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Österreichischer Presserat

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@presserat.bsky.socialOct 12, 2026, 5:18 PM

Schlechte Nachrichten! www.derstandard.at/story/300000...

@presserat.bsky.socialOct 12, 2026, 4:58 PM

Unser Senat 1 hat das damals auch kritisch gesehen www.nachrichten.at/kultur/schli... siehe www.presserat.at/rte/upload/e...

@pressefreiheit.bsky.socialOct 12, 2026, 11:45 AMReposted by @presserat.bsky.social

Im Rahmen der #Demokratiewoche finden von 19. - 26. Oktober österreichweit zahlreiche Veranstaltungen statt, um zu einer breiten Verteidigung von #Demokratie und #Rechtsstaat gegen die drohende autoritäre Wende aufzurufen. #ReporterOhneGrenzen beteiligt sich mit zwei Diskussionsveranstaltungen.

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 3:18 PM

www.derstandard.at/story/300000...

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Da es um das berufliche Verhalten des Beschwerdeführers geht, der ein Theater geleitet hat, genießt er weniger Persönlichkeitsschutz als Privatpersonen. Die Berichterstattung ist von öffentlichem Interesse im Sinne des Punktes 10 des Ehrenkodex. 27/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Zum Vorwurf einer Persönlichkeitsverletzung: Da der Senat den Artikel als ausgewogen betrachtet, die Vorwürfe entsprechend recherchiert wurden und der Beschwerdeführer auch mit seiner generellen Stellungnahme dazu im Artikel zu Wort kam, sieht der Senat keine Persönlichkeitsverletzung 26/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

...die Auflösung des Dienstverhältnisses auf Wunsch des Beschwerdeführers erfolgte). Offenbar hat es bereits 2022 Überlegungen gegeben, sein Dienstverhältnis nicht zu verlängern und es scheint, dass die Beschwerden auch nicht umfassend von den zuständigen Stellen intern aufgearbeitet wurden. 25/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Es liegt außerdem im Ermessen des Mediums, die mehrere Jahre zurückliegenden Vorwürfe in Zusammenhang mit dem nunmehrigen Ende des Dienstverhältnisses zu bringen (im Artikel wird das als eine „mögliche Erklärung“ erwähnt; es wird im Artikel aber auch angemerkt, dass...24/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

wenn sie ihre Stimme gegen einen mächtigen Theaterintendanten erheben. Auch die Qualifikation der Vorwürfe durch das Medium als schwerwiegend hält der Senat prinzipiell als medienethisch gerechtfertigt. Dem Medium kommt bei der Qualifikation ein gewisser Ermessensspielraum zu. 23/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

...mit negativen Konsequenzen für ihr berufliches Fortkommen rechnen, hält der Senat die Anonymisierungen für legitim (siehe Punkt 2.2 des Ehrenkodex). Gerade in der Theaterbranche gibt es von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Befürchtung, in Zukunft nicht mehr engagiert zu werden, 22/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

...mit Hintergrundinformationen betreffen und nicht bloß diffuse anonym erhobene Werturteile. Die LeserInnen können sich daher prinzipiell ein eigenes Bild über die Situation machen. In Anbetracht dessen, dass die Personen, die die Vorwürfe erheben, im Falle der Bekanntgabe ihres Namens...21/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Ferner bewertet es der Senat als medienethisch unproblematisch, dass die meisten Vorwürfe, die gegen den Beschwerdeführer erhoben werden, anonymisiert sind. Die Vorfälle werden im Einzelnen von den Betroffenen beschrieben. Der Senat betont, dass die Vorwürfe konkrete Vorkommnisse... 20/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

...zu beurteilen, ob die ehemaligen Ensemblemitglieder in Unfrieden vom Theater der Jugend ausgeschieden sind und daher – wie vom Beschwerdeführer behauptet – deshalb gegen ihn Ressentiments gehegt haben. Im Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass die Vorwürfe einige Jahre zurückliegen. 19/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Zum einen wurden die Vorwürfe bisher nicht öffentlich diskutiert und offenbar – wie aus den im Artikel abgedruckten Stellungnahmen der zuständigen Personen zu schließen ist – von den internen Stellen auch nicht vollkommen aufgearbeitet. Zum anderen ist es auch nicht Aufgabe des Senats... 18/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Zum Vorwurf einer nicht korrekten Wiedergabe von Nachrichten: Im konkreten Fall spielt es weder eine Rolle, dass die Vorwürfe bereits einige Jahre zurückliegen, noch dass diese von ehemaligen Ensemblemitgliedern stammen. 17/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

...abgegebene generelle Stellungnahme wurde ausreichend in den Artikel eingearbeitet. Der Beschwerdeführer kommt im Artikel zu den Vorwürfen zu Wort – nach Meinung des Senats muss er damit leben, dass es diese Beschwerden gibt und sie journalistisch aufgegriffen werden. 16/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Für den Beschwerdeführer ging es um viel, nämlich um sein weiteres berufliches Fortkommen. Trotz dieses Umstandes hält es der Senat prinzipiell für machbar, auf die Fragen innerhalb der verlängerten Frist im Einzelnen einzugehen. Die vom Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin...15/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

(wie das der Bf. während der Verhandlung vor dem Senat auch gemacht hat). Dass die Beantwortung der Fragen unangenehm war, kann der Senat nachvollziehen –die aufgeworfenen Themen betrafen Vorwürfe seitens des Ensembles, die in Richtung körperliche, psychische oder sexistische Übergriffe gehen. 14/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

...auch bei dem verhältnismäßig langen Fragenkatalog möglich gewesen, diesen umfassend zu beantworten. Auf zahlreiche Fragen hätte er wahrscheinlich ohnedies lediglich damit geantwortet, dass er das so nie gesagt habe oder seine Aussage komplett aus dem Zusammenhang gerissen sei 13/27

@presserat.bsky.socialOct 8, 2026, 8:20 AM

Dem Beschwerdeführer wurde jedoch auf sein Ersuchen eine Fristverlängerung um weitere 24 Stunden gewährt, insgesamt hatte der Beschwerdeführer somit etwas über 44 Stunden zur Beantwortung der Fragen zur Verfügung. Nach Ansicht des Senats wäre es dem Beschwerdeführer...12/27

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