Feministin, Antifaschistin,
Antikapitalistin, lesbische Berlinerin
Autorin:
Rosemarie F. Kein Skandal.
https://www.edition-assemblage.de/buecher/rosemarie-f-kein-skandal/
Margit Englert
@margit-englert.bsky.social
geschrieben: "Jede schuldet jeder die Anerkennung als Gleicher". Das ist mit einem System aus Bestrafung und Belohnung, also einem autoritären System, nicht vereinbar. Ich werde geschädigt, mir wird mein Leben genommen, ich werde respektlos behandelt, mir wird die Würde streitig gemacht. Das ist es
Sie irren sich. Ich bin sehr betroffen, und seit vielen Jahren. Ich habe das posting geschrieben, weil es mich verletzt, wenn von "bestrafen" geschrieben wird. Ich habe nämlich nichts verbrochen und bin auch kein Kind. Kluge Menschen haben mal über eine demokratische und menschliche Gesellschaft
oder Schuldige abgewertet, damit heruntergedrückt und letztlich die Verhältnisse stabilisiert. Das ist so kontraproduktiv zu dem was du tust, Helena, dass es mir in deinen Aussagen besonders auffällt. Es konterkariert imo den respektvollen Umgang. Ich würde es ersetzen.
geschädigt. Vielleicht gibt es noch bessere Worte. Es stört mich schon lange, dass das Wort "bestrafen" im Zusammenhang mit Sozialkürzungen verwendet wird. Als wären die Menschen Straftäter oder Kinder. Das unterstützt ein autoritäres Verständnis von Gesellschaft. Arme Menschen werden wie Kinder
Was meinst du eigentlich mit "bestraft"? Eine Strafe folgt auf eine konkrete Handlung der Bestraften, entweder im Eltern-Kind-Verhältnis oder Lehrer-Schüler-Verhältnis oder aber nach vorher feststehenden Regeln, die bewusst übertreten wurden. Nichts davon ist hier der Fall. Die Menschen werden
Die Kampagne gegen die Linke in Berlin wegen ihres berechtigten Vorhabens der Vergesellschaftung bestimmter Wohnungsunternehmen hat anscheinend nicht viel gebracht. Die Linke ist noch immer bei 25% laut aktueller Umfrage.
Selber Sesselfurzer. Schau nach Frankreich, nach Spanien, nach Marokko, nach ... überall stehen die Menschen auf
Ich finde es übrigens super, wenn wir uns hier diese und andere historische Zusammenhänge gegenseitig in den Köpfen zurechtlegen, um sie spontan zur Verfügung zu haben, auch für den Fall, dass uns ein Rechter über den Weg läuft, der bereit ist zuzuhören
als in der Zeit vor 1933, für die das Wohnungselend ja gern ausführlich beschrieben wird
Dazu passt, dass die Wohnungsbauförderung drastisch zurückgefahren wurde. Dies im Gegensatz zu dem Bild, das heute oft vermittelt wird, es habe in der NS-Zeit eine Verbesserung der Wohnungsversorgung gegeben. Allein Berlin meldete 1938 einen Wohnungsfehlbestand von 400.000 Wohnungen und damit mehr
Konsumgüter wie Textilien und Hausrat immer knapper, teurer und auch schlechter. Und, ja, Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, also für Lebensmittel-Grundversorgung, und in der Rüstungsproduktion
Hab vor Jahren gelernt, dass das NS-Regime diese Verschiebung der Wirtschaftsaktivität weg vom Konsumbereich hin zu Rüstung über die Regulierung der Kreditvergabe-Bedingungen der Banken bewerkstelligt hat. Und natürlich, indem der Staat die Rüstungsgüter nachgefragt hat. Demgegenüber wurden
Auch in der NS-Zeit wurde die Produktion für den Konsum der breiten Bevölkerung runter- und dafür die Rüstungsproduktion hochgefahren.
Macht das nicht!!!
Anlageprodukte, die in Konkurrenz zueinander stehen, enthalten sowohl Rüstungsaktien als auch fossile Anlagen als auch menschenrechtswidrige und ökologisch schädliche Anlagen. Mit dieser Anlage -Offensive schaltet der Katastrophen-Kapitalismus den Turbo ein. Und legitimiert nebenbei Rentenkürzungen.
Welche Ökonomin haben wir, die einen Plan für die Transformation hat?
The cruelty is the point. Es ist Autoritarismus, Grausamkeit und Häme als Politik. Und über zwei Drittel der Wählenden haben sich aktiv für diese Politik entschieden - weil sie glauben, ihre (vermeintlichen) Kränkungen dadurch wieder gut machen zu können, nach unten zu treten.
Der Moment, als Ulrich Siegmund "ganz präsidial" zum Provozieren der demokratischen Kundgebung rauskommt, geantwortet wird mit dem gemeinsamen Vorlesen der Grundgesetz-Artikel.
Soziale Sicherheit ist eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftlichen #Zusammenhalt und eine stabile #Demokratie. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Wohlfahrts-, Sozial- und Umweltverbänden, darunter der SoVD, warnt daher vor Kürzungen und einem Abbau sozialer Sicherung.
