunkt der Erde einen Hohlraum, der in der Lage wäre, den Druck der darüber liegenden Schichten abzuschirmen, würdest du in dessen Mitte schwerelos schweben. Zwar zieht dich die Erdmasse nach wie vor an,
Obwohl deutlich kleiner als die Erde, dürfte er etwa doppelt so viel wiegen wie unser Planet. An der Oberfläche ist es ungefähr 1200 Grad Celsius heiß. Trotz der kurzen Jahre würde man dort also nicht sehr alt werden …
sondern um den Kern einer Sternleiche, die auf das Konto von PSR J1719-1438 geht. K2-173 b wiederum besteht wahrscheinlich zu etwa 42 Prozent aus Eisen.
chemische Element Kohlenstoff gemein. Vielmehr sind die Atome so dicht zusammengepresst, dass nur der Elektronen-Entartungsdruck (ein quantenmechanischer Effekt) das Objekt vor dem Kollaps bewahrt. Und zweitens handelt es sich nach der Entstehungsgeschichte vermutlich gar nicht um einen Planeten,
Begegnung mit der Sonne nicht überstehen. PSR J1719-1438 b besteht im Kern aus kristallinem Kohlenstoff. Er wird deshalb gern mal »Diamantplanet« genannt. Was allerdings in doppelter Hinsicht falsch ist. Denn erstens hat das Kristallgitter in seinem Inneren mit dem eines irdischen Diamanten nur das
Neutronenstern, der nur um die zwanzig Kilometer durchmisst. Das kürzeste Jahr im Orbit eines »echten« Sterns erlebt der Planet K2-137 b. Er wandert in vier Stunden und achtzehn Minuten um einen Roten Zwergstern. Beide Planeten sind mit der Erde kaum vergleichbar – unser Planet würde eine so dichte