Investigative activism and journalism 🔍 ✊
more active on Instagram
Support: http://ko-fi.com/jonathanpeaceman

@jonpeaceman.bsky.social
Investigative activism and journalism 🔍 ✊
more active on Instagram
Support: http://ko-fi.com/jonathanpeaceman
"Die Journalisten Jonathan Peaceman und Yossi Bartal machten zudem auf ein Treffen des Berliner CDU-Spitzenkandidaten Stefan Evers mit einem Geschäftsmann während des Berliner Wahlkampfs 2026 aufmerksam, das interessant sein könnte"
Die Friedensnobelpreisträgerin 2026 wäre in Deutschland, mit ihren Ansichten zu Israel-Palästina, höchstwahrscheinlich an ihrer Karriere gehindert worden. Was sagt das über Deutschland?
Die Jüdische Allgemeine ist doch unter Engel schon längst Teil des rechten Medienkosmos geworden, neben Welt, NIUS und Konsorten. Ist nur logisch, dass er jetzt bei Apollo auftritt.
Sogar wenn man die Prämisse annimmt, Israel sei als „Schutzwall“ für Juden zu verstehen: Wieso muss sich eine Berliner Regierung dazu positionieren und was hat das mit den Juden und Jüdinnen in Berlin zu tun? Man müsste doch eher hier dafür sorgen, dass es diesen „Schutzwall“ gar nicht braucht
Mach mal ein Argument draus
Das Dokument hat viele problematische Punkte, aber am Schlimmsten ist diese Verquickung von jüdischer Sicherheit und dem Staat Israel. Die Berliner Landesregierung hat Jüdinnen und Juden in Berlin zu schützen, wie alle anderen Minderheiten auch. Das hat nichts mit den Beziehungen zu Israel zu tun.
Inwiefern ist es denn „beides“?
Die „Berliner Vereinbarung“ von Linke, SPD & Grüne ist ein krasser Rückschritt nach langen Debatten über Israel & Antisemitismus. Es entsteht der Eindruck, Israel sei vor allem eine Erweiterung von zu schützendem „jüdischen Leben“ statt ein souveräner Staat, der pausenlos Menschenrechte verletzt.
The document signed by three self-declared progressive parties also inserted discrimination of people based on their ethnic identity in the same sentence as sanctions against Israel
In Germany there’s a left-wing party that recognised the Israeli genocide in Gaza, but also agreed to a document rejecting ”calls for general boycott and undifferentiated sanctions” against Israel
I think that the agreement reached about antisemitism in Berlin is not good and represents a coalescing around the logic of Staatsräson. This is based on a bad conception of antisemitism and accepts many false assumptions of the right-wing press. >
Update: Wenige Stunden nach Veröffentlichung meiner Recherche überarbeitete Prof. Dr. Augsberg sein Facebook-Profil. Nun schmückt französischer Wein sein Titelbild statt Wein von den Golanhöhen. Außerdem sind keine Posts zu politischen Themen mehr sichtbar.
Steffen Augsberg
Vielleicht kurz die Anmerkung für jene, die es nicht wissen: Die Golanhöhen gehören völkerrechtlich zu Syrien, das ist auch die Linie der EU. Lediglich die USA und Kolumbien (seit August diesen Jahres) haben eine „israelische Souveränität“ im Golan anerkannt.
Als nächstes dann Gesetz gegen Leugnung des Wohlgeschmacks der Golan-Weine
Aus Datenschutzgründen habe ich das Facebook-Profil hier zensiert, aber wer mag, kann sich mit Leichtigkeit von der Echtheit überzeugen.
Das sind nur ein paar Beispiele für Augsbergs Einstellung. Fachleute werden sich mit dem Gutachten auf juristischer Ebene auseinander setzen müssen. Die hessische Regierung hat mit der Wahl ihres Gutachters jedenfalls gezeigt, wie wichtig ihr eine unabhängige Experten-Meinung ist.
Am 20. November 2023 teilte Augsberg einen Tweet, in dem die Hilfsorganisationen UNRWA und Rotes Kreuz als “Kollaborateure mit islamischen Terroristen” beschimpft werden. Und: “Fick BBC News, Channel 4 News, Sky News”. Der Prof kommentierte: “Junge, er ist aber wütend. Und Gott, er hat so Recht!”
Augsbergs Facebook-Titelbild, das er noch im Februar 2026 hochlud, zeigt fünf Flaschen mit Wein aus den von Israel 1981 annektierten Golanhöhen. Bereits im Juli 2014 stand auf Augsbergs Facebook-Titelbild: “WHEREVER I STAND I STAND WITH ISRAEL!” Die Grafik wurde im Juni 2025 noch einmal Titelbild.