Postdoc @baltic-peripeties.bsky.social
youth political representation | political demography | parties | generations | 🇫🇷 & 🇩🇪
Social media person @youthpolrep.bsky.social
More info https://kirareneekurz.owlstown.net/

@kirareneekurz.bsky.social
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Nach der Tagung des AK Vergl. Parlamentarisforschung letzte Woche an der @unigreifswald.bsky.social, findet diese Woche die des @akpf-dvpw.bsky.social an der @hertieschool.bsky.social statt.
@asheinze.bsky.social und ich haben Beiträge aus unserem SI zu Parteijugendorg. zu 🇩🇪 & 🇫🇷 vorgestellt :)
Berichterstattung in Deutschland nimmt nun auch die Debatte über Polizeigewalt auf:
Wouhouuu 🎉 Wishing you all a good start!
"Da sie bereits Bürger*innen sind und nicht erst auf Erwachsene warten, um sich zu informieren, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äußern, muss die Art und Weise, wie sich Schüler*innen als Bürger*innen einbringen können, grundlegend neu gedacht werden."
Eine gute Einordnung auch bei der Tagesschau:
"Da sie bereits Bürger*innen sind und nicht erst auf Erwachsene warten, um sich zu informieren, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äußern, muss die Art und Weise, wie sich Schüler*innen als Bürger*innen einbringen können, grundlegend neu gedacht werden."
Gute Einordnung bei der Tagesschau:
Updates aus Paris auf deutsch gibt es auch immer wieder von @marcberthold.eurosky.social
Fundiertere Einsichten gibt es von Expert*innen wie @anjadurovic.bsky.social, @vtiberj.bsky.social, @cpeugny.bsky.social oder Tom Chevalier.
Entweder im oben verlinkten Buch oder auch hier:
Das sollten oben natürlich 🧵statt 🇫🇷 sein!
Strukturelle Probleme treffen also auf nachvollziehbare Frustration mit dem politischen System. Der Fokus der öffentlichen Debatte in 🇫🇷 liegt aktuell jedoch stärker auf den Protesten und deren Auswirkungen als auf den Ursachen.
Dies zeigt sich zum Beispiel in Wahlkampfzeiten, wenn Parteien argumentieren, dass es sich für sie gar nicht lohnen würde, junge Menschen anzusprechen.
Parteijugendorganisationen zum Beispiel sind nicht sehr stark institutionalisiert und haben nur begrenzten Einfluss. Gleichzeitig haben Parteien durch die niedrige Wahlbeteiligung junger Menschen wenig Anreize, sich aktiv um diese zu bemühen.
Dies liegt aus meiner Sicht auch daran, dass die Interessenvertretung über andere Wege für Jugendliche im französischen politischen System nicht sehr gut funktioniert.
Gleichzeitig gibt es eine gewisse Protesttradition, die es so in Deutschland nicht gibt. Immer wieder gehen Schüler*innen und Studierende für ihre Anliegen auf die Straße.
Die Schüler*innen kritisieren zum Beispiel die langen Schultage: "8-19 Uhr, sind wir in der Schule oder in Untersuchungshaft?" ("8 h-19 h, on est au lycée ou en garde à vue?") oder Parcoursup, die frz. Plattform zur Vergabe von Studienplätzen an Universitäten und Hochschulen.
zusätzlich aber weitere Probleme: eine relativ hohe Jugendarbeitslosigkeit, prekäre Einstiegsjobs, ein verhältnismßig autoritäres und traditionelles Schulsystem und in den letzten Jahren starke Kürzungen der Bildungsausgaben aufgrund der schwierigen Haushaltslage.
Aus sozialwissenschaftlicher Sicht sind die Proteste nicht überraschend. Jugendliche in Frankreich befinden sich in einer strukturell schwierigen Situation: Zum einen gibt es die gleichen Herausforderungen wie in Deutschland (z.B. hohe Wohnkosten, Sorgen über den Klimawandel),...
In Frankreich protestieren seit Tagen Schüler*innen. Immer wieder kommt es zu Gewalt. Ein 🇫🇷 zur Ergänzung der in Deutschland bisher recht begrenzten Berichterstattung:
Nicole Bolleyer & I chair an open panel "The Costs and Benefits of Intra-Party Conflict, Disagreement and Diversity" at the @dvpw.bsky.social Congress 2027.
If you have any questions, please reach out.
Please apply until 31 October, 2026!