Eine gute Erklärung macht eine schlechte Entscheidung verständlicher – aber nicht besser.

Eine gute Erklärung macht eine schlechte Entscheidung verständlicher – aber nicht besser.
Wer anderen keine Fehler zugesteht, verlangt von ihnen etwas, das er selbst nicht leisten kann.
Man erkennt den Wert einer Gemeinschaft daran, wie sie mit denen umgeht, die ihr gerade nichts zurückgeben können.
Sachlichkeit macht Kritik nicht schwächer – sondern seriöser.
Dass etwas schon immer so gemacht wurde, erklärt eine Tradition – es begründet sie nicht.
Die bequemste Erklärung ist oft diejenige, bei der man selbst nichts hinterfragen muss.
Ein Versprechen zeigt eine Absicht. Erst seine Einhaltung zeigt seinen Wert.
Man muss einen Menschen nicht verstehen, um ihn menschenwürdig zu behandeln.
Wer nur das Ergebnis betrachtet, übersieht leicht, wer den Preis dafür bezahlt hat.
Die Mehrheit entscheidet, was sich durchsetzt – nicht, was richtig ist.
Erfahrung schützt nicht vor Irrtümern. Sie liefert nur mehr Gelegenheiten, aus ihnen gelernt zu haben.
Es ist leicht, Freiheit zu verteidigen, solange andere den Preis dafür bezahlen.
Geduld bedeutet nicht, unbegrenzt hinzunehmen, was sich ändern müsste.
Ein Problem zu benennen ist noch keine Lösung – es nicht zu benennen verhindert sie aber zuverlässig.