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@knipsehiernur.eurosky.socialOct 17, 2026, 7:03 PM

21,49 € im Monat für #Gesundheit.

Medikamente. Brille. Alles,
was du brauchst, damit es dir besser geht.

Du sollst gesund bleiben.
Aber krank sein kostet.
Und wenn das Geld nicht reicht,
wird selbst Gesundheit zum Luxus.

#Armut #grundsicherung #Gedankensplitter

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Gesundheitsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 1 von 4: Ungleich gesund, darunter Gesundheit, Versorgung und Lebenserwartung · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen zeigen Zusammenhänge. Als Gründe nennt das RKI unter anderem Arbeits- und Wohnbedingungen, Zukunftssorgen und chronischen Stress.
Karte 1, hellblau: Lebenserwartung nach Wohnregion. Vier Balken: grau, Männer 2003 bis 2005 5,7 Jahre; rot, Männer 2021 bis 2023 7,2 Jahre; grau, Frauen 2003 bis 2005 2,6 Jahre; rot, Frauen 2021 bis 2023 4,3 Jahre. So viel kürzer ist die Lebenserwartung in den am stärksten benachteiligten Regionen als in den wohlhabendsten. Die Lücke wächst. Klein: Vergleich von Kreisen nach Einkommen, Bildung und Beschäftigung, nicht von Einzelnen. RKI, Januar 2026.
Karte 2, weiß: Lebenserwartung nach Einkommen. Zwei Kästen: rot 27 %, der Männer mit niedrigem Einkommen sterben, bevor sie 65 werden, mit hohem Einkommen 14 %; rot 13 %, der Frauen mit niedrigem Einkommen, mit hohem 8 %. Die Lebenserwartung liegt bei Männern 8,6 und bei Frauen 4,4 Jahre auseinander. Klein: Einkommen unter 60 % und ab 150 % des mittleren. RKI 2019, Daten 1992 bis 2016.
Karte 3, rosa: Psychische Gesundheit. Zwei Balken: grau, 2019 12 Prozentpunkte; rot, 2024 30 Prozentpunkte. So weit lagen Menschen mit den niedrigsten und den höchsten Einkommen bei Anzeichen einer Depression auseinander. Klein: Befragung GEDA 2019 bis 2024. RKI, Oktober 2025.
Karte 4, hellgrün: Kinder und Jugendliche. Drei Balken: rot, armutsgefährdet 52,7 %; grau, mittleres Einkommen 65,6 %; grau, hohes Einkommen 74,8 %. So viele Kinder haben laut ihren Eltern eine ausgezeichnete oder sehr gute psychische Gesundheit. Klein: 3- bis 15-Jährige, 2022/23. RKI, KIDA-Studie, Juni 2025.
Fußzeile: In den am stärksten benachteiligten Regionen ist die Lebenserwartung von Männern 7,2 Jahre kürzer. Die Lücke wächst.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Gesundheitsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Gesundheit kostet, darunter Gesundheit, Versorgung und Lebenserwartung · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Zuzahlungen gibt es nur bis zur Belastungsgrenze. Danach befreit die Kasse auf Antrag für den Rest des Jahres (§ 62 SGB V).
Karte 1, weiß: Gesundheit im Regelsatz. Rechnerisch 21,49 € im Monat für Gesundheit. Bei der letzten Neuberechnung waren es 16,60 € (Ausgaben 2018). Davon rechnerisch 2,89 € für therapeutische Mittel und Geräte, etwa Brillen (2018: 2,23 €). Nur 18 % der Befragten im Bürgergeld finden, der Regelsatz reiche für Gesundheitskosten. Klein: Eigene Rechnung: Anteil 2018 mal 563 €. Drucksache 19/22750, S. 8, 26 f.; Sanktionsfrei 2025, S. 8.
Karte 2, hellblau: Eine neue Brille. Erwachsenen zahlt die Kasse eine Brille nur in Ausnahmefällen. Das Jobcenter zahlt die Reparatur, eine neue Brille nur als Darlehen. Weißer Kasten: „eine realistisch pauschalierbare Ausgabenposition“ Bundesregierung über Brillen im Regelsatz. Klein: Kleine Anfrage der Linken, Drucksache 19/19519; § 33 SGB V.
Karte 3, rosa: Zuzahlungen ab 2027. Zwei Kästen: grau 5 bis 10 €, bisher je Medikament; rot 7,50 bis 15 €, ab 1.1.2027, jeweils 10 % vom Preis. Belastungsgrenze 2026 in der Grundsicherung: 135,12 € im Jahr, bei schwerer chronischer Krankheit 67,56 €. Bis dahin müssen Kranke die Mehrkosten vorstrecken, kritisiert der Paritätische. Klein: Eigene Rechnung: 563 € mal 12 mal 2 % oder 1 % (§ 62 SGB V).
Karte 4, hellgrün: Zahnersatz ab 2027. Zwei Kästen: dunkelblau 60 auf 50 %, Zuschuss der Kasse zur Regelversorgung; rot 100 %, der Regelversorgung weiter bei Härtefällen, etwa in der Grundsicherung. Wer knapp über den Härtefallgrenzen liegt, trägt laut Paritätischem die volle Mehrbelastung. Klein: § 55 SGB V. Paritätischer, 13.7.2026.
Fußzeile: Rechnerisch 21,49 € im Monat für Gesundheit. Ab 2027 bis zu 15 € Zuzahlung je Medikament.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Gesundheitsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn Krankheit arm macht, darunter Gesundheit, Versorgung und Lebenserwartung · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Armut und Krankheit können sich gegenseitig verstärken. Was im Einzelfall Ursache ist, zeigen die Zahlen nicht.
Karte 1, hellblau: Grundsicherung wegen Erwerbsminderung. Rot 519.795: Menschen bezogen im Dezember 2025 Grundsicherung, weil sie wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft voll erwerbsgemindert sind. Klein: Statistisches Bundesamt, 26.3.2026.
Karte 2, weiß: Gesundheit als Hürde. Zwei Kästen: rot 59 %, nennen körperliche Einschränkungen als Hürde bei der Jobsuche; rot 57 %, nennen psychische Erkrankungen, rund 44 % beides. Was beim Weg aus dem Bürgergeld helfen würde? Am häufigsten nannten die Befragten: gesünder werden. Klein: 1.014 Befragte im Bürgergeld, April 2025. Sanktionsfrei, Juni 2025.
Karte 3, rosa: Was das RKI dazu schreibt. Krankheit kann sozialen Abstieg begünstigen und Aufstieg erschweren. Vorsorge und Bonusprogramme der Krankenkassen erreichen eher Menschen, denen es besser geht. Höhere Sozialleistungen nach der Wiedervereinigung gingen in benachteiligten Regionen des Ostens mit steigender Lebenserwartung einher. Klein: RKI, März 2025, S. 6 f.
Karte 4, hellgrün: Alleinerziehend. Alleinerziehende Mütter haben doppelt so oft Anzeichen einer Depression wie Mütter in Paarfamilien: 19,6 % zu 9,8 %. Am höchsten ist der Anteil bei wenig Einkommen. Gelber Kasten: „Eigentlich opferst du alles: deine Gesundheit, deinen Schlaf, deine Energie und deine gesamte Freizeit.“ Lisbeth C., alleinerziehend in Sachsen, Name geändert. Klein: RKI, GEDA 2019 bis 2023, Juli 2024; Human Rights Watch, März 2025.
Fußzeile: Armut kann krank machen, Krankheit kann arm machen. 519.795 Menschen beziehen Grundsicherung wegen voller Erwerbsminderung.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Gesundheitsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Gesundheit, Versorgung und Lebenserwartung · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Stand 17.10.2026: Das GKV-Spargesetz (Beitragssatzstabilisierungsgesetz) gilt seit 30.7.2026. Höhere Zuzahlungen und der kleinere Zuschuss zum Zahnersatz greifen ab 1.1.2027. Der Regelsatz 2027 steht noch nicht fest.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Gesetzliche Pflicht für Ärzt*innen und Kassen, über Härtefälle beim Zahnersatz aufzuklären. Die Grundsicherung auf über 800 € anheben. „Bedenkliche soziale Schieflage“: Das Spargesetz trifft vor allem chronisch Kranke und Menschen mit wenig Einkommen. Eine solidarische Pflegevollversicherung: Pflegebedürftigkeit darf nicht arm machen. Klein: 13.7.2026; Armutsbericht 2026, S. 23
Hellblau, Sozialverband VdK: Zuzahlungen abschaffen. Notwendigen Zahnersatz voll von der Krankenkasse bezahlen. Höhere Zuzahlungen seien eine „Zusatzsteuer auf Krankheit“ Einen Bundeszuschuss, der gesamtgesellschaftliche Aufgaben der Kassen voll deckt. Klein: Juni 2026
Rosa, Diakonie Deutschland: Keine höheren Zuzahlungen, sie schaffen „zusätzliche Hürden“ für die Versorgung. Krankenkassen sollen automatisch informieren, wenn die Belastungsgrenze erreicht ist. Der Bund soll die Gesundheitskosten der Grundsicherung voll bezahlen. Langfristig eine Krankenversicherung für alle, auch für Beamt*innen und Selbstständige. Klein: 18.6.2026
Hellgrün, Sozialverband Deutschland: Keine höheren Zuzahlungen: Kranke könnten sonst nötige Behandlungen meiden. Gesundheitskosten der Grundsicherung aus Steuern zahlen, laut GKV-Spitzenverband fehlen jährlich rund 12 Milliarden €. Die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der Rentenversicherung anheben. Klein: 18.6.2026
Fußzeile: Keine höheren Zuzahlungen, mehr Aufklärung, mehr Geld vom Bund: Das fordern die Verbände.
@politiwatch.bsky.socialOct 17, 2026, 5:34 PM

Ist ja wieder Typisch Regierung & #CDU #CSU #SPD ❗️🤬
#Grundsicherung
Die Kosten steigen ohne Ende genauso wie die Inflation, aber die Regierung denkt sich: Lass den Pöbel hungern 🤬🤬🤬

Photo, no description
@feenwald.bsky.socialOct 16, 2026, 1:13 PM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

@feenwald.bsky.socialOct 16, 2026, 12:56 PM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

@fuerthaktuell.bsky.socialOct 16, 2026, 12:20 PM

Oberasbacher Renten- und Sozialamt schließt ab 28. Oktober für etwa vier Wochen

go.fuerthaktuell.de/12925

#oberasbach #fürth #landkreisfürth #stresemannplatz #rente #rentenberatung #sozialamt #sozialhilfe #wohngeld #grundsicherung #park #ausweis #stadtverwaltung

@fhoeper.bsky.socialOct 16, 2026, 9:46 AM

Einsparungen durch Umstellung von #Bürgergeld auf #Grundsicherung ?
Ca. 86 Millionen Euro
Einsparungen durch konsequentes Vorgehen gegen #Steuerbetrug ?
Ca. 200 Milliarden Euro
Was machen wir bloß mit dem vielen (nicht eingesparten) Geld ?
Den Staat verschlanken?

Gürtel enger schnallen ?

@feenwald.bsky.socialOct 16, 2026, 8:27 AM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 16, 2026, 8:08 AM

Und eingezahlt?

Wer den Job verliert, bekommt #Arbeitslosengeld aus der Versicherung, in die er:sie eingezahlt hat.

Unter 50 höchstens zwölf Monate, danach bei Bedarf #Grundsicherung.

Grundsicherung im Alter bezogen Ende 2025 rund 739.000 Menschen, 42,5 % mehr als zehn Jahre zuvor (Destatis).

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 16, 2026, 6:58 AM

195€ im Jahr für Schulbedarf.

Hefte. Stifte. Bücher.
Und alles, was sonst noch fehlt.

Du sollst deinem Kind Chancen geben.
Doch #Bildung & #Teilhabe kosten.

Jetzt drohen Kürzungen.

Dein Kind kann nichts dafür,
dass dein Geld nicht reicht.

#Kinderarmut #Armut #Gedankensplitter #grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer ohne Abschluss bleibt, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Bildungsarmut misst die Forschung an fehlenden Abschlüssen und an fehlenden Kompetenzen, so Jutta Allmendinger und Stephan Leibfried.
Karte 1, hellblau: Ohne ersten Schulabschluss. Drei Balken: grau, 2002/03 8,9 %; grau, 2014/15 5,6 %; rot, 2024/25 8,4 %. 2024/25 waren es rund 65.000 Jugendliche, zwei Jahre zuvor 56.000. Klein: Anteil an allen Abgänger*innen allgemeinbildender Schulen. Ein erheblicher Teil kommt aus Förderschulen, darunter Jugendliche mit abgeschlossenem Bildungsgang (Kai Maaz, DIPF). Statistisches Bundesamt, abgefragt vom BSW, dpa 9.10.2026.
Karte 2, weiß: Unter dem Mindestniveau, PISA 2025. Drei Balken: dunkelblau, Mathematik 34 %; dunkelblau, Lesen 32 %; dunkelblau, Naturwissenschaften 27 %. Die Kompetenzen sind so niedrig wie nie seit dem ersten PISA-Test im Jahr 2000. Klein: 15-Jährige unter Kompetenzstufe 2. PISA 2025, 8.9.2026.
Karte 3, rosa: So ungleich wie nie seit 2000. Nur in 5 von 87 Staaten und Regionen hängen die Leistungen stärker von der sozioökonomischen Lage ab. Die sozioökonomische Lage der Familie wiegt schwerer als ein Zuwanderungshintergrund oder das Geschlecht. Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Familien fühlen sich seltener zugehörig und berichten etwas öfter von Mobbing. Klein: PISA 2025, nationaler Bericht; OECD, Rang 6 von 87.
Karte 4, hellgrün: Ohne Berufsabschluss. Rot 18,8 %: der 20- bis 34-Jährigen hatten 2024 keinen Berufsabschluss, 2,76 Millionen. 2023 waren es 19,0 %. Von den 20- bis 34-Jährigen ohne Schulabschluss haben 79,2 % auch keinen Berufsabschluss. Klein: Ohne Menschen in Schule, Studium, Ausbildung oder Freiwilligendienst. BIBB, Mikrozensus 2024.
Fußzeile: 8,4 % gingen 2024/25 ohne ersten Schulabschluss ab, der höchste Anteil seit über 20 Jahren.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Bildung kostet, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: In der Grundsicherung deckt der Grundantrag auch Bildung und Teilhabe ab. Nur Nachhilfe (Lernförderung) muss extra beantragt werden (§ 37 SGB II).
Karte 1, weiß: Einschulung und Schulbedarf. Zwei Balken: grau, Einschulung über 550 €; rot, Schulbedarf, 1 Jahr 195 €. Laut Paritätischem deckt das nicht einmal die Hälfte der Kosten. Klein: Einschulung mit Ranzen, Büchern, Arbeitsheften und Schultüte. Schulbedarf: 130 € im August, 65 € im Februar, seit 2024 gleich. Paritätischer, 9.9.2026; § 34 SGB XII.
Karte 2, hellblau: Bildung im Regelsatz. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Bildung 1,57 € im Monat (Erwachsene, Ausgaben 2018). Für Kinder von 6 bis 13 Jahren 1,56 €, für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 0,64 €. Gezählt wurden nur Kursgebühren. Nachhilfe, Klassenfahrten und Schulbedarf laufen über das Teilhabepaket. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8 f., 32, 51 und 60.
Karte 3, rosa: Teilhabebetrag für Sport und Kultur. Zwei Kästen: rot höchstens 19,2 %, der 6- bis 14-Jährigen in der Grundsicherung hatten 2024 eine Bewilligung; rot 15 €, im Monat für Verein, Musikunterricht oder Freizeiten, seit August 2019 gleich. Je nach Kreis reicht die Quote von fast null bis fast 100 %. Klein: Bewilligungen, nicht tatsächliche Nutzung. Paritätische Forschungsstelle, September 2025, nach Daten der Bundesagentur für Arbeit.
Karte 4, hellgrün: Eine Mutter erzählt. Jenny aus Eisenach hat drei Schulkinder. Zum Schulstart helfen ihr Sachspenden der Caritas. Weißer Kasten: Mit den 195 € aus dem Teilhabepaket werde es trotzdem knapp, sagt sie. Allein die Arbeitshefte kosteten je Kind mindestens 50 €. Klein: ZDFheute, Mona Trebing, 9.8.2025.
Fußzeile: 195 € Schulbedarf im Jahr. Die Einschulung kostet laut Paritätischem schnell über 550 €.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn Bildung fehlt, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen im Einzelfall. Auch mit Ausbildung oder Studium kann man arm sein.
Karte 1, hellblau: Armut nach Bildungsstand, 2025. Vier Balken: rot, ohne Ausbildung und Abitur 29,1 %; rot, mit Ausbildung oder Abitur 15,2 %; rot, mit Studium oder Meisterbrief 9,0 %; grau, insgesamt 16,2 %. Ohne Ausbildung und Abitur plus 2,3 Prozentpunkte gegenüber 2024. Klein: Ab 16 Jahren. MZ-SILC 2025, Statistisches Bundesamt; Armutsbericht des Paritätischen 2026, S. 13.
Karte 2, weiß: Arbeitslos nach Abschluss, 2025. Vier Balken: rot, ohne Berufsabschluss 21,3 %; grau, mit Ausbildung 3,6 %; grau, mit Hochschulabschluss 3,3 %; grau, alle Erwerbspersonen 6,3 %. Ohne Berufsabschluss ist mehr als jede*r Fünfte arbeitslos, fast sechsmal so oft wie mit Ausbildung. Klein: Jahresdurchschnitt. Bundesagentur für Arbeit, aufbereitet vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, 17.3.2026.
Karte 3, rosa: Auch mit Abschluss arm. Rot 63,2 %: der Armutsbetroffenen ab 16 Jahren haben eine Ausbildung, Abitur oder mehr, 36,8 % weder Ausbildung noch Abitur. Armut ist kein reines Problem fehlender Abschlüsse, schreibt der Paritätische. Klein: Armutsbericht des Paritätischen 2026, S. 17.
Karte 4, hellgrün: Eine Schülerin erzählt. Celina hätte die Schule fast ohne Abschluss verlassen. Erst fehlte sie Tage, dann Wochen. Niemand habe nach ihr gefragt, sagt ihre Mutter. Gelber Kasten: „Ich hatte Angst vor meiner Klasse.“ Celina in ZDFheute, 9.10.2026. Heute macht sie an einer Produktionsschule ihren Hauptschulabschluss. Klein: ZDFheute, Paul Manger, Lena Sünderbruch, Susanne Seidl.
Fußzeile: Ohne Ausbildung und Abitur sind fast drei von zehn arm. Doch mehr als sechs von zehn Armen haben eine Ausbildung, Abitur oder mehr.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Stand 15.10.2026, noch nicht beschlossen: Der Sofortzuschlag von 25 € im Kinderzuschlag soll 2027 entfallen, der in der Grundsicherung soll überprüft werden. Der Teilhabebetrag liegt bei 15 €, angekündigt waren 20 €.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Teilhabeleistungen deutlich anheben und mehr Familien berechtigen. Den Teilhabebetrag automatisch auszahlen, ohne Nachweise. Rechtsanspruch auf Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. „Kinder verdienen mehr.“ Klein: September 2025 und 9.9.2026
Hellblau, Diakonie Deutschland: Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Mehr Geld für Kitas, Schulen, Familienzentren und Beratungsstellen. Ein Antrag, ein Verfahren, ein Bescheid für Familienleistungen. „Chancengerechtigkeit für alle ist kein Almosen“ (Rüdiger Schuch). Klein: 2026 und 26.6.2025
Rosa, Deutscher Caritasverband: Schulsozialarbeit langfristig und verlässlich finanzieren. Ebenso psychosoziale Anlaufstellen und Jugendclubs finanzieren. „Gute Bildungschancen sind heute eng mit Fragen mentaler Gesundheit verbunden“ (Eva Welskop-Deffaa). Klein: 26.1.2026
Hellgrün, Kinderschutzbund: Den Sofortzuschlag von 25 € nicht streichen, rund 1,45 Millionen Kinder wären betroffen. Das Existenzminimum von Kindern neu berechnen, eine echte Kindergrundsicherung einführen. „Das ist Haushaltskonsolidierung auf Kosten von Kindern.“ (Bündnis Kindergrundsicherung). Klein: 12.10.2026
Weiß, Deutsches Kinderhilfswerk: Die geplanten Kürzungen bei Unterhaltsvorschuss und Wohngeld stoppen. Familien finanziell stärker unterstützen und die soziale Infrastruktur massiv stärken. Kürzungen gehen „in eine völlig falsche Richtung“ (Kai Hanke). Klein: 15.10.2026
Fußzeile: Mehr Geld für Kinder und Schulen, weniger Antragshürden: Das fordern die Verbände.
@hubude.bsky.socialOct 16, 2026, 5:48 AM

#news ⚡ CDU-Sozialpolitiker warnen vor Kürzungen bei Grundsicherung: Kurz vor dem Deutschlandtag der Jungen Union am Wochenende warnen führende Sozialpolitiker der CDU vor Kürzungen bei der Grundsicherun... https://hubu.de/?p=348097 | #cdusozialpolitiker #grundsicherung #kue

@rentenbescheid24.bsky.socialOct 15, 2026, 1:01 PM

⚠️ Wusstest du schon? Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue Regeln für bestimmte Nachweise beim Grundsicherungsgeld. Wer Leistungen nur vorläufig erhält, sollte angeforderte Unterlagen rechtzeitig einreichen. Denn verspätete Nachweise können ausgeschlossen sein. #Grundsicherung #Sozialrecht

@stefan-sell.bsky.socialOct 15, 2026, 7:24 AM

Zwischen Ebbe und Flut. Der schwierige Zugang zur Durchsetzung sozialer Rechte und zugleich eine mit dem Rücken zur Wand stehenden Sozialgerichtsbarkeit: aktuelle-sozialpolitik.de/2026/10/09/s...
#Sozialrecht #Sozialberatung #Grundsicherung #KI

@mari-19.bsky.socialOct 15, 2026, 6:46 AM

Stimmt, ich bin nicht auf #Grundsicherung, ich bin auf #Sozialhilfe, weil ich 100 % erwerbsgemindert bin, und weil die #Frührente nur knapp 350 € beträgt, alles in allem hab ich den gleichen Regelbedarfssatz wie bei Grundsicherung. Reicht grad so zum Überleben, aber geheizt hab ich noch nicht.
😱😱😱

@topnewsde.bsky.socialOct 15, 2026, 3:19 AM

#Armut #Berlin #isdufte #Deutschland #Gas #Grundsicherung #Hartz #Kinderarmut #Legislative #Politik #Sanktionen #Skandal #Strom #Ungleichheit
🌐 www.newsmart.ch

@feenwald.bsky.socialOct 14, 2026, 10:11 PM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

@knipsehiernur.eurosky.socialOct 14, 2026, 4:39 PM

Du rechnest den #Regelsatz durch.
50,50 € für ÖPNV reichen nie für 66,80 € Ticketpreis. 

Sagst Treffen ab,
Arzttermine ab,
bleibst zu Hause.
Kein Geld für Fahrkarten. 

Aber kein Geld zu haben, macht dich nicht nur krank, sondern unsichtbar.

#gedankensplitter #grundsicherung #armut #mobilitaet

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht mobil sein kann, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Verkehrsarmut heißt laut EU: Man kann die Kosten für Auto, Bus oder Bahn nicht oder kaum tragen oder hat keinen ausreichenden Zugang zu Verkehrsmitteln für grundlegende Dienste.
Karte 1, hellblau: Kein Auto aus Geldmangel, 2025. Fünf Balken: rot, mit Bürgergeld 35,6 %; rot, Armutsbetroffene 22,3 %; rot, mit Wohngeld 17,0 %; grau, Bevölkerung insgesamt 6,5 %; grau, ohne Bürgergeld 4,5 %. Klein: Nach eigener Angabe. Bürgergeld heißt seit Juli 2026 Grundsicherung. EU-SILC 2025, aufbereitet vom Paritätischen.
Karte 2, weiß: Verzicht auf Wege. Rot 31,3 %: der Menschen mit wenig Einkommen verzichten aus Geldmangel auf Wege. Mit mehr Einkommen: 4,7 %. Rot 20,6 %: verzichten, weil sie Ziele mit ihren Verkehrsmitteln nicht erreichen. Mit mehr Einkommen: 11,1 %. Klein: Baden-Württemberg, 18 bis 65 Jahre. Wenig Einkommen: allein bis 2.000 € netto. Mobilität in Deutschland 2023, Statistisches Landesamt.
Karte 3, rosa: Stadt und Land. Groß über 90 %: der Haushalte außerhalb der Städte haben ein Auto, in den Metropolen 40 %. Bundesweit ist jeder fünfte Haushalt autofrei. In Baden-Württemberg verzichten Menschen mit wenig Einkommen auf dem Land etwa doppelt so oft wie in der Stadt auf Wege, weil Ziele unerreichbar sind oder Angebote fehlen. Klein: Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt BW, April 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine betroffene Person erzählt. Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg sagt: Gelber Kasten: „Es ist schon so, man überlegt halt gar nicht mehr, ob man irgendwo hingeht.“ Zitiert vom Statistischen Landesamt, April 2026
Fußzeile: Mit Bürgergeld konnte sich 2025 mehr als jede*r Dritte kein Auto leisten, fast achtmal so oft wie ohne Bürgergeld.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Mobilität kostet, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Im Regelsatz gibt es keinen festen Betrag für Verkehr, eine Aufteilung ist laut Bundesregierung nicht möglich. Der Regelsatz für 2027 steht noch nicht fest (Stand 14.10.2026).
Karte 1, weiß: Deutschlandticket, Preis im Monat. Fünf Balken: grau, Mai 2023 49 €; grau, 2025 58 €; grau, 2026 63 €; grau, ab Januar 2027 66,80 €; rot, Regelsatz, Verkehr 50,50 €. Plus 36 % seit dem Start, ab 2027 automatisch nach einem Kostenindex. Klein: Regelsatz, Verkehr: Bus, Bahn und Fahrrad, Wert von 2018 anteilig auf 563 € fortgeschrieben. Preis 2027: Beschluss vom 30.9.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Verkehr 39,01 €, davon 35,16 € für Bus und Bahn (Ausgaben 2018). Fortgeschrieben auf den Regelsatz von 563 € sind das rechnerisch 50,50 € (Paritätischer). Autokosten zählen nicht. Die Bundesregierung geht von Bus, Bahn und Fahrrad aus. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8, 27 f.; Paritätischer, Deutschlandticket Sozial.
Karte 3, rosa: Sozialticket je nach Wohnort. Zwei Kästen: rot 48 %, der Menschen mit Bürgergeld konnten ein vergünstigtes Deutschlandticket kaufen; rot 8 %, waren es auf dem Land. Preise: 15 bis 53 € im Monat. Ein bundesweites Sozialticket gibt es nicht. Klein: Stand Januar 2025. Sozialticket-Atlas der TU Hamburg für den Paritätischen.
Karte 4, hellgrün: Tanken und Ticket. 27,7 %: teurer als im Vorjahr waren Kraftstoffe im August 2026. 17 Cent: weniger Steuer je Liter gelten von Oktober bis Dezember 2026, für alle gleich. Bus und Bahn: Das Deutschlandticket wird im Januar 3,80 € teurer. Klein: Statistisches Bundesamt; Bundesregierung, 19.9.2026; Preisbeschluss vom 30.9.2026.
Fußzeile: Deutschlandticket ab Januar: 66,80 €. Für Verkehr im Regelsatz: rechnerisch 50,50 €.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn das Geld für den Weg fehlt, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Fahren ohne Fahrschein ist eine Straftat (§ 265a StGB). Wer die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss ersatzweise in Haft. Am 16. April 2026 lehnte der Bundestag ab, das zu ändern.
Karte 1, hellblau: Weniger Kontakte. Rot 1 von 5: Menschen mit wenig Einkommen, die aus Geldmangel auf Wege verzichten, trifft Freund*innen seltener als einmal im Monat oder nie. Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Karte 2, weiß: Was ein günstiges Ticket ändert. Mit dem 9-Euro-Ticket im Sommer 2022 waren Armutsbetroffene laut Studien mehr unterwegs, hatten mehr Kontakte und fühlten sich weniger einsam. Gelber Kasten: „Das 9-Euro-Ticket hat mir gezeigt, dass man nicht alleine sein muss.“ Befragte Person, Studie von Claudia Hille und Matthias Gather, FH Erfurt, 2022. Klein: Studien: Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 3, rosa: Ohne Fahrschein vor Gericht. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) schlug vor, Fahren ohne Fahrschein nicht mehr als Straftat zu verfolgen. Die Union lehnt ab. Weißer Kasten: Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg erzählt, sie sei oft ohne Fahrschein gefahren, nicht aus Bosheit, sondern weil sie keine Wahl gehabt habe. Klein: §§ 265a und 43 StGB; Deutscher Bundestag, 15. und 16.4.2026; Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 4, hellgrün: Langsamer zur Arbeit. Beschäftigte mit wenig Einkommen fahren öfter mit Bus und Bahn zur Arbeit: 28,6 % gegenüber 17,1 %. Für 10,2 km brauchen sie so lange wie andere für 14,9 km (33 und 32 Minuten). Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Fußzeile: Wer sich die Fahrt nicht leisten kann, verzichtet auf Wege und sieht Freund*innen seltener.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Paritätischer, Diakonie, Caritas, AWO und weitere Verbände schlugen im Juni 2025 ein deutschlandweites Sozialticket für den Klima-Sozialplan vor. Ohne den Plan kein Geld aus dem EU-Klima-Sozialfonds.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Ein bundesweites Deutschlandticket Sozial für 25 € im Monat. Für alle mit Sozialleistungen, etwa Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag. Grundsicherung auf über 800 € anheben. „Das Deutschlandticket ist in der Realität ein Nicht-Für-Alle-Ticket.“ Klein: Webseite „Deutschlandticket Sozial“, Oktober 2026 · Armutsbericht 2026
Hellblau, Sozialverband VdK: Ein deutschlandweit einheitliches Sozialticket für 29 €. Geld für den Schienen-Nahverkehr auf dem Land und für Barrierefreiheit überall. Analoge Ticketangebote erhalten. „An einem Sozialtarif beim Deutschlandticket führt kein Weg vorbei“ (Verena Bentele). Klein: Pressemitteilung vom 7.11.2025
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Ein bundesweit gültiges Sozialticket für höchstens 29 €. Das Deutschlandticket langfristig finanzieren und den Preis stabil halten. Den Nahverkehr ausbauen und modernisieren. „Bezahlbare und nachhaltige Mobilität darf nicht an Stadtgrenzen scheitern“ (Bündnis). Klein: Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende, 2024 · SoVD, 2025
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Warnt vor einer „automatisierten Preisspirale“ beim Deutschlandticket. Preissteigerungen dürfen nicht dazu führen, dass immer mehr Menschen aus Kostengründen verzichten. Zusätzlich einen bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif für Gelegenheitsfahrten einführen. Klein: Pressemitteilung, September 2026
Fußzeile: Ein Sozialticket, das überall gilt und bezahlbar ist: Das fordern die Verbände.
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@feenwald.bsky.socialOct 14, 2026, 2:12 PM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

@gabif.bsky.socialOct 14, 2026, 12:06 PM

#Grundsicherung #Regelsatz #Berechnung #FaktischeKürzung

@feenwald.bsky.socialOct 14, 2026, 10:41 AM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

@feenwald.bsky.socialOct 14, 2026, 10:32 AM

#sanktionsfrei #bge #ichbinarmutsbetroffen #armut #altersarmut #pflegenotstand #alg1 #grundsicherung #bürgergeld #hartz4 #hartziv #rente #Rentenreform #schwerbehindert #inklusion #gehbehindert #erwerbsgemindert #invalidität #unfall #krankheit #krank #erkrankung #gesundheit #obdachlosigkeit #wohnen

Kknipsehiernur@knipsehiernur.eurosky.socialOct 16, 2026, 6:58 AM

195€ im Jahr für Schulbedarf. Hefte. Stifte. Bücher. Und alles, was sonst noch fehlt. Du sollst deinem Kind Chancen geben. Doch #Bildung & #Teilhabe kosten. Jetzt drohen Kürzungen. Dein Kind kann nichts dafür, dass dein Geld nicht reicht. #Kinderarmut #Armut #Gedankensplitter #grundsicherung

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer ohne Abschluss bleibt, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Bildungsarmut misst die Forschung an fehlenden Abschlüssen und an fehlenden Kompetenzen, so Jutta Allmendinger und Stephan Leibfried.
Karte 1, hellblau: Ohne ersten Schulabschluss. Drei Balken: grau, 2002/03 8,9 %; grau, 2014/15 5,6 %; rot, 2024/25 8,4 %. 2024/25 waren es rund 65.000 Jugendliche, zwei Jahre zuvor 56.000. Klein: Anteil an allen Abgänger*innen allgemeinbildender Schulen. Ein erheblicher Teil kommt aus Förderschulen, darunter Jugendliche mit abgeschlossenem Bildungsgang (Kai Maaz, DIPF). Statistisches Bundesamt, abgefragt vom BSW, dpa 9.10.2026.
Karte 2, weiß: Unter dem Mindestniveau, PISA 2025. Drei Balken: dunkelblau, Mathematik 34 %; dunkelblau, Lesen 32 %; dunkelblau, Naturwissenschaften 27 %. Die Kompetenzen sind so niedrig wie nie seit dem ersten PISA-Test im Jahr 2000. Klein: 15-Jährige unter Kompetenzstufe 2. PISA 2025, 8.9.2026.
Karte 3, rosa: So ungleich wie nie seit 2000. Nur in 5 von 87 Staaten und Regionen hängen die Leistungen stärker von der sozioökonomischen Lage ab. Die sozioökonomische Lage der Familie wiegt schwerer als ein Zuwanderungshintergrund oder das Geschlecht. Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Familien fühlen sich seltener zugehörig und berichten etwas öfter von Mobbing. Klein: PISA 2025, nationaler Bericht; OECD, Rang 6 von 87.
Karte 4, hellgrün: Ohne Berufsabschluss. Rot 18,8 %: der 20- bis 34-Jährigen hatten 2024 keinen Berufsabschluss, 2,76 Millionen. 2023 waren es 19,0 %. Von den 20- bis 34-Jährigen ohne Schulabschluss haben 79,2 % auch keinen Berufsabschluss. Klein: Ohne Menschen in Schule, Studium, Ausbildung oder Freiwilligendienst. BIBB, Mikrozensus 2024.
Fußzeile: 8,4 % gingen 2024/25 ohne ersten Schulabschluss ab, der höchste Anteil seit über 20 Jahren.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Bildung kostet, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: In der Grundsicherung deckt der Grundantrag auch Bildung und Teilhabe ab. Nur Nachhilfe (Lernförderung) muss extra beantragt werden (§ 37 SGB II).
Karte 1, weiß: Einschulung und Schulbedarf. Zwei Balken: grau, Einschulung über 550 €; rot, Schulbedarf, 1 Jahr 195 €. Laut Paritätischem deckt das nicht einmal die Hälfte der Kosten. Klein: Einschulung mit Ranzen, Büchern, Arbeitsheften und Schultüte. Schulbedarf: 130 € im August, 65 € im Februar, seit 2024 gleich. Paritätischer, 9.9.2026; § 34 SGB XII.
Karte 2, hellblau: Bildung im Regelsatz. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Bildung 1,57 € im Monat (Erwachsene, Ausgaben 2018). Für Kinder von 6 bis 13 Jahren 1,56 €, für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 0,64 €. Gezählt wurden nur Kursgebühren. Nachhilfe, Klassenfahrten und Schulbedarf laufen über das Teilhabepaket. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8 f., 32, 51 und 60.
Karte 3, rosa: Teilhabebetrag für Sport und Kultur. Zwei Kästen: rot höchstens 19,2 %, der 6- bis 14-Jährigen in der Grundsicherung hatten 2024 eine Bewilligung; rot 15 €, im Monat für Verein, Musikunterricht oder Freizeiten, seit August 2019 gleich. Je nach Kreis reicht die Quote von fast null bis fast 100 %. Klein: Bewilligungen, nicht tatsächliche Nutzung. Paritätische Forschungsstelle, September 2025, nach Daten der Bundesagentur für Arbeit.
Karte 4, hellgrün: Eine Mutter erzählt. Jenny aus Eisenach hat drei Schulkinder. Zum Schulstart helfen ihr Sachspenden der Caritas. Weißer Kasten: Mit den 195 € aus dem Teilhabepaket werde es trotzdem knapp, sagt sie. Allein die Arbeitshefte kosteten je Kind mindestens 50 €. Klein: ZDFheute, Mona Trebing, 9.8.2025.
Fußzeile: 195 € Schulbedarf im Jahr. Die Einschulung kostet laut Paritätischem schnell über 550 €.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn Bildung fehlt, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen im Einzelfall. Auch mit Ausbildung oder Studium kann man arm sein.
Karte 1, hellblau: Armut nach Bildungsstand, 2025. Vier Balken: rot, ohne Ausbildung und Abitur 29,1 %; rot, mit Ausbildung oder Abitur 15,2 %; rot, mit Studium oder Meisterbrief 9,0 %; grau, insgesamt 16,2 %. Ohne Ausbildung und Abitur plus 2,3 Prozentpunkte gegenüber 2024. Klein: Ab 16 Jahren. MZ-SILC 2025, Statistisches Bundesamt; Armutsbericht des Paritätischen 2026, S. 13.
Karte 2, weiß: Arbeitslos nach Abschluss, 2025. Vier Balken: rot, ohne Berufsabschluss 21,3 %; grau, mit Ausbildung 3,6 %; grau, mit Hochschulabschluss 3,3 %; grau, alle Erwerbspersonen 6,3 %. Ohne Berufsabschluss ist mehr als jede*r Fünfte arbeitslos, fast sechsmal so oft wie mit Ausbildung. Klein: Jahresdurchschnitt. Bundesagentur für Arbeit, aufbereitet vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, 17.3.2026.
Karte 3, rosa: Auch mit Abschluss arm. Rot 63,2 %: der Armutsbetroffenen ab 16 Jahren haben eine Ausbildung, Abitur oder mehr, 36,8 % weder Ausbildung noch Abitur. Armut ist kein reines Problem fehlender Abschlüsse, schreibt der Paritätische. Klein: Armutsbericht des Paritätischen 2026, S. 17.
Karte 4, hellgrün: Eine Schülerin erzählt. Celina hätte die Schule fast ohne Abschluss verlassen. Erst fehlte sie Tage, dann Wochen. Niemand habe nach ihr gefragt, sagt ihre Mutter. Gelber Kasten: „Ich hatte Angst vor meiner Klasse.“ Celina in ZDFheute, 9.10.2026. Heute macht sie an einer Produktionsschule ihren Hauptschulabschluss. Klein: ZDFheute, Paul Manger, Lena Sünderbruch, Susanne Seidl.
Fußzeile: Ohne Ausbildung und Abitur sind fast drei von zehn arm. Doch mehr als sechs von zehn Armen haben eine Ausbildung, Abitur oder mehr.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Bildungsarmut in Deutschland, magentafarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Schule, Ausbildung und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Stand 15.10.2026, noch nicht beschlossen: Der Sofortzuschlag von 25 € im Kinderzuschlag soll 2027 entfallen, der in der Grundsicherung soll überprüft werden. Der Teilhabebetrag liegt bei 15 €, angekündigt waren 20 €.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Teilhabeleistungen deutlich anheben und mehr Familien berechtigen. Den Teilhabebetrag automatisch auszahlen, ohne Nachweise. Rechtsanspruch auf Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. „Kinder verdienen mehr.“ Klein: September 2025 und 9.9.2026
Hellblau, Diakonie Deutschland: Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Mehr Geld für Kitas, Schulen, Familienzentren und Beratungsstellen. Ein Antrag, ein Verfahren, ein Bescheid für Familienleistungen. „Chancengerechtigkeit für alle ist kein Almosen“ (Rüdiger Schuch). Klein: 2026 und 26.6.2025
Rosa, Deutscher Caritasverband: Schulsozialarbeit langfristig und verlässlich finanzieren. Ebenso psychosoziale Anlaufstellen und Jugendclubs finanzieren. „Gute Bildungschancen sind heute eng mit Fragen mentaler Gesundheit verbunden“ (Eva Welskop-Deffaa). Klein: 26.1.2026
Hellgrün, Kinderschutzbund: Den Sofortzuschlag von 25 € nicht streichen, rund 1,45 Millionen Kinder wären betroffen. Das Existenzminimum von Kindern neu berechnen, eine echte Kindergrundsicherung einführen. „Das ist Haushaltskonsolidierung auf Kosten von Kindern.“ (Bündnis Kindergrundsicherung). Klein: 12.10.2026
Weiß, Deutsches Kinderhilfswerk: Die geplanten Kürzungen bei Unterhaltsvorschuss und Wohngeld stoppen. Familien finanziell stärker unterstützen und die soziale Infrastruktur massiv stärken. Kürzungen gehen „in eine völlig falsche Richtung“ (Kai Hanke). Klein: 15.10.2026
Fußzeile: Mehr Geld für Kinder und Schulen, weniger Antragshürden: Das fordern die Verbände.
DDie Linke im Bundestag@dielinkebt.deOct 15, 2026, 2:03 PM

@heidireichinnek.dielinkebt.de: Der Stellenwert von Kindern und Jugendlichen in dieser Regierung ist beschämend. Kinder haben ein Recht darauf, in Würde und ohne Armut aufzuwachsen. Das wäre ohne Weiteres möglich – es ist nur eine Frage der Prioritätensetzung. www.dielinkebt.de/presse/press...

dielinkebt.deDer Stellenwert von Kindern und Jugendlichen in dieser Regierung ist einfach nur beschämendzur Unicef-Studie zu Kinderarmut: „Es ist bitter, dass es in Deutschland aktuell keine Mehrheiten für Parteien gibt, die gute Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche für ein Ziel halten, das bereit...
FHessischer Flüchtlingsrat@fr-hessen.bsky.socialOct 16, 2026, 12:31 PM

Es war und ist ein Prestigeprojekt von Boris Rhein. 2 Jahre nach Einführung der #Bezahlkarte hier jetzt eine erste Bilanz für Frankfurt. 🤭

faz.netBezahlkarte für Asylbewerber: Warum sie in Frankfurt nur eine Person nutztVor knapp zwei Jahren wurde die Bezahlkarte für Asylbewerber in Hessen beschlossen, bald wird sie flächendeckend eingesetzt. Auch in Frankfurt wird sie genutzt – bisher aber nur von einer Person.
GGrüne im Bundestag@gruene-bundestag.deOct 16, 2026, 7:52 AM

Friedrich Merz hat keine Ahnung von der Lebensrealität Alleinerziehender and it shows. Denn bei denen wird fröhlich gekürzt während uns zum Beispiel bei der Erbschaftssteuer Geldsummen durch die Lappen gehen, von denen Alleinerziehende nur träumen können.

Kknipsehiernur@knipsehiernur.eurosky.socialOct 14, 2026, 4:39 PM

Du rechnest den #Regelsatz durch. 50,50 € für ÖPNV reichen nie für 66,80 € Ticketpreis.  Sagst Treffen ab, Arzttermine ab, bleibst zu Hause. Kein Geld für Fahrkarten.  Aber kein Geld zu haben, macht dich nicht nur krank, sondern unsichtbar. #gedankensplitter #grundsicherung #armut #mobilitaet

Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht mobil sein kann, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Verkehrsarmut heißt laut EU: Man kann die Kosten für Auto, Bus oder Bahn nicht oder kaum tragen oder hat keinen ausreichenden Zugang zu Verkehrsmitteln für grundlegende Dienste.
Karte 1, hellblau: Kein Auto aus Geldmangel, 2025. Fünf Balken: rot, mit Bürgergeld 35,6 %; rot, Armutsbetroffene 22,3 %; rot, mit Wohngeld 17,0 %; grau, Bevölkerung insgesamt 6,5 %; grau, ohne Bürgergeld 4,5 %. Klein: Nach eigener Angabe. Bürgergeld heißt seit Juli 2026 Grundsicherung. EU-SILC 2025, aufbereitet vom Paritätischen.
Karte 2, weiß: Verzicht auf Wege. Rot 31,3 %: der Menschen mit wenig Einkommen verzichten aus Geldmangel auf Wege. Mit mehr Einkommen: 4,7 %. Rot 20,6 %: verzichten, weil sie Ziele mit ihren Verkehrsmitteln nicht erreichen. Mit mehr Einkommen: 11,1 %. Klein: Baden-Württemberg, 18 bis 65 Jahre. Wenig Einkommen: allein bis 2.000 € netto. Mobilität in Deutschland 2023, Statistisches Landesamt.
Karte 3, rosa: Stadt und Land. Groß über 90 %: der Haushalte außerhalb der Städte haben ein Auto, in den Metropolen 40 %. Bundesweit ist jeder fünfte Haushalt autofrei. In Baden-Württemberg verzichten Menschen mit wenig Einkommen auf dem Land etwa doppelt so oft wie in der Stadt auf Wege, weil Ziele unerreichbar sind oder Angebote fehlen. Klein: Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt BW, April 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine betroffene Person erzählt. Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg sagt: Gelber Kasten: „Es ist schon so, man überlegt halt gar nicht mehr, ob man irgendwo hingeht.“ Zitiert vom Statistischen Landesamt, April 2026
Fußzeile: Mit Bürgergeld konnte sich 2025 mehr als jede*r Dritte kein Auto leisten, fast achtmal so oft wie ohne Bürgergeld.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 2 von 4: Was Mobilität kostet, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Im Regelsatz gibt es keinen festen Betrag für Verkehr, eine Aufteilung ist laut Bundesregierung nicht möglich. Der Regelsatz für 2027 steht noch nicht fest (Stand 14.10.2026).
Karte 1, weiß: Deutschlandticket, Preis im Monat. Fünf Balken: grau, Mai 2023 49 €; grau, 2025 58 €; grau, 2026 63 €; grau, ab Januar 2027 66,80 €; rot, Regelsatz, Verkehr 50,50 €. Plus 36 % seit dem Start, ab 2027 automatisch nach einem Kostenindex. Klein: Regelsatz, Verkehr: Bus, Bahn und Fahrrad, Wert von 2018 anteilig auf 563 € fortgeschrieben. Preis 2027: Beschluss vom 30.9.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Bei der letzten Neuberechnung zählten für Verkehr 39,01 €, davon 35,16 € für Bus und Bahn (Ausgaben 2018). Fortgeschrieben auf den Regelsatz von 563 € sind das rechnerisch 50,50 € (Paritätischer). Autokosten zählen nicht. Die Bundesregierung geht von Bus, Bahn und Fahrrad aus. Klein: Drucksache 19/22750, S. 8, 27 f.; Paritätischer, Deutschlandticket Sozial.
Karte 3, rosa: Sozialticket je nach Wohnort. Zwei Kästen: rot 48 %, der Menschen mit Bürgergeld konnten ein vergünstigtes Deutschlandticket kaufen; rot 8 %, waren es auf dem Land. Preise: 15 bis 53 € im Monat. Ein bundesweites Sozialticket gibt es nicht. Klein: Stand Januar 2025. Sozialticket-Atlas der TU Hamburg für den Paritätischen.
Karte 4, hellgrün: Tanken und Ticket. 27,7 %: teurer als im Vorjahr waren Kraftstoffe im August 2026. 17 Cent: weniger Steuer je Liter gelten von Oktober bis Dezember 2026, für alle gleich. Bus und Bahn: Das Deutschlandticket wird im Januar 3,80 € teurer. Klein: Statistisches Bundesamt; Bundesregierung, 19.9.2026; Preisbeschluss vom 30.9.2026.
Fußzeile: Deutschlandticket ab Januar: 66,80 €. Für Verkehr im Regelsatz: rechnerisch 50,50 €.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 3 von 4: Wenn das Geld für den Weg fehlt, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Fahren ohne Fahrschein ist eine Straftat (§ 265a StGB). Wer die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss ersatzweise in Haft. Am 16. April 2026 lehnte der Bundestag ab, das zu ändern.
Karte 1, hellblau: Weniger Kontakte. Rot 1 von 5: Menschen mit wenig Einkommen, die aus Geldmangel auf Wege verzichten, trifft Freund*innen seltener als einmal im Monat oder nie. Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Karte 2, weiß: Was ein günstiges Ticket ändert. Mit dem 9-Euro-Ticket im Sommer 2022 waren Armutsbetroffene laut Studien mehr unterwegs, hatten mehr Kontakte und fühlten sich weniger einsam. Gelber Kasten: „Das 9-Euro-Ticket hat mir gezeigt, dass man nicht alleine sein muss.“ Befragte Person, Studie von Claudia Hille und Matthias Gather, FH Erfurt, 2022. Klein: Studien: Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 3, rosa: Ohne Fahrschein vor Gericht. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) schlug vor, Fahren ohne Fahrschein nicht mehr als Straftat zu verfolgen. Die Union lehnt ab. Weißer Kasten: Eine armutsbetroffene Person aus Baden-Württemberg erzählt, sie sei oft ohne Fahrschein gefahren, nicht aus Bosheit, sondern weil sie keine Wahl gehabt habe. Klein: §§ 265a und 43 StGB; Deutscher Bundestag, 15. und 16.4.2026; Statistisches Landesamt BW, 2026.
Karte 4, hellgrün: Langsamer zur Arbeit. Beschäftigte mit wenig Einkommen fahren öfter mit Bus und Bahn zur Arbeit: 28,6 % gegenüber 17,1 %. Für 10,2 km brauchen sie so lange wie andere für 14,9 km (33 und 32 Minuten). Klein: Baden-Württemberg, Mobilität in Deutschland 2023; Statistisches Landesamt.
Fußzeile: Wer sich die Fahrt nicht leisten kann, verzichtet auf Wege und sieht Freund*innen seltener.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Mobilitätsarmut in Deutschland, beerenfarbenes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Bus, Bahn, Auto und Teilhabe · Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Paritätischer, Diakonie, Caritas, AWO und weitere Verbände schlugen im Juni 2025 ein deutschlandweites Sozialticket für den Klima-Sozialplan vor. Ohne den Plan kein Geld aus dem EU-Klima-Sozialfonds.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Ein bundesweites Deutschlandticket Sozial für 25 € im Monat. Für alle mit Sozialleistungen, etwa Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag. Grundsicherung auf über 800 € anheben. „Das Deutschlandticket ist in der Realität ein Nicht-Für-Alle-Ticket.“ Klein: Webseite „Deutschlandticket Sozial“, Oktober 2026 · Armutsbericht 2026
Hellblau, Sozialverband VdK: Ein deutschlandweit einheitliches Sozialticket für 29 €. Geld für den Schienen-Nahverkehr auf dem Land und für Barrierefreiheit überall. Analoge Ticketangebote erhalten. „An einem Sozialtarif beim Deutschlandticket führt kein Weg vorbei“ (Verena Bentele). Klein: Pressemitteilung vom 7.11.2025
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Ein bundesweit gültiges Sozialticket für höchstens 29 €. Das Deutschlandticket langfristig finanzieren und den Preis stabil halten. Den Nahverkehr ausbauen und modernisieren. „Bezahlbare und nachhaltige Mobilität darf nicht an Stadtgrenzen scheitern“ (Bündnis). Klein: Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende, 2024 · SoVD, 2025
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Warnt vor einer „automatisierten Preisspirale“ beim Deutschlandticket. Preissteigerungen dürfen nicht dazu führen, dass immer mehr Menschen aus Kostengründen verzichten. Zusätzlich einen bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarif für Gelegenheitsfahrten einführen. Klein: Pressemitteilung, September 2026
Fußzeile: Ein Sozialticket, das überall gilt und bezahlbar ist: Das fordern die Verbände.
Kknipsehiernur@knipsehiernur.eurosky.socialOct 13, 2026, 8:41 PM

Du drehst die Heizung runter, machst das Licht aus und hoffst, dass das Geld reicht. Du frierst nicht, weil du sparen willst. Sondern weil dir das Geld zum Heizen fehlt. Du hast kein Geld für Strom. Aber kein Geld zu haben, kostet dich noch mehr. #energiearmut #armut #gedankensplitter

Teil 1: Wer nicht heizen kann (1659 von 2.000 Zeichen)

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Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 1 von 4: Wer nicht heizen kann, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Die Zahlen beruhen auf Selbstauskünften in der amtlichen Erhebung EU-SILC. Als arm gilt, wer weniger als 60 % des mittleren Einkommens hat.
Karte 1, hellblau: Wohnung nicht warm halten, 2025. Zwei Balken: rot, Armutsbetroffene 12,6 %; grau und deutlich kürzer, nicht Armutsbetroffene 4,4 %. Klein: Anteil, der die Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen warm halten kann. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.
Karte 2, weiß: In ganz Deutschland, 2025. Rot 5,7 %: der Bevölkerung lebten in Haushalten, die ihre Wohnung aus Geldmangel nicht angemessen heizen konnten. Im Durchschnitt der EU waren es 8,8 %. Klein: 2024 waren es 6,3 %, rund 5,3 Mio. Menschen, 2023 noch 8,2 %. Statistisches Bundesamt, Oktober 2025 und Mai 2026.
Karte 3, rosa: Rechnungen im Rückstand, 2025. Zwei Balken: rot, Armutsbetroffene 11,0 %; grau, nicht Armutsbetroffene 6,1 %. Darunter: Meist geht es um Rechnungen für Strom und Heizung. Klein: Rückstände bei Wohnkosten, Strom, Heizung oder Krediten. EU-SILC 2025, Paritätischer Armutsbericht 2026.
Karte 4, hellgrün: Eine Betroffene erzählt. Andrea ist 48, chronisch krank und deshalb in Frührente. Sie zieht ihren elfjährigen Sohn allein groß. Am einfach verglasten Küchenfenster fand sie Eisblumen. Gelber Kasten: „Ich bin immer zu Hause. Mir ist einfach immer kalt.“ Andrea (Name geändert) bei CORRECTIV, Februar 2025.
Fußzeile: Wer arm ist, kann fast dreimal so oft die Wohnung nicht warm halten.
Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 2 von 4: Was Energie kostet, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Noch nicht beschlossen: Kürzung beim Wohngeld (im Bundestag seit 8. Oktober 2026) und Senkung der Stromsteuer (angekündigt am 12. Oktober).
Karte 1, weiß: Preise im 1. Halbjahr 2026. Zwei graue Kästen: 37,97 Cent, je kWh Strom, plus 16,4 % seit 2021. 11,58 Cent, je kWh Gas, plus 80,7 % seit 2021. Darunter: Wer weniger als 1.000 kWh Strom im Jahr braucht, zahlt im Schnitt 57,99 Cent je kWh. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2025 sind die Preise gesunken, Strom um 6,4 %, Gas um 5,3 %. Angekündigt: Die Stromsteuer soll um etwa 2 Cent je kWh sinken. Bei 1.500 kWh im Jahr wären das rund 35 €, knapp 3 € im Monat. Klein: Durchschnittspreise privater Haushalte, Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2021: Statistisches Bundesamt, September 2026. Stromsteuer: Rechnung von Verivox im Tagesspiegel, 12. und 13.10.2026.
Karte 2, hellblau: In der Grundsicherung. Heizung zahlt das Jobcenter, soweit die Kosten angemessen sind. Strom muss aus dem Regelsatz von 563 € bezahlt werden, auch Nachzahlungen. Bei der letzten Neuberechnung zählten dafür 35,30 € im Monat (Ausgaben von 2018). Schulden übernimmt das Jobcenter nur in Notlagen, in der Regel als Darlehen. Bei den Ausgaben gehen Essen, Strom und Telekommunikation vor, zeigt eine Befragung für Sanktionsfrei. Klein: § 22 SGB II; Drucksache 19/22750, S. 24; Sanktionsfrei, Juni 2025.
Karte 3, rosa: Beim Wohngeld. Seit 2023 zählen beim Wohngeld Heizkosten pauschal mit, für Alleinlebende mit 96 € im Monat. Ab 2027 sollen es nur noch 48 € sein. Rot 11,8 %: der Menschen in Wohngeldhaushalten können ihre Wohnung schon heute nicht angemessen heizen. Klein: Drucksache 21/8284 und DGB, Juli 2026; Heizen: Kurzexpertise des Paritätischen, Juli 2026.
Fußzeile: Gas kostet 80,7 % mehr als 2021. Der Heizkostenbetrag im Wohngeld soll halbiert werden.Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 3 von 4: Wenn der Strom abgestellt wird, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gesperrt werden darf erst ab zwei Monatsabschlägen Rückstand, mindestens 100 €. Die Sperre muss vier Wochen vorher angedroht und acht Werktage vorher angekündigt werden.
Karte 1, hellblau: Stromsperren 2024. Balken: Androhungen rund 4,6 Mio., Aufträge zur Sperre rund 981.000, rot und sehr kurz durchgeführte Sperren 239.269. Darunter: 17 % mehr Sperren als 2023 (204.441). Klein: Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, Monitoringbericht 2025, S. 27.
Karte 2, weiß: Gassperren und das Jahr 2025. Rot 34.393: Gassperren 2024, bei rund 999.000 Androhungen. 2023 waren es 28.059. Rot fast 196.000: Stromsperren von Januar bis September 2025, nach gut 186.000 im gleichen Zeitraum 2024. Klein: Bundesnetzagentur, zusammengestellt vom Verbraucherzentrale Bundesverband, Juli 2026.
Karte 3, rosa: Was eine Sperre kostet. Zwei weiße Kästen: 145 €, Strom: Sperre und Entsperrung im Schnitt, bis 231 €. 168 €, Gas: Sperre und Entsperrung im Schnitt, bis 315 €. Darunter: 145 € sind mehr als ein Viertel des Regelsatzes von 563 €. Klein: Zu üblichen Geschäftszeiten. Marktcheck des Verbraucherzentrale Bundesverbands, 58 Strom- und Gasnetze, Februar 2026.
Karte 4, hellgrün: Wer arm ist, zahlt mehr. Rot 413 €: im Jahr spart im Schnitt, wer bei 3.500 kWh aus der Grundversorgung in den günstigsten Sondervertrag wechselt, etwa 27 %. Doch mit negativen Schufa-Einträgen bekommen manche keinen günstigen Vertrag, mit alten Schulden nach einer Sperre manchmal nicht einmal die Grundversorgung. Einen ausgezahlten Bonus für den Wechsel rechnet das Jobcenter als Einkommen an. Klein: Verbraucherzentrale Bundesverband, Juli 2026 (Preise: Oktober 2025); Bundessozialgericht, 14.10.2020.
Fußzeile: 2024 wurde im Schnitt jeden Tag rund 650-mal der Strom abgestellt.Motiv: Farbige Infografik, kein Foto. Dunkelblaues Banner: Energiearmut in Deutschland, senfgelbes Etikett Teil 4 von 4: Was die Verbände fordern, darunter Heizen, Strom und Sperren, Stand: Oktober 2026. Rosa Zettel: Wichtig: Gemeinsam mit weiteren Verbänden fordern Paritätischer, Diakonie und VdK, Wohnkosten von Sanktionen und Leistungseinstellungen auszunehmen (Januar 2026). Im Jobcenter gehört die Heizung dazu.
Vier Karten mit Verbandsname, Punkten und kleiner Quellenzeile.
Weiß, Paritätischer Gesamtverband: Kürzungen beim Wohngeld zurücknehmen, dazu gehört die Halbierung des Heizkostenbetrags. Grundsicherung auf über 800 € anheben. Eine entschlossene Strategie gegen Wohnarmut und steigende Wohnkosten. Klein: Armutsbericht, Juni 2026, Kurzexpertise zum Wohngeld, Juli 2026.
Hellblau, Sozialverband VdK: Gegen die Halbierung des Heizkostenbetrags im Wohngeld: Sie trifft Ältere mit kleiner Rente im eigenen Haus besonders hart. Die Kürzungen beim Wohngeld kritisiert der VdK „auf das Schärfste“. Klein: Stellungnahme zum Wohngeldgesetz, Juni 2026.
Rosa, Sozialverband Deutschland (SoVD): Gegen die Halbierung des Heizkostenbetrags: Mieter*innen haben in der Regel keinen Einfluss auf den energetischen Zustand ihrer Wohnung. Unsanierte Gebäude verursachen besonders hohe Heizkosten und werden oft von Haushalten mit sehr wenig Einkommen bewohnt. Das Wohngeld jedes Jahr anpassen. Klein: Stellungnahme zum Referentenentwurf, Juni 2026.
Hellgrün, Verbraucherzentrale Bundesverband: Im Winter keine Sperren, wenn sonst die Heizung ausfällt und Raten oder Abschläge gezahlt werden. Keine Sperren mehr bei Sonderverträgen. Angemessene Sperrkosten festlegen und schon bei der Androhung offenlegen. Strompreise für Haushalte senken, Sanierung und Energiesparen gezielt bei Haushalten mit wenig Geld fördern. Klein: Positionspapier „Energiesperren wirksam verhindern“, Juli 2026.
Fußzeile: Sperren verhindern, beim Wohngeld nicht an der Heizung sparen: Das fordern die Verbände.