„Meine Damen und Herren! Wir erreichen Leipzig Hauptbahnhof heute drei Minuten eher als geplant, aber tun Sie mir einen Gefallen und sagen Sie‘s nicht weiter. Es glaubt Ihnen sowieso niemand.“ #Bahndurchsage
Weniger bekannt ist, dass an dem Abend auch die BBC vor Ort in Leipzig war. Brian Hanrahan filmte die Demonstration mit seinem Team an anderen Stellen in der Stadt. www.bbc.com/news/av/worl...
Die ikonischen Fotos und Filmaufnahmen, die Aram Radomski und Siegbert Schefke heimlich vom Dach der reformierten Kirche machten, gingen später um die Welt. Es lohnt sich auch sehr, sich das ungeschnittene Bildmaterial anzuschauen.
Leipzig, 9. Oktober 1989: "Keine Gewalt". Einer der schönsten und wichtigsten Momente der deutschen Geschichte. Ein Feiertag für Freiheit und Demokratie, in diesen Zeiten erst recht.
Mich erschreckt nicht, dass der AfD-Kandidat zum Landtagspräsidenten gewählt wurde, das war zu erwarten. Mich erschreckt, dass mindestens 4 CDU-Abgeordnete ihn unterstützen und sich liebend gern zum Steigbügelhalter einer gesichert rechtsextremen Partei machen. Das ist beschämend.
Ja, die Erinnerung ist bei ihm vielleicht auch "weicher" geworden mit den Jahren. Aber ich find' vor allem den Kontrast spannend: zu Steinmann, der in Chemnitz bleiben wollte. Und dann doch gehen "musste". Und schon allein für die Archiv-Aufnahmen vom jungen Reiner Calmund lohnt sich die ganze Doku.
Die effekthaschenden Schnitte nerven manchmal und die nachgestellten Szenen braucht kein Mensch, aber abgesehen davon: Sehr sehenswerte Doku, nicht nur für Fußball-Interessierte. Die Erinnerungen von Thom, Sammer, Kirsten und - vor allem - Rico Steinmann spiegeln auch den Zeitgeist von 89/90.
Ja, dass die engl. OF fehlt, ist ein echtes Manko.
Elif Eralp isst nur rote Gummibärchen.
Und bei euch so? #Spätsommer
Ein herzliches Dankeschön an alle, die meiner neuen Geschichte in „Wolken und Kastanien“ ein bißchen Reichweite schenken! ☁️ 🌰
👉🏼 Über grölende Studenten und SA-Uniformen im Hörsaal, über heroische Gefühle, den Stich einer Rouladennadel und Nietzsches schlechte Laune: steady.page/de/renatus-d...
Die Internationale Konferenz „Die 1990er Jahre. Anatomie einer Zäsur“ der Forschungsstelle für #Transformationsgeschichte der Universität Leipzig (23./24.09.) widmet sich der Forschung zu den #1990er Jahren und ihren Umbrüchen. Mit dabei sind @akoetzing.bsky.social und Maren Hachmeister vom HAIT.
Und wennschon, dennschon.
@artede.bsky.social macht euch ein Angebot, das ihr nicht ablehnen könnt.
Zum Tod von Patricio Guzman zeigt @artede.bsky.social in der Mediathek noch einmal die sensationelle Dokumentation über den Militiärputsch gegen Salvador Allende. Ein Meilenstein der Dokumentarfilmgeschichte!
Sehe ich auch so, Teile der CDU haben das auch längst verstanden (Günther, Wüst). Aber ich sehe trotzdem keinen Grund zur Schadenfreude, wenn eine bürgerlich-konservative Partei, die für das Meinungsspektrum im Land ja essentiell ist, von der AfD "verdrängt" wird. Das ist nicht witzig, im Gegenteil.
Hämische Reaktionen auf das Ausscheiden der CDU aus dem Landtag in MV find' ich völlig daneben. Dass bürgerlich-konservative Wähler sich mehr von einer in weiten Teilen rechtsextremem Partei vertreten fühlen, ist kein Grund für Spot, sondern Anlass zur Sorge. Selbst wenn man nie CDU wählen würde.
Es würde sehr viel Bürokratie sparen, wenn man den #Tankrabatt diesmal gleich an die Mineralölkonzerne überweist. Denn wie wir alle wissen, nagen die ja am Hungertuch.
#Logo hat auf die scharfe Kritik in den vergangenen Tagen sehr konstruktiv reagiert und zur Wahl in MV mit einer anderen Berichterstattung über die AfD reagiert. Kindgerechte Einordnung und Kontext, statt unkommentierter Interviews mit AfD-Politikern. Stark gemacht.
"Es braucht kein Ostdeutschland, kein leeres, weites Land und auch keine Altmark, damit jemand AfD wählt. Was es braucht, ist Sorge vor der Zukunft. Gebrochene Aufstiegsversprechen. Ein Stahlwerk, das subventioniert wird. Ungewissheit. Abstiegsangst. Und ein alarmiertes Gerechtigkeitsempfinden."
