Nicht jedes Bild braucht viele Worte.
Aber manchmal braucht jemand ein paar,
um wirklich dabei zu sein.

Nicht jedes Bild braucht viele Worte.
Aber manchmal braucht jemand ein paar,
um wirklich dabei zu sein.
Ein freundlicher Mensch muss nicht immer etwas sagen.
Manchmal reicht es,
wenn er daran denkt,
dass noch jemand mitkommt. đ
Manche Menschen machen Platz,
bevor jemand darum bitten muss.
Vielleicht ist das eine der schönsten Formen von RĂŒcksicht.
RĂŒcksicht bedeutet nicht,
alles fĂŒr andere zu tun.
Manchmal bedeutet sie nur,
jemanden mitzudenken.
Manche Menschen sehen nicht nur,
wer da ist.
Sie bemerken auch,
wer fehlt.
Das verÀndert Begegnungen.
Ein guter Gastgeber erklÀrt nicht stÀndig,
dass alle willkommen sind.
Er sorgt einfach dafĂŒr.
Vielleicht sollten wir digitale RĂ€ume genauso behandeln.
#SelbstVerfassteAltTexte
#gemeinsamSindWirStark
Teilhabe beginnt manchmal ganz leise.
Mit einem freien Platz.
Mit einem Moment Geduld.
Oder mit ein paar Worten zu einem Bild.
Der Mensch hat erstaunliche FĂ€higkeiten.
Er kann Kaffee kochen,
Katzenvideos finden
und gleichzeitig einen Alttext schreiben.
Man muss sich nur entscheiden. đ
Jemand macht auf der Bank ein bisschen Platz.
Nur ein paar Zentimeter.
FĂŒr den anderen sind es vielleicht genau die Zentimeter,
die fehlen.
Menschen, die an andere denken,
fragen nicht immer:
âMuss ich das?â
Manchmal fragen sie:
âKann ich es jemandem leichter machen?â
Ein GesprÀch ist schöner,
wenn niemand stÀndig erklÀren muss,
warum er dazugehören möchte.
Ein Bild sollte sich genauso anfĂŒhlen.
Vielleicht ist RĂŒcksicht nichts,
was man groĂ ankĂŒndigt.
Vielleicht erkennt man sie daran,
dass sie niemandem auffÀllt.
Es gibt Menschen,
die stellen beim Tischdecken automatisch einen Teller mehr hin.
Vielleicht kommt noch jemand.
Vielleicht ist genau das RĂŒcksicht:
mit jemandem zu rechnen.
âDafĂŒr habe ich jetzt wirklich keine Zeit.â
Sagt man vermutlich auch ĂŒber TĂŒren,
die man fĂŒr andere aufhĂ€lt.
Dauert trotzdem nur einen Moment. đ
Man kann ein Bild beschreiben,
weil man muss.
Oder weil man daran gedacht hat,
dass jemand es sonst nicht erleben kann.
Der Unterschied steckt in der Haltung.
Jemand geht langsamer,
weil jemand anderes nicht so schnell gehen kann.
Niemand nennt das eine groĂe Tat.
Es ist einfach RĂŒcksicht.
Nicht alles,
was selbstverstÀndlich erscheint,
ist fĂŒr alle selbstverstĂ€ndlich.
Manchmal reichen ein paar Worte,
um das zu Àndern.
Aufmerksame Menschen warten nicht unbedingt auf einen Hinweis.
Sie schauen.
Sie denken nach.
Und handeln dann.
Ein Bild kann tausend Worte sagen.
Aber manchmal braucht es ein paar davon zusÀtzlich.
Damit wirklich alle etwas davon haben. đ
Woran erkennt man eigentlich Menschen,
die an andere denken?
Vielleicht daran,
dass sie Dinge tun,
um die sie niemand gebeten hat.