Grilled Cheese

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Marcel Fratzscher

@mfratzscher.bsky.social

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President of DIW Berlin and Professor for Macroeconomics at Humboldt University.
Economist, author, and columnist for Die Zeit: https://www.zeit.de/serie/fratzschers-verteilungsfragen

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@mfratzscher.bsky.socialOct 9, 2026, 9:08 AM

Pflege ist eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Wer starke Schultern hat, sollte mehr tragen. Das schafft Spielraum für bessere Pflege, entlastet jüngere Beitragszahler und stärkt den sozialen Zusammenhalt.

@mfratzscher.bsky.socialOct 9, 2026, 9:08 AM

Mein Vorschlag: höhere Eigenbeteiligung für finanziell starke Pflegebedürftige und ihre Familien, kombiniert mit einem solidarischen Ausgleich. So ließe sich ein erheblicher Teil der Finanzierungslücke schließen, ohne Arbeit noch stärker zu belasten.

@mfratzscher.bsky.socialOct 9, 2026, 9:08 AM

Das kann zu einer #Umverteilung von Arm zu Reich führen. Eine gerechte Pflegereform sollte deshalb Einkommen und Vermögen stärker berücksichtigen – und zugleich Menschen mit geringen Mitteln zuverlässig vor Überforderung schützen.

@mfratzscher.bsky.socialOct 9, 2026, 9:08 AM

Das heutige System ist sozial widersprüchlich: Kinder können je Elternteil 400.000 € steuerfrei erben, müssen sich aber oft nicht an deren #Pflegekosten beteiligen. Am Ende zahlen auch jene mit, die selbst kaum Vermögen oder Einkommen haben.

@mfratzscher.bsky.socialOct 9, 2026, 9:08 AM

#Pflege ist eine Frage von Menschlichkeit und #Solidarität – nicht nur von Kosten. Eine Reform muss starke Schultern beteiligen und Menschen mit wenig Einkommen und Vermögen schützen.

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Meine neue Kolumne Die Zeit:

www.zeit.de/wirtschaft/2...

zeit.dePflegereform: Eine faire Pflegefinanzierung ist möglichDie Regierung will das Finanzloch der Pflegeversicherung durch höhere Beiträge stopfen. Dabei gäbe es gerechtere Wege – echte Solidarität und hohe Vermögen ranziehen.
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@mfratzscher.bsky.socialOct 8, 2026, 2:19 PM

Wie viel Entlastung bringt der Tankrabatt? Unser heute gestarteter Tankrabatt-Monitor schätzt auf Grundlage tagesaktueller Daten, zu welchen Teilen die Senkung der Energiesteuer an Verbraucher*innen weitergegeben wird.
🔗 Hier geht's zum DIW Tankrabatt-Monitor: www.diw.de/de/diw_01.c....

@mfratzscher.bsky.socialOct 7, 2026, 1:20 PM

Die Wirkung der EZB-Zinspolitik hängt auch davon ab, mit welchen fiskalpolitischen Maßnahmen einzelne Euroländer darauf reagieren. Neue DIW-Studie bilanziert: Deutschlands fiskalpolitische Kehrtwende könnte Eindämmung der Inflation erschweren.
🔗 www.diw.de/de/diw_01.c....

Zinserhöhungen bremsen die Konjunktur – in Ländern, die daraufhin sparen, stärker als in Ländern, die ihre Ausgaben nicht kürzen
@mfratzscher.bsky.socialOct 5, 2026, 2:05 PM

Eigentum und Kontrolle müssen bei öffentlichen Institutionen liegen – über Rechenzentren, Hochleistungschips und Sicherheitsstandards. Und Europa muss in diese Schlüsseltechnologien investieren um international mitgestalten zu können.

@mfratzscher.bsky.socialOct 5, 2026, 2:05 PM

Entscheidend ist das #Eigentum, denn nur sondern kann Kontrolle auch funktionieren. Private Unternehmen sollen weiter innovativ sein und im Wettbewerb stehen. Aber über zentrale Risiken und kritische Ressourcen muss die Gesellschaft entscheiden. Dafür braucht es ein hybrides Modell.

@mfratzscher.bsky.socialOct 5, 2026, 2:05 PM

Mehr Wettbewerb, höhere Steuern auf KI-Gewinne und strengere Regeln sind die klassischen Antworten der Ökonomik, aber sie sind völlig unzureichend. Wir brauchen nicht mehr #Wettbewerb, sondern mehr Kooperation bei KI. Und #Selbstregulierung hat selten in der Vergangenheit funktioniert, GFC 2008-09.

@mfratzscher.bsky.socialOct 5, 2026, 2:05 PM

Künstliche Intelligenz kann unser Leben verbessern. Sie kann aber auch biologische Waffen ermöglichen, hybride Kriege verschärfen und kritische Infrastruktur angreifbar machen. Diese Gefahren lassen sich nicht allein dem Kalkül einzelner Unternehmen überlassen.

@mfratzscher.bsky.socialOct 5, 2026, 2:05 PM

Die mächtigsten #KI-Systeme dürfen nicht in privater Hand liegen. Wir brauchen nicht nur öffentliche Kontrolle, sondern auch öffentliches #Eigentum der zentralen KI-Modelle & aller relevanten Infrastruktur.

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Mein Kommentar in der FAZ:

@mfratzscher.bsky.socialOct 5, 2026, 11:30 AM

In Berlin fehlen Wohnungen, und die Mieten steigen seit Jahren. @dielinkeberlin.bsky.social diskutiert die Enteignung von Wohnungsunternehmen. Unser DIW aktuell spielt verschiedene Szenarien durch und kommt zu dem Schluss, dass sich die Vergesellschaftung nicht rechnet. www.diw.de/de/diw_01.c....

@mfratzscher.bsky.socialOct 3, 2026, 7:16 AM

Das ist nicht nur eine Frage der #Ungleichheit. Wer keine Rücklagen hat, kann schlechter Krisen abfedern, Wohneigentum erwerben, ein Unternehmen gründen oder fürs Alter vorsorgen. Fehlendes Vermögen bedeutet weniger wirtschaftliche Freiheit und Eigenverantwortung.

@mfratzscher.bsky.socialOct 3, 2026, 7:16 AM

Die Gründe liegen tief: niedrigere Einkommen, weniger Wohneigentum, geringere Immobilienwerte sowie deutlich kleinere Erbschaften und Schenkungen. So werden die Unterschiede bei #Vermögen über Generationen weitergegeben.

@mfratzscher.bsky.socialOct 3, 2026, 7:16 AM

Die Vermögenslücke ist enorm: Das Median-Nettovermögen ostdeutscher Haushalte lag 2023 bei nur 35.900 €, im Westen bei 143.200 € – also fast viermal so hoch.

@mfratzscher.bsky.socialOct 3, 2026, 7:16 AM

Die Wiedervereinigung ist bei Löhnen, Einkommen und Wohlstand eine Erfolgsgeschichte. Die große Ausnahme sind private #Vermögen: Viele Menschen im Osten haben kaum Ersparnisse. Das macht sie stärker abhängig vom #Sozialstaat – und Kürzungen besonders bedrohlich.

@mfratzscher.bsky.socialOct 3, 2026, 7:16 AM

Diese Lücke der #Wiedervereinigung wird zu oft übersehen
Private #Vermögen sind zwischen Ost und West sehr ungleich verteilt. Die Kluft droht weiter zu wachsen. #Ungleichheit

Meine Kolumne Die Zeit:

www.zeit.de/wirtschaft/2...

@mfratzscher.bsky.socialSep 30, 2026, 10:35 AM

Ist die Kaufprämie für E-Autos ein Strohfeuer oder kann sie dauerhafte Impulse für die Umstellung liefern? Meine Kolleg*innen @adelinegueret.bsky.social , @wpschill.bsky.social und @adriansantonja.bsky.social haben den Automarkt analysiert. Alle spannenden Ergebnisse hier: www.diw.de/de/diw_01.c....

Die Infografik des DIW Wochenberichts 40/2026 zeigt zwei grafische Darstellungen zur Entwicklung von Elektroautos in Deutschland. Links ist ein Liniendiagramm mit den monatlichen Anteilen von Pkw-Neuzulassungen dargestellt. Es vergleicht reine batterieelektrische Fahrzeuge mit Plug-in-Hybriden im Zeitraum von 2020 bis 2026. Die Linie für reine batterieelektrische Fahrzeuge steigt von niedrigen Anteilen im Jahr 2020 auf über 30 Prozent im Jahr 2026 an und weist mehrere deutliche Ausschläge auf. Markiert sind politische und regulatorische Ereignisse, darunter die Verschärfung der Flottengrenzwerte im Dezember 2021, die Reduktion der Kaufprämie im Dezember 2022, das Ende der Kaufprämie für gewerbliche E-Autos im August 2023, das Ende der Kaufprämie für private E-Autos im Dezember 2023 sowie der Beginn einer neuen Kaufprämie im Januar 2026. Die Anteile von Plug-in-Hybriden steigen zunächst ebenfalls an, bleiben ab 2023 jedoch deutlich unter den Werten der batterieelektrischen Fahrzeuge. Rechts zeigt ein horizontales Balkendiagramm die Listenpreise geförderter reiner Elektroautos. Die meisten geförderten Fahrzeuge entfallen auf die Preisklasse von 30.000 bis 40.000 Euro. Ebenfalls stark vertreten sind Fahrzeuge zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Höhere Preisklassen ab 50.000 Euro machen nur einen kleinen Anteil aus. Die Grafik verdeutlicht, dass die Neuzulassungen von Elektroautos zuletzt deutlich zugenommen haben und die neue Kaufprämie vor allem Fahrzeuge im unteren und mittleren Preissegment fördert. Die Überschrift lautet „Neuzulassungen von Elektroautos haben zuletzt deutlich zugenommen – neue Kaufprämie fördert vor allem E-Autos im unteren Preissegment“.
@mfratzscher.bsky.socialSep 25, 2026, 11:31 AM

#Berlin muss schneller bauen, Dächer aufstocken, Baulücken schließen, Büros umwandeln, öffentliche Grundstücke mobilisieren und Wohnungstausch erleichtern. Die nächste Landesregierung muss #Wohnen zur Priorität machen, das Potenzial,auch für schnelle Verbesserungen sind vorhanden.

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